Opernklasse Masterstudiengang Oper
Der praxisnahe Masterstudiengang Oper ermöglicht es den Studierenden in der Opernklasse, die Farben und Potentiale ihrer Stimme und ihrer Darstellerpersönlichkeit in einem intensiv betreuten Umfeld auszubauen. Schwerpunkt der Ausbildung ist die Entwicklung der szenisch -musikalischen Präsenz auf der Bühne und das Gestalten einer authentischen Bühnenfigur.

Ausbildung
Die Studierenden des Masterstudiums Oper erhalten über vier Semester
Hauptfachunterricht, szenischen Unterricht, Solokorrepetition und Partienstudium (Oper & Lied), musikalischen Ensembleunterricht und szenisches Dialogstudium. Außerdem stehen die Module Alte Musik, Neue Musik und die Teilnahme an Projekten der Konzert- und Liedklasse zur Auswahl.

Projektarbeit
Im Mittelpunkt der Opernklasse steht die Projektarbeit. Das Studienjahr beginnt mit der Operngala, bei der die Mittelsächsische Philharmonie Partner ist. Am Ende eines jeden Semesters findet ein Szenisches Podium statt. Hier werden in einem immer wieder neu zu definierenden Rahmen Szenen aus der Opernliteratur aller Epochen präsentiert. Ein bis zwei Operninszenierungen verschiedener Genre und Stilrichtungen werden pro Jahr erarbeitet. Die große Jahresproduktion, die gemeinsam mit dem Hochschulorchester im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden stattfindet, steht hierbei im Zentrum.

Praxis
Die Kooperationen mit dem Staatsschauspiel Dresden bietet den Studierenden deutschlandweit einmalige Aufführungsbedingungen. Acht Vorstellungen einer Produktion sind in den Spielplan des Staatsschauspiels integriert. Dies garantiert unseren Produktionen eine erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit. Darüber hinaus gibt es regelmäßig Kooperationen mit der Staatsoperette Dresden, dem Mittelsächsischen Theater Freiberg, den Landesbühnen Sachsen und der Elblandphilharmonie.
Die Kooperationen mit anderen Musik- und Kunsthochschulen bildet eine wertvolle Vernetzung der Studierenden untereinander. Die Hochschule für Bildende Künste Dresden und die Musikhochschule Berlin sind feste Partner. Projekte und Konzepte entstehen gemeinsam. Interdisziplinäre Zusammenarbeit und ein fächerübergreifender Austausch wird gefördert.
Aktuell Opernklasse
Ariadne
Jahresproduktion der Opernklasse 2027
Ein Doppelabend mit Werken von Bohuslav Martinu und Reinhard Keiser
Premiere 02.04.2027
Kleines Haus 1 des Staatsschauspiels Dresden
Die Opernklasse der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden widmet sich in der Jahresproduktion 2027 der Interpretation von Mythen. So schafft die Aufführung ARIADNE eine interessante Verbindung zwischen dem antiken, vielfach bearbeiteten und vertonten Stoff der gleichnamigen Oper von Bohuslav Martinů mit dem Werk DIE BETROGENE UND NACHMALS VERGÖTTERTE ARIADNE des Barockkomponisten Reinhard Keiser.
Die 1958 komponierte Oper ARIADNE ist nicht nur das letzte Bühnenwerk des tschechischen Komponisten Bohuslav Martinů, sie zählt zudem zu den selten aufgeführten Werken der jüngeren Musikgeschichte. In nur fünf Wochen komponierte Martinů seinen klangmächtigen Einakter über die kretische Prinzessin Ariadne, ihren Halbbruder Minotaurus und den Athener Helden Theseus. Das gesanglich anspruchsvolle Werk verbindet vielfältige stilistische Formen: Neben neoklassizistischen und neobarocken Anklängen finden sich Elemente aus Jazz und Folklore ebenso wie vom französischen Impressionismus inspirierte Passagen. Reinhard Keisers dreiteiliges Singspiel DIE BETROGENE UND NACHMALS VERGÖTTERTE ARIADNE wurde 1722 an der Hamburger Oper am Gänsemarkt uraufgeführt.
Zwei Ariadnen, zwei Welten, ein Abend voller Überraschungen: Hier trifft barocker Witz auf große Gefühle, turbulentes Singspiel auf packendes Musiktheater. Und mittendrin die ewige Frage nach einer jeden frischen Trennung: „Soll ich lieben, soll ich hassen? Ihr Sterne, ach, ich bin verlassen!“
Die Studierenden der Dresdner Musikhochschule stürzen sich mit Mut, Charme und voller Spielfreude ins Labyrinth der Liebe – und ziehen dabei einen roten Faden, der das Publikum mal schmunzeln, mal staunen und sicher auch mitfühlen lässt.
Die Jahresproduktion 2026 der Opernklasse ist eine Kooperation der Opernklasse der HfM Dresden und des Hochschulsinfonieorchesters mit der HfBK Dresden und dem Staatsschauspiel Dresden.
Musikalische Leitung: Prof. Milko Kersten
Inszenierung: Prof. Jan-Richard Kehl (a.G.)
Öffentliche Generalprobe: 31.03.27, 19h
Weitere Vorstellungen: 05.04.27, 19.30/ 10.04.27, 19.30h/ 18.04.27, 16h/ 24.4.27 Lange Nacht der Theater/ 01.05.27, 19h/ 05.05.27, 19.30h/ 10.05.27, 19.30h/ 13.05.27, 19.30h
Veranstaltungen Opernklasse
Studierende des Operettenkurs 2026 präsentieren die Ergebnisse der Workshopwoche
Projekte der Opernklasse Fotos

2019: Giacomo Puccini (1858-1924): Gianni Schicchi
2019: Darius Milhaud (1892-1974): Le Pauvre Matelot
2018: Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Così fan tutte
2017: Leoš Janáček (1854-1928): Das Schlaue Füchslein
2017: Uraufführungsprojekt Inventarisierung von Erfahrungen
2016: Weihnachtskonzerte Knusper, Knusper, Knäuschen
2016: Café Opéra
2016: Benjamin Britten (1913-1976): Der Sommernachtstraum
2015: Gold und Silber - Glänzend!
2015: Scott Joplin (1867-1917): Treemonisha
2015: Gaetano Donizetti (1797-1848): Der Liebestrank
2014: Christoph Willibald Gluck (1714-1787): L'Île de Merlin ou le Monde Renversé (Merlins Insel oder die verkehrte Welt)
2014: Georg Friedrich Händel (1685–1759): Xerxes
2014: Wo ist Belmonte? (Familienkonzert nach Mozarts "Entführung aus dem Serail")
2013: Giuseppe Verdi (1813-1901): Falstaff
2013: Flying Falstaff
2012: Wolfgang Mitterer (geb. 1958): Das tapfere Schneiderlein
2012: Giuseppe Verdi (1813-1901): Rigoletto (konzertant)
2012: Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Die Hochzeit des Figaro
2011: Albert Lortzing (1801-1851): Der Wildschütz
2010: Christoph Willibald Gluck (1714-1787): Orpheus und Eurydike
2010: Benjamin Britten(1913-1976): The Turn of the Screw
2009: Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Die Zauberflöte
2008: Claudio Monteverdi (1567–1643): L'incoronazione di Poppea (Die Krönung der Poppea)
2008: Giacomo Puccini (1858–1924): La Bohème
2007: Jacques Offenbach (1819–1880): Die schöne Helena
2006: Wilfried Krätzschmar (* 1944): Schlüsseloper. Ein burleskes Spiel UA
2006: Georg Friedrich Händel (1685–1759): Amadigi
2005: Alexander Puschkin (1799–1837)/ Peter Tschaikowski (1840–1893): Onegin-Projekt
2005: Gottfried von Einem (1918–1996): Der Besuch der alten Dame
2004: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): La Clemenza di Tito
2003: Johann Adolf Hasse (1699–1783): La sorella amante (Die verliebte Schwester)
2002: Benjamin Britten (1913–1976): Albert Herring
2001: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Die Gärtnerin aus Liebe
2000: Benjamin Schweitzer (* 1973): Jakob von Gunten (UA)
2000: Johann Christian Bach (1735–1782): Themistokles
1999: Paul Lincke (1866–1946): Lysistrata
1998: Giacomo Puccini (1858–1924): Gianni Schicchi
1998: Maurice Ravel (1875–1937): Die spanische Stunde
1998: Christian Gottlob Neefe (1748–1798): Amors Guckkasten
1997: Benjamin Britten (1913–1976): Ein Sommernachtstraum
1997: Johannes Wulff-Woesten (* 1966): Die Weisse Fürstin (UA)
1996: Gioacchino Rossini (1792–1868): Der Barbier von Sevilla
1995: Jacques Offenbach (1819–1880): Orpheus in der Unterwelt
1994: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Cosi fan tutte
1993: Antonio Salieri (1750–1825): Prima la musica, poi le parole
1993: Darius Milhaud (1892–1974): Opèras Minutes
1992: Georg Friedrich Händel (1685–1759): Julius Caesar
1991: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Die Hochzeit des Figaro
1989: Kyrill Wolkow (* 1943): Leb' und vergiß' nicht
1987: Ferruccio Busoni (1866–1924): Arlecchino
1987: Gaëtano Donizetti (1797–1848): Die Nachtglocke
1985: Stefan Kaden (* 1957): Prinzessin Hochmut
1984: Adalbert Gyrowetz (1763–1850): Der Augenarzt
1983: Jan Trieder (* 1957):Meister Mateh
1981: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Die Gärtnerin aus Liebe
1979: Ermanno Wolf-Ferrari (1876–1948): Il Campiello
1975: Carl Maria von Weber (1786–1826): Abu Hassan
1974: Karl Ditters von Dittersdorf (1739–1799): Doktor und Apotheker
1972: Domenico Cimarosa (1749–1801): Die heimliche Ehe
1970: Rainer Lischka (*1942): Die unheilige Elisabeth
1969: Georg Friedrich Händel (1685–1759): Julius Caesar
1968: Jacques Offenbach (1819–1880): Madame Favart
1967: Udo Zimmermann (* 1943): Die weiße Rose
1966: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Die Hochzeit des Figaro
Meisterkurse und Workshops
Berufsberatung für Operngesang
ZAV Künstlervermittling Leipzig zu Gast
Meisterklasse Gesang
mit dem dänischen Opernsänger Bo Skovhus (Bariton)
Informationen zum Studium Aufnahmebedingungen, Studienablauf, Lehrveranstaltungen
Bewerber
Studierende
Studierende finden Informationen zu Probenzeiten, Ansprechpartnern und Downloads auf der Lehrveranstaltungsseite der Opernklasse
Leitung Ansprechpartner
Susanne Knapp
Prof.
Szenenstudium Oper
Künstlerische Leiterin der Opernklasse
Milko Kersten
Prof.
Ensembleleitung
Kommissarischer Musikalischer Leiter der Opernklasse
Mitglied des Hochschulrats
Mobil: +49 173 6940320




