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Bewerbung & Aufnahmebedingungen Bachelor Saxophon

Aufnahmeprüfung

Zugangsvoraussetzung:
Allgemeine Hochschulreife
 

Sprachanforderungen:

Zur Immatrikulation: Sprachnachweis mind. auf der Stufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER)

-  Zertifikat des Goethe-Instituts B1 oder
-  Europa-Zertifikat B1 oder
-  UniCert I oder
-  ein vergleichbares Sprachzertifikat

Das Studium kann befristet für ein Semester aufgenommen werden, wenn das geforderte Sprachzeugnis nicht bis zur Immatrikulation vorliegt. Das erste Semester muss zum Erlernen der deutschen Sprache genutzt werden. Die Hochschule bietet eigene kostenpflichtige Sprachkurse an. Um das Studium fortführen zu können, müssen zum Ende des ersten Semesters Sprachkenntnisse auf dem geforderten Niveau nachgewiesen werden.

Hauptfach:

  • Nachweis spieltechnischer, rhythmischer, melodischer und harmonischer Fähigkeiten und Kenntnisse individuell entsprechend dem Hauptfachinstrument (Tonleitern, Akkordbrechungen, Jazzphrasierung, rhythmische Sicherheit, Sequenzen, Akkordverbindungen z. B. II-V-I, Rhythm Changes, Blues)
  • Vortrag von zwei stilistisch unterschiedlichen Stücken aus dem Bereich Jazz/Rock/Pop mit Improvisation und Begleitarbeit dem Hauptfachinstrument entsprechend
  • Vortrag einer selbst erstellten Transkription und eines ausnotierten Etüdenwerkes
  • nach Möglichkeit eine Eigenkomposition oder eigenständige Bearbeitung eines Stückes freier Wahl
  • nach Möglichkeit ein klassisches Stück freier Wahl
  • elementares Blattspiel

Die Vorspielzeit beträgt ca. 15-20 Minuten.

Das aktuelle Prüfungsprogramm ist der Prüfungskommission in schriftlicher Form vorzulegen.
Die Begleitung des Prüfungsprogramms erfolgt durch eine Rhythmusgruppe der Hochschule (dr, b, p oder g; Notenmaterial ist mitzubringen) oder eine eigene Formation.
Neben guter musikalischer und instrumentaltechnischer Vorbildung werden auch genrespezifisches Feeling sowie Flexibilität im Ensemblespiel erwartet.

Klavier

Künstlerische Präsentation (10 Minuten) von zwei bis drei leichten Spielstücken in mind. zwei unterschiedlichen Stilen inkl. Umsetzung eines selbstgewählten Jazzstandards als Leadsheet und Dreiklänge und Tonleitern in Dur und Moll.

Musiktheorie/Gehörbildung:

Klausur

  • Allgemeine Musiklehre
  • Theorie: Basiswissen der Stufen- und Funktionsanalyse, jazzspezifische Akkordsymbole und Kadenzen auch im ausgeschriebenen Notensatz
  • Gehörbildung: Hördiktat mit Intervallen, Tonleitern, Jazzakkorden, Melodie, Rhythmen

Im Falle von Rückfragen zur Klausur kann der Bewerber nach Entscheidung des Prüfers zusätzlich einer kurzen mündlichen Prüfung (ca. 5 Minuten) zu den oben genannten Inhalten unterzogen werden. Die Prüfung kann auch musikpraktische Inhalte umfassen (Blattsingen)

Anmerkungen zur Aufnahmeprüfung Musiktheorie/Gehörbildung („Kennenlerntest“) zum Herunterladen:

Download PDF

Studieninhalte

Dauer:

8 Semester

 

Künstlerische Ausrichtung

Die Saxophonklasse zeichnet sich durch ein fundiertes Studium des Jazzvokabulars und Repertoires aus, auf dessen Basis die persönlichen musikalischen Vorstellungen und Stärken individuell gefördert werden.

