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Opernklasse

der Hochschule für Musik Dresden

Die Opernklasse gehört zum Studiengang Master Gesang Oper. Durch die jährliche große Opernproduktion mit Orchester am Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden und mehreren kleineren musikalischen und szenischen Projekten ist die Ausbildung ganz auf Praxisnähe ausgerichtet. Eine beachtenswerte Zahl von Studierenden unserer Hochschule findet so nach dem Abschluss ein Engagement als SoloistIn oder in einem Berufschor an einem deutschsprachigen Opernhaus.


Ausbildung

Das Masterstudium der Opernklasse hat in den vier Semestern folgende Struktur:

  • Hauptfachunterricht
  • Szenischer Unterricht und Projektarbeit
  • Solokorrepetition und Partienstudium (Oper & Lied)
  • Musikalischer Ensembleunterricht
  • Szenisches Dialogstudium
  • Deutsche Phonetik

Im Mittelpunkt der Opernklasse steht die Projektarbeit. Ein bis zwei jährliche Operninszenierungen und szenische Podien berücksichtigen sämtliche Stilrichtungen des Musiktheaters. Außerdem stehen verschiedene Module zur Auswahl:

  • Alte Musik
  • Neue Musik
  • Teilnahme an Projekten der Konzert- und Liedklasse

Weitere Informationen zum Studiengang und zur Bewerbung

 

Studierende finden Informationen zu Probenzeiten, Ansprechpartnern und Downloads auf der Lehrveranstaltungsseite

 

Opernproduktion 2019

Gianni Schicchi & Der arme Matrose

Gianni Schicchi
Oper in einem Akt von Giacomo Puccini nach einem Libretto von Giovacchino Forzano
in italienischer Sprache mit Obertiteln

Der arme Matrose (Le pauvre matelot)
Oper in drei Akten von Darius Milhaud nach einem Libretto von Jean Cocteau
in französischer Sprache mit Obertiteln

Eine Koproduktion der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, der Hochschule für Bildende Künste Dresden und des Staatsschauspiels Dresden

Studierende der Opernklasse, Hochschulsinfonieorchester
Musikalische Leitung: Prof. Franz Brochhagen
Inszenierung: Prof. Barbara Beyer
Ausstattung:  Philipp Eckle/ HfBK Dresden

Wie profitiert man vom Tod eines Menschen? Die beiden Opern unserer nächsten Produktion erzählen zwei höchst unterschiedliche Fabeln zu diesem Thema. In Le pauvre Matelot (Der arme Matrose) konstruieren Darius Milhaud und Jean Cocteau eine surrealistische Geschichte um die Rückkehr eines Seefahrers nach langer Abwesenheit. Sie erzählen sie mit einer derartigen nonchalance im Kleid der „Zeitoper“ der 20er Jahre, dass der unerwartet knallharte Plot den Zuschauer fasssungslos zurücklässt.
Wie im Trittico Puccinis, dessen Abschluss der Einakter Gianni Schicchi bildet, folgt auch bei uns die Komödie auf die Tragödie. Dantes Divina Commedia lieferte den Stoff für die letzte große komische Oper der Literatur. Mit brio und großer Lust an der musikalischen Charakterisierung zeigt Puccini in Echtzeit eine packende Farce um das fast verlorene Erbe einer bigotten, habgierigen Verwandtschaft. 1918 (nur neun Jahre vor Milhauds Matelot) uraufgeführt, zeigt sich Puccini als letzter Meister der opera buffa.

Premiere:
26.04.19 Freitag 19:30 im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
Weitere Vorstellungen: So/28.04./16:00, Di/30.04./19:30, Mo/06.05./18:00 (im Rahmen der Dresdner Schulkonzerte), Mi/08.05./19:30, Fr/10.05./19:30, Do/30.05./19:30, Mi/05.06./19:30
Mi/24.04./18:00 Öffentliche Generalprobe und So/21.04./11:00 Einführungsmatinee


Aktuell

Veranstaltungen und Termine

Opern? Klasse!
Operngala anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Konzertsaales der HfM Dresden

Am 2. November 2018 lädt die Opernklasse um 18:00 zur Gala in den Konzertsaal der HfM Dresden ein. Auf dem Programm stehen die schönsten Arien und Ensembles aus bekannten Opern von Wolfgang Amadeus Mozart, Georges Bizet, Gioachino Rossini, Giuseppe Verdi u.a.
Ausgestaltet wird der Abend unter der musikalische Leitung von Prof. Franz Brochhagen von Solisten der Opernklasse und der Mittelsächsischen Philharmonie Freiberg. Angesprochen sind Theaterfreunde aller Altersgruppen.

Trailer

Gesangsausbildung an der Opernklasse


Kooperationen

regionale, nationale und internationale Partnerschaften

Kooperationen mit dem Staatsschauspiel Dresden
Die Hochschule für Musik hat im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden mit seinem Orchestergraben für 65 Musiker eine ideale Spielstätte, die deutschlandweit einmalige Aufführungsbedingungen für unsere Studierenden bietet. Acht Vorstellungen einer Produktion sind in den Spielplan des Staatsschauspiels integriert. Dies garantiert unseren Produktionen eine erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit.

Kooperationen mit Dresdner Hochschulen
Eine Vernetzung mit den verschiedenen Theater- und Hochschulinstitutionen Dresdens und der Region sowie Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene gehören zum Profil unserer Arbeit. Die Hochschule für Bildende Künste Dresden ist fester Partner. Auch die Palucca Hochschule für Tanz wird wiederholt in die Produktionen mit einbezogen.

Regionale und internationale Kooperationen
Eine bemerkenswerte Zusammenarbeit bildete zuletzt die internationale Koproduktion mit dem Conservatoire de Strasbourg. Darüber hinaus gibt es regelmäßig Kooperationen mit der Staatsoperette Dresden, dem Mittelsächsischen Theater Freiberg, den Landesbühnen Sachsen und der Elblandphilharmonie, u.v.m.
Wir freuen uns, aufgrund der Kooperationen mit den verschiedenen Orchestern der Region, unseren Masterstudierenden das Musizieren mit Orchester im öffentlichen Raum im Rahmen von Gala-Konzerten zu ermöglichen.


Inszenierungen

Projekte der Opernklasse

2018: Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Così fan tutte  Fotogalerie
2017: Leoš Janáček (1854-1928): Das Schlaue Füchslein
2017: Uraufführungsprojekt Inventarisierung von Erfahrungen
2016: Weihnachtskonzerte Knusper, Knusper, Knäuschen
2016: Café Opéra
2016: Benjamin Britten (1913-1976): Der Sommernachtstraum  Video
2015: Gold und Silber - Glänzend!
2015: Scott Joplin (1867-1917): Treemonisha  Video 1  Video 2  Video 3
2015: Gaetano Donizetti (1797-1848): Der Liebestrank

2014: Christoph Willibald Gluck (1714-1787): L'Île de Merlin ou le Monde Renversé (Merlins Insel oder die verkehrte Welt)
2014: Georg Friedrich Händel (1685–1759): Xerxes  Video 1  Video 2  Video 3  Video 4
2014: Wo ist Belmonte? (Familienkonzert nach Mozarts "Entführung aus dem Serail")
2013: Giuseppe Verdi (1813-1901): Falstaff  Video
2013: Flying Falstaff  Video
2012: Wolfgang Mitterer (geb. 1958): Das tapfere Schneiderlein
2012: Giuseppe Verdi (1813-1901): Rigoletto (konzertant)  Video Quartett  Video Duett Gilda-Luca  Video Arie Gilda  Video Pari Siamo
2012: Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Die Hochzeit des Figaro  Video
2011: Albert Lortzing (1801-1851): Der Wildschütz  Video
2010: Christoph Willibald Gluck (1714-1787): Orpheus und Eurydike  Video
2010: Benjamin Britten(1913-1976): The Turn of the Screw  Video

2009: Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Die Zauberflöte
2008: Claudio Monteverdi (1567–1643): L'incoronazione di Poppea (Die Krönung der Poppea)
2008: Giacomo Puccini (1858–1924): La Bohème  Video
2007: Jacques Offenbach (1819–1880): Die schöne Helena
2006: Wilfried Krätzschmar (* 1944): Schlüsseloper. Ein burleskes Spiel UA
2006: Georg Friedrich Händel (1685–1759): Amadigi
2005: Alexander Puschkin (1799–1837)/ Peter Tschaikowski (1840–1893): Onegin-Projekt
2005: Gottfried von Einem (1918–1996): Der Besuch der alten Dame

2004: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): La Clemenza di Tito
2003: Johann Adolf Hasse (1699–1783): La sorella amante (Die verliebte Schwester)
2002: Benjamin Britten (1913–1976): Albert Herring
2001: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Die Gärtnerin aus Liebe
2000: Benjamin Schweitzer (* 1973): Jakob von Gunten (UA)
2000: Johann Christian Bach (1735–1782): Themistokles

1999: Paul Lincke (1866–1946): Lysistrata
1998: Giacomo Puccini (1858–1924): Gianni Schicchi
1998: Maurice Ravel (1875–1937): Die spanische Stunde
1998: Christian Gottlob Neefe (1748–1798): Amors Guckkasten
1997: Benjamin Britten (1913–1976): Ein Sommernachtstraum
1997: Johannes Wulff-Woesten (* 1966): Die Weisse Fürstin (UA)
1996: Gioacchino Rossini (1792–1868): Der Barbier von Sevilla
1995: Jacques Offenbach (1819–1880): Orpheus in der Unterwelt
1994: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Cosi fan tutte
1993: Antonio Salieri (1750–1825): Prima la musica, poi le parole
1993: Darius Milhaud (1892–1974): Opèras Minutes
1992: Georg Friedrich Händel (1685–1759): Julius Caesar
1991: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Die Hochzeit des Figaro
1989: Kyrill Wolkow (* 1943): Leb' und vergiß' nicht
1987: Ferruccio Busoni (1866–1924): Arlecchino
1987: Gaëtano Donizetti (1797–1848): Die Nachtglocke
1985: Stefan Kaden (* 1957): Prinzessin Hochmut
1984: Adalbert Gyrowetz (1763–1850): Der Augenarzt
1983: Jan Trieder (* 1957):Meister Mateh
1981: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Die Gärtnerin aus Liebe
1979: Ermanno Wolf-Ferrari (1876–1948): Il Campiello
1975: Carl Maria von Weber (1786–1826): Abu Hassan
1974: Karl Ditters von Dittersdorf (1739–1799): Doktor und Apotheker
1972: Domenico Cimarosa (1749–1801): Die heimliche Ehe
1970: Rainer Lischka (*1942): Die unheilige Elisabeth
1969: Georg Friedrich Händel (1685–1759): Julius Caesar
1968: Jacques Offenbach (1819–1880): Madame Favart
1967: Udo Zimmermann (* 1943): Die weiße Rose
1966: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Die Hochzeit des Figaro


Engagements

Erfolge unserer Absolventen und Studierenden