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Bachelorprojekt

Prüfungsleistung

Das Bachelorprojekt umfasst eine künstlerische Abschlusspräsentation sowie eine schriftliche Dokumentation. Diese ist entsprechend Modulbeschreibung zu gestalten. Die schriftliche Dokumentation umfasst eine Programmhefts im Umfang von ca. 5000 Zeichen (zuzüglich Programmablauf, Nennung der Komponisten, Kurzbiographien des zu Prüfenden und der Mitwirkenden).

Das Programmheft zur künstlerischen Präsentation umfasst den Programmablauf der künstlerischen Präsentation, die Komponistinnen oder Komponisten (inkl. Lebensdaten und ggf. Biografie), eine Kurzbiografie des Kandidaten/der Kandidatin und eine Kurzbiographie der Mitwirkenden sofern es sich nicht um Lehrende der HfM Dresden handelt - sowie im Schwerpunkt Gesang auch die gesungenen Texte inkl. deutscher Übersetzung (die Übersetzung fließt nicht in die Bewertung ein).

Das Programmheft umfasst Informationen zu den Werken (Entstehung, Rezeption, Aufbau /Gestalt) und eine eigene Werkauffassung (Interpretationsansätze/-Probleme, Konzeption des Programms), hierbei können sich die Studierenden auf einen zentralen Programmteil der künstlerischen Präsentation beschränken.

 Die schriftliche Dokumentation (Programmheft) wird mit „bestanden/nicht bestanden“ bewertet.  Es ist eine Woche vor der künstlerischen Präsentation beim Vorsitz der Prüfungskommission einzureichen (ausgedruckt in 20 Exemplaren oder digital für alle Besucherinnen und Besucher zugänglich - z.B. als QR-Code).

 

Workshop

Die Hochschule bietet im Rahmen des Moduls Markt/Recht/Kommunikation jedes Semester einen Workshop zur Erstellung von Programmheften an, um Studierende bei der Erbringung der Prüfungsleistung zu unterstützen. Der Besuch des Workshops ist freiwillig, wird jedoch den Studierenden, die derzeit ihre Abschlusspräsentation vorbereiten, dringend empfohlen.

 

09.12.22 Programmheftgestaltung

Online-Kurs mit Nicole Czerwinka

09.12.22 Freitag I 10:00-16:00 I ZOOM I Anmeldung über Claudia.Syndram(at)hfmdd.de

 

/// VORÜBERLEGUNGEN

  • Welche Funktionen soll das Programmheft bieten?
  • Welchen Mehrwert bietet es im Gegensatz zum reinen Hörerlebnis oder zu live gesprochenen Werkeinführungen?

(z.B. Supermarkt an Möglichkeiten vernetzter Informationen, die dennoch nicht beliebig sind, also Wikipedia …, sondern mit der Person des Interpreten zu tun haben, jedoch Vorsicht vor aufoktroyierten Bewertungen)

  • Wie sollten der Inhalt und die Form des Programmheftes aussehen, um die Ziele optimal zu erfüllen?

 

/// INHALT

Basis-Informationen zum Konzert

  • Programmablauf
  • Angaben zu den Komponisten (Lebensdaten, evtl. Biografie oder Kurz-Vita)
  • Kurz-Vita der Prüfungskandidatin/des Prüfungskandidaten
  • nur bei Gesang: Texte (gegf. mit Übersetzung)

Information zu den gespielten Werken

(ca. 5000 Zeichen Umfang, ca. 2,5 Seiten A4)

  • Informationen zu Entstehung des Werkes
  • Darstellung von Rezeptionstraditionen
  • Informationen zu Aufbau und Gestalt des Stücks „geführtes Hören“
  • Quellenangaben

Interpretationshilfen

  • Informationen zur eigenen Werkauffassung: Darstellung der Interpretationsansätze, gegf. Interpretationsprobleme, Hinweise zu den Intentionen bezüglich der Konzeption des Programms)

Hinweis: hierbei kann man sich bei Darbietung mehrerer Werke (z.B. Gesang) auf einen zentralen Programmteil beschränken

 

/// DOZENTIN

Nicole Czerwinka studierte von 2003 bis 2010 Literatur-, Musik- und Kommunikationswissenschaft an der TU Dresden. Schon während des Studiums arbeitete sie als freie Journalistin bei verschiedenen Zeitungen in und um Dresden und absolvierte von 2012 - 2014 ein Volontariat für Freie Redakteure bei der Sächsischen Zeitung. Derzeit ist sie journalistisch in Dresden vor allem im Bereich Kultur mit den Schwerpunkten klassische Musik, Musiktheater sowie als Lokaljournalistin im Sächsischen Elbland unterwegs. Zu ihren festen Auftraggebern gehören die Dresdner Neuesten Nachrichten, die Sächsische Zeitung, Melodie & Rhythmus sowie das Dresdner Stadtmagazin SAX. Sie bloggt auf www.elbmargarita.de. Seit 2016 ist Nicole Czerwinka Pressesprecherin der Dresdner Musikfestspiele.