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Berufseinstieg

Bereit für das Leben nach dem Studium

Auf die Absolventen einer Musikhochschule warten nach erfolgreichem Abschluss des Studiums besondere Herausforderungen. Diese lassen sich nur schwer mit denen vergleichen, die Absolventen anderer Hochschulen vor sich haben. Besonders auf die jungen Jazz, Rock- und Popmusiker und die Solisten wartet kein Arbeitsmarkt im herkömmlichen Sinne. Sie werden überwiegend freiberuflich tätig sein und sollen ihr Betätigungsfeld selber definieren. Dazu brauchen sie neben einem außergewöhnlichen musikalischen Talent auch ein hohes Maß an Durchsetzungsvermögen, das sich aus einer Fülle organisatorischer, psychologischer und sozialer Fähigkeiten zusammensetzt. 

Vorbereitung auf die Berufswirklichkeit: Modul "Markt, Recht, Kommunikation"

Unser Ziel ist es, die Studierenden zu befähigen, ihren Berufsweg selbständig zu gestalten.

Ergänzend zur künstlerischen Ausbildung, bietet das Studium an der Hochschule für Musik Dresden innerhalb des Moduls "Markt, Recht, Kommunikation" praxisnahe Studienangebote, um den Berufseinstieg optimal vorzubereiten: Vorlesungen, Seminare, Workshops, Trainings, individuelle Beratung, Vernetzung.

Das Modul "Markt, Recht und Kommunikation" ist für alle Bachelor-Studierenden verpflichtend.

Die Angebote des Moduls sind für alle Studierenden kostenfrei.

 

Die Workshops befassen sich u.a. mit folgenden Themen:

Grundlagen des Musikrechtes.

Einmaleins der Pressearbeit

Bühnen Make Up

Crowdfunding und Marketing

Bühnenperformance & Moderation

Musikerportrait als Imageträger

Karrierestrategien

Audience Development

Artist an Music Branding

Orchestergründungen vor dem Hintergrund der europäischen Festivalkultur

Betriebswirtschaftliches Know How für Musikstudierende und Absolventen

Kontakt

Termine zur individuellen Einzelberatung und Projektbetreuung vereinbaren Sie bitte mit

 

Claudia Syndram
Hochschule für Musik Dresden
Projektkoordination "Berufseinstieg"
Kraftwerk Mitte
Wettiner Platz 5a I K 2.03
01067 Dresden

 

Telefon: 0351 – 48 67 63 11
E-Mail: stopspam_fc2bbe885e69dfe995f135d91fae76b2


Aktuelle Veranstaltungen

Pflichtvorlesung zu Grundlagen des Musikrechtes

Vorlesung mit Jana Lutter

Die Studierenden erhalten einen ersten Einblick in die Grundlagen des Musikurheberrechtes und der Vertragsgestaltung für die Musikbranche.

Neben einer Einführung in das Urheberrecht sind Leistungsschutzrechte und sonstige Schutzrechte Thema,
außerdem die Musikverwertung und die entsprechenden Verwertungsgesellschaften wie beispielsweise GEMA und GVL
sowie die Verwertung von Rechten im web 2.0.

Die nächste Vorlesungsreihe findet im Sommersemester 2018 statt:

13.4.2018  I  20.4.2018  I  27.4.2018  I  4.5.2018

Raum W 4.07

jeweils von 9.15 - 11.45 Uhr

 

Dozentin  Jana Lutter

19.4.2018 Bühnen Make Up

Workshop mit Alexandra Cowling

Studio Alexandra Cowling in der Königstraße 4

16 – 19 Uhr

Schminken für den großen Auftritt  oder fürs Foto-Shooting? Das erfordert sehr unterschiedliche Herangehensweisen ans Make-Up. Und welcher Typ ist man eigentlich? Will man Glamour oder Eleganz, Natürlichkeit oder gar seine Punk-Seele betonen?

Alexandra Cowlings Stärke ist die individuelle Beratung ihrer Kund*innen. Sie zeigt Ihnen je nach Vorliebe und Typ, wie Sie sich für die Bühne oder das nächste Cover-Foto schminken können.

maximal 6 Teilnehmer*innen / Anmeldungen über stopspam_1bc7da045fbc385b447753ea5003a2b5

Die gebürtige Kölnerin und Halbbritin Alexandra Cowling lebt seit 1998 in Dresden, wo sie von 1998 bis 2005 an der Hochschule für Musik klassischen Gesang studierte. Schon während Ihres Studiums entwickelte Sie eine große Faszination für Make-up und Frisuren.

Dies führte dazu, dass sie nach ihrem Studium eine Ausbildung zum „Make-up Artist“ an der Fachschule für Kosmetik „etre belle“ in Dresden absolvierte und danach zwei weitere Jahre als Freelancer für die Firmen Estée Lauder, M.A.Cund Clinique arbeitete, um Ihre praktischen Kompetenzen zu vertiefen. Darüber hinaus partizipierte sie an Meisterkursen in Berlin und London bei namhaften Make-up Artists wie Terry Barber und Christin Vacirca.