  • Erarbeitung und Vertiefung der jazzspezifischen Idiome: Timing, Phrasing und Artikulation.
  • Improvisieren über funktionsharmonische und modale Kompositionen in unterschiedlichen Stilistiken.
  • Improvisieren über verschiedene Taktarten und spielen in unterschiedlichen Tempoebenen.
  • Erstellen und analysieren von Transkriptionen.
  • Entwicklung eines eigenen Vokabulars und Sounds.

Auf der Basis der Jazzstilistik wird der individuellen Ausprägung in unterschiedlichen Stilistiken Raum gegeben.

Es besteht die Möglichkeit zur Wahrnehmung erweiterter Lehrangebote, z.B. in den Fächern Musikpädagogik, Methodik und Lehrpraxis, Instrumentales Zweitfach, Stimmphysiologie.

Workshops und Nebenfächer

Unterstützt wird der Unterricht immer wieder durch Workshops, in der Vergangenheit waren Musiker wie Jerry Bergonzi, Miguel Zenon und Ben Wendell zu Gast. In den ersten beiden Studienjahren werden auch Grundkenntnisse des klassischen Saxophonspiels vermittelt. Es können/sollen Nebeninstrumente wie Klarinette und Flöte erlernt werden.

Aufnahmeprüfung

Zugangsvoraussetzung:
Allgemeine Hochschulreife
 

Sprachanforderungen:

Zur Immatrikulation: Nachweis von Deutschkenntnissen entsprechend Stufe B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER). Folgende Sprachzertifikate werden akzeptiert:

- TestDaF Stufe 3 (Test Deutsch als Fremdsprache Stufe 3) oder
- DSH-1 (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang Stufe 1) oder
- Europa-Zertifikat B2 oder
- UniCert II oder
- ein vergleichbares Sprachzertifikat

Das Studium kann befristet für ein Semester aufgenommen werden, wenn das geforderte Sprachzeugnis nicht bis zur Immatrikulation vorliegt. Das erste Semester muss zum Erlernen der deutschen Sprache genutzt werden. Die Hochschule bietet eigene kostenpflichtige Sprachkurse an. Um das Studium fortführen zu können, müssen zum Ende des ersten Semesters Sprachkenntnisse auf dem geforderten Niveau nachgewiesen werden.

 

Eignungsgespräch:

Im Umfang von ca. 15 Minuten zur Studien- und Berufsmotivation. In dem Gespräch sollen die Bewerber ihre bisherigen Erfahrungen in pädagogischen Situationen (vor allem aus der Schülerperspektive) reflektieren und davon ausgehend Vorstellungen einer gelungenen Lehrer-Schüler-Interaktion entwickeln. Ferner sollen auf der Grundlage der eigenen musikalischen Biografie Fragen des Berufsbildes erörtert werden.

Anforderungen der Aufnahmeprüfung:

Es gelten dieselben Aufnahmebedingungen wie für Jazz/Rock/Pop künstlerisch, da die beiden Studiengänge in den ersten vier Semestern parallel geführt werden.
 

Studieninhalte

Dauer:

8 Semester

 

Hauptfachunterricht

  • Einzelunterricht im künstlerischen Schwerpunkt
  • Allgemeine Instrumentaldidaktik und -methodik
  • Lehrpraxis und Hospitationsphasen (Musikschulpraktikum)

Spezialisierungsmodule

  • Elementare Musiktheorie
  • Instrumentale Ensembleleitung
  • Vokale Ensembleleitung
  • Rhythmik/Elementare Musikpädagogik

Nebenfächer

  • Regelmäßige Workshops
  • Physiologische und psychologische Grundlagen des Musizierens und Übens
  • Hilfen zum Berufseinstieg (Musikurheberrecht, Vertragsgestaltung)
  • Musiktheorie, Musikwissenschaft und Gehörbildung
  • Mitwirkung im Hochschulorchester, Hochschulchor und anderen Ensembles