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25.09.22, Sonntag, 09:30
Hochschule für Musik Dresden, Institut für Musikwissenschaft, Wettiner Platz 10, 01067 Dresden

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Eintritt
Eintritt frei

in Verbindung mit Prof. Violeta Dinescu (Universität Oldenburg) und Prof. Dr. Valentina-Sandu-Dediu (New European College Bucarest)

Ob und inwieweit George Enescu, die zentrale Bezugsperson für die Neue Musik im Rumänien des 20. Jahrhunderts, auch für die jüngere rumänische Klaviermusik eine unverzichtbare Leitfigur ist, steht im Zentrum eines dreitägigen Symposiums, bei dem drei Schlüsselwerke thematisiert werden: Theodor Grigoriu, Columna modală / Die modale Säule (1985), Aurel Stroe, Sonate III (1991) und Dan Dediu, Rafale (1997). Bei dem binationalen Treffen werden die Kompositionen aus rumänischer und deutscher Perspektive analysiert und gelesen, gehört und diskutiert. Zu fragen ist, ob Enescus Einfluss faktisch oder ideell ist, sich im Tonsatz aufzeigen lässt oder auch (nur?) habituell, in einem Gestus performativer Praxis vermittelt wird.

Konzeption und Leitung: Dr. Adalbert Grote (Neuss), Prof. Dr. Michael Heinemann (Dresden)

Programm
09.30           Corneliu Dan Georgescu (Rumänische Klaviermusik in der Gegenwart)
10:45           Buch-Vorstellungen
                    Raluca Stirbat, George Enescu. Creatia pentru pian, Bucharest 2022
                    Violeta Dinescu, Roberto Reale, Michael Heinemann (Hg.), Myriam Marbe, Oldenburg 2022 (= Archiv für Osteuropäische Musik – Quellen und Forschungen, Band 7)
11:30-12:30 Konsequenzen (Schlussdiskussion)

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