Im Jahr 2007 wagte sie den Schritt in die Selbständigkeit und arbeitet seitdem mit wachsendem Erfolg in Dresden und Umgebung. Der Schwerpunkt Ihrer Arbeit ist Foto- und Filmmake-up, welches sie genau auf die Persönlichkeit Ihrer Kunden abstimmt – kurz: „Personlity-Make-up“. Dieses Können vermittelt sie seit 2008 im Rahmen von Workshops auch anPrivat- und Geschäftskunden, für die Make-up ein Baustein ist, um ihre Individualität hervorzuheben und zu kommunizieren.

Der Workshop ist ausgebucht.

26.4.2018 Bühnen-Frisuren

Workshop mit Alexandra Cowling

16 – 19 Uhr

Königstraße 4

Die Frisur für den großen Auftritt  oder fürs Foto-Shooting? Das erfordert sehr unterschiedliche Herangehensweisen. Welcher Typ ist man eigentlich? Will man Glamour oder Eleganz, Natürlichkeit oder gar seine Punk-Seele betonen?

Alexandra Cowlings Stärke ist die individuelle Beratung ihrer Kund*innen. Sie zeigt Ihnen je nach Vorliebe und Typ, wie Sie sich für die Bühne oder das nächste Cover-Foto frisieren können.

Die gebürtige Kölnerin und Halbbritin Alexandra Cowling lebt seit 1998 in Dresden, wo sie von 1998 bis 2005 an der Hochschule für Musik klassischen Gesang studierte. Schon während Ihres Studiums entwickelte Sie eine große Faszination für Make-up und Frisuren.

Dies führte dazu, dass sie nach ihrem Studium eine Ausbildung zum „Make-up Artist“ an der Fachschule für Kosmetik „etre belle“ in Dresden absolvierte und danach zwei weitere Jahre als Freelancer für die Firmen Estée Lauder, M.A.Cund Clinique arbeitete, um Ihre praktischen Kompetenzen zu vertiefen. Darüber hinaus partizipierte sie an Meisterkursen in Berlin und London bei namhaften Make-up Artists wie Terry Barber und Christin Vacirca.

Im Jahr 2007 wagte sie den Schritt in die Selbständigkeit und arbeitet seitdem mit wachsendem Erfolg in Dresden und Umgebung. Der Schwerpunkt Ihrer Arbeit ist Foto- und Filmmake-up, welches sie genau auf die Persönlichkeit Ihrer Kunden abstimmt – kurz: „Personlity-Make-up“. Dieses Können vermittelt sie seit 2008 im Rahmen von Workshops auch anPrivat- und Geschäftskunden, für die Make-up ein Baustein ist, um ihre Individualität hervorzuheben und zu kommunizieren.

Der Workshop ist ausgebucht.

Vortrag mit Barbara Rauthe-Reichenbach

Donnerstag 26.04.18 14:00 – 17:00 Uhr
HfBK Dresden, Güntzstraße, Raum 228

Die Künstlersozialkasse (KSK) sorgt mit der Umsetzung des Künstlersozialversicherungsgesetzes aus dem Jahre 1981 dafür, dass du als selbstständige Künstler*in einen ähnlichen Sozialversicherungsschutz genießt wie als Arbeitnehmer*in. Sie bezuschusst u.a. die Beiträge ihrer Mitglieder bei der Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung mit 50% der Beitragshöhe.

Nach welchen Kriterien entscheidet die KSK, ob du als selbstständige Künstlerin oder Künstler Mitglied werden kannst? Und wenn ja, wie kannst du dich bei der KSK um eine Mitgliedschaft bewerben? Was bedeutet die Festlegung der Geringfügigkeitsgrenze von 3.900 Euro jährlichem Arbeitseinkommen für dich als Berufseinsteiger*in? Wann wirst du als nebenberuflich tätige Künstler*in oder Künstler aus der KSK ausgeschlossen? Diese und viele weitere Fragen werden in dem Vortrag beantwortet.

Barbara Rauthe-Reichenbach ist geschäftsführende Inhaberin von KREACON e.K.

Anmeldungen bitte direkt über die HfBK über die verlinkte Überschrift!

4.5.2018 Sein Künstler-Image finden

Workshop mit Saskia Rienth

10 – 16 Uhr

K 3.04

„Damit Musiker sich besser präsentieren und sich mehr auf ihre Musik konzentrieren können, ist es notwendig, dass sie lernen professionell zu kommunizieren, Interviews für sich zu nutzen und bei Konzerten einmalige Momente zu schaffen.“

Jedes Training beginnt mit einem Kreativprozess, bei dem es erst einmal um die Künstleridentität geht und was der Künstler zu sagen hat.

Man kann sich besser präsentieren, wenn man weiß wer man ist, wie man sein will und was man zu sagen hat.

Dieser Prozess beginnt mit einer Visualisierung der Künstleridentität und der Botschaften. Anhand der ausformulierten Künstleridentität kann die Kommunikation dann direkt auf den Musiker und seine Botschaften zugeschnitten und die Praxis übersetzt werden.

 

Der Kurs ist ausgebucht.

17.5.2018 Audience Development

Workshop mit Benjamin Schäfer

10 – 16 Uhr

K 3.04

Alle Musiker wollen Konzerte spielen. Doch spätestens nach dem Studium müssen wir unseren Lebensunterhalt finanzieren. Die Devise „Hauptsache spielen“ greift daher zu kurz. Ohne Konzert kein Publikum. Aber es gilt ebenso: Ohne