Zum Hauptinhalt springen

Opernklasse

der Hochschule für Musik Dresden

Die Opernklasse gehört zum Studiengang Master Gesang Oper. Durch die jährliche große Opernproduktion mit Orchester am Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden und mehreren kleineren musikalischen und szenischen Projekten ist die Ausbildung ganz auf Praxisnähe ausgerichtet. Eine beachtenswerte Zahl von Studierenden unserer Hochschule findet so nach dem Abschluss ein Engagement als SoloistIn oder in einem Berufschor an einem deutschsprachigen Opernhaus.


Ausbildung

Das Masterstudium der Opernklasse hat in den vier Semestern folgende Struktur:

  • Hauptfachunterricht
  • Szenischer Unterricht und Projektarbeit
  • Solokorrepetition und Partienstudium (Oper & Lied)
  • Musikalischer Ensembleunterricht
  • Szenisches Dialogstudium
  • Deutsche Phonetik

Im Mittelpunkt der Opernklasse steht die Projektarbeit. Ein bis zwei jährliche Operninszenierungen und szenische Podien berücksichtigen sämtliche Stilrichtungen des Musiktheaters. Außerdem stehen verschiedene Module zur Auswahl:

  • Alte Musik
  • Neue Musik
  • Teilnahme an Projekten der Konzert- und Liedklasse

Weitere Informationen zum Studiengang und zur Bewerbung

 

Studierende finden Informationen zu Probenzeiten, Ansprechpartnern und Downloads auf der Lehrveranstaltungsseite

 

Opernproduktion 2018

Così fan tutte

von Wolfgang Amadeus Mozart

in italienischer Sprache

Zwei junge Frauen, zwei jungen Männer, die Bedienstete Despina und ein älterer Freund, Alfonso genannt, das ist das Personal von „Così fan tutte“. In dieser Oper, in der Ängste und Nöte junger Pubertierender, aber auch der Liebesrausch, das Begehren, die Verunsicherung, der Zweifel und die Verzweiflung sich austoben, spielt die Selbstbezüglichkeit aller Beteiligten eine zentrale Rolle. Manipuliert werden diese Gefühlszustände und Versuchungen der jungen Leute von Alfonso, der meint, es besser zu wissen, Despina assistiert ihm. Das vielleicht ernüchternde Fazit: Am Ende werden die Jungen ihre Naivität verloren haben...

Premiere:
29.04.18 Sonntag 19:00 im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden

Eine Koproduktion der Hochschule für Musik Dresden, der Hochschule für Bildende Künste Dresden und des Staatsschauspiels Dresden
 
Weitere Vorstellungen
Mo 30.04./19:30, So 13.05./16:00, Mi 09.05./19:00, Mo 28.05./18:00, Do 31.05./19:30, Sa 02.06./19:30, Di 05.06./19:30
 
Karten im Schauspielhaus Mo-Fr 10:00-18:30 Uhr, Sa 10:00-14:00 Uhr, im Kleinen Haus Mo-Fr 14:00-18:30 Uhr, unter T 0351/4913555, www.staatsschauspiel-dresden.de und an der Abendkasse.

Kontakt


Aktuell

Veranstaltungen und Termine

Claudio Monteverdi: L’Incoronazione di Poppea (Die Krönung der Poppea)
Ausgewählte Szenen aus der Oper in deutscher Sprache

Am 26., 27. und 28. Januar 2018 kommt auf der Probebühne der Hochschule für Musik Dresden die neue Studioproduktion der Operklasse zur Aufführung. Regie führt Prof. Barbara Beyer, die musikalische Leitung liegt bei Prof. Franz Brochhagen.
Weitere Informationen zur Studioproduktion

Vorschau Operproduktion 2019
Premiere: 26.04.19 Freitag 19:30 im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden

„Gianni Schicchi“. Oper in einem Akt von Giacomo Puccini nach einem Libretto von Giovacchino Forzano
„Der arme Matrose“ (Le pauvre matelot). Oper in einem Akt und drei Bildern von Darius Milhaud nach einem Libretto von Jean Cocteau

Eine Koproduktion der Hochschule für Musik Dresden, der Hochschule für Bildende Künste Dresden und des Staatsschauspiels Dresden

Trailer

Gesangsausbildung an der Opernklasse


Kooperationen

regionale, nationale und internationale Partnerschaften

Kooperationen mit dem Staatsschauspiel Dresden
Die Hochschule für Musik hat im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden mit seinem Orchestergraben für 65 Musiker eine ideale Spielstätte, die deutschlandweit einmalige Aufführungsbedingungen für unsere Studierenden bietet. Acht Vorstellungen einer Produktion sind in den Spielplan des Staatsschauspiels integriert. Dies garantiert unseren Produktionen eine erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit.

Kooperationen mit Dresdner Hochschulen
Eine Vernetzung mit den verschiedenen Theater- und Hochschulinstitutionen Dresdens und der Region sowie Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene gehören zum Profil unserer Arbeit. Die Hochschule für Bildende Künste Dresden ist fester Partner. Auch die Palucca Hochschule für Tanz wird wiederholt in die Produktionen mit einbezogen.

Regionale und internationale Kooperationen
Eine bemerkenswerte Zusammenarbeit bildete zuletzt die internationale Koproduktion mit dem Conservatoire de Strasbourg. Darüber hinaus gibt es regelmäßig Kooperationen mit der Staatsoperette Dresden, dem Mittelsächsischen Theater Freiberg, den Landesbühnen Sachsen und der Elblandphilharmonie, u.v.m.
Wir freuen uns, aufgrund der Kooperationen mit den verschiedenen Orchestern der Region, unseren Masterstudierenden das Musizieren mit Orchester im öffentlichen Raum im Rahmen von Gala-Konzerten zu ermöglichen.


Inszenierungen

Projekte der Opernklasse

2017: Leoš Janáček (1854-1928): Das Schlaue Füchslein
2017: Uraufführungsprojekt Inventarisierung von Erfahrungen
2016: Weihnachtskonzerte Knusper, Knusper, Knäuschen
2016: Café Opéra
2016: Benjamin Britten (1913-1976): Der Sommernachtstraum
2015: Gold und Silber - Glänzend!
2015: Scott Joplin (1867-1917): Treemonisha
2015: Gaetano Donizetti (1797-1848): Der Liebestrank

2014: Christoph Willibald Gluck (1714-1787): L'Île de Merlin ou le Monde Renversé (Merlins Insel oder die verkehrte Welt)
2014: Georg Friedrich Händel (1685–1759): Xerxes
2014: Wo ist Belmonte? (Familienkonzert nach Mozarts "Entführung aus dem Serail")
2013: Giuseppe Verdi (1813-1901): Falstaff
2013: Flying Falstaff
2012: Wolfgang Mitterer (geb. 1958): Das tapfere Schneiderlein
2012: Giuseppe Verdi (1813-1901): Rigoletto (konzertant)
2012: Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Die Hochzeit des Figaro
2011: Albert Lortzing (1801-1851): Der Wildschütz
2010: Christoph Willibald Gluck (1714-1787): Orpheus und Eurydike
2010: Benjamin Britten(1913-1976): The Turn of the Screw

2009: Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Die Zauberflöte
2008: Claudio Monteverdi (1567–1643): L'incoronazione di Poppea (Die Krönung der Poppea)
2008: Giacomo Puccini (1858–1924): La Bohème
2007: Jacques Offenbach (1819–1880): Die schöne Helena
2006: Wilfried Krätzschmar (* 1944): Schlüsseloper. Ein burleskes Spiel UA
2006: Georg Friedrich Händel (1685–1759): Amadigi
2005: Alexander Puschkin (1799–1837)/ Peter Tschaikowski (1840–1893): Onegin-Projekt
2005: Gottfried von Einem (1918–1996): Der Besuch der alten Dame

2004: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): La Clemenza di Tito
2003: Johann Adolf Hasse (1699–1783): La sorella amante (Die verliebte Schwester)
2002: Benjamin Britten (1913–1976): Albert Herring
2001: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Die Gärtnerin aus Liebe
2000: Benjamin Schweitzer (* 1973): Jakob von Gunten (UA)
2000: Johann Christian Bach (1735–1782): Themistokles

1999: Paul Lincke (1866–1946): Lysistrata
1998: Giacomo Puccini (1858–1924): Gianni Schicchi
1998: Maurice Ravel (1875–1937): Die spanische Stunde
1998: Christian Gottlob Neefe (1748–1798): Amors Guckkasten
1997: Benjamin Britten (1913–1976): Ein Sommernachtstraum
1997: Johannes Wulff-Woesten (* 1966): Die Weisse Fürstin (UA)
1996: Gioacchino Rossini (1792–1868): Der Barbier von Sevilla
1995: Jacques Offenbach (1819–1880): Orpheus in der Unterwelt
1994: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Cosi fan tutte
1993: Antonio Salieri (1750–1825): Prima la musica, poi le parole
1993: Darius Milhaud (1892–1974): Opèras Minutes
1992: Georg Friedrich Händel (1685–1759): Julius Caesar
1991: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Die Hochzeit des Figaro
1989: Kyrill Wolkow (* 1943): Leb' und vergiß' nicht
1987: Ferruccio Busoni (1866–1924): Arlecchino
1987: Gaëtano Donizetti (1797–1848): Die Nachtglocke
1985: Stefan Kaden (* 1957): Prinzessin Hochmut
1984: Adalbert Gyrowetz (1763–1850): Der Augenarzt
1983: Jan Trieder (* 1957):Meister Mateh
1981: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Die Gärtnerin aus Liebe
1979: Ermanno Wolf-Ferrari (1876–1948): Il Campiello
1975: Carl Maria von Weber (1786–1826): Abu Hassan
1974: Karl Ditters von Dittersdorf (1739–1799): Doktor und Apotheker
1972: Domenico Cimarosa (1749–1801): Die heimliche Ehe
1970: Rainer Lischka (*1942): Die unheilige Elisabeth
1969: Georg Friedrich Händel (1685–1759): Julius Caesar
1968: Jacques Offenbach (1819–1880): Madame Favart
1967: Udo Zimmermann (* 1943): Die weiße Rose
1966: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Die Hochzeit des Figaro


Engagements

Erfolge unserer Absolventen und Studierenden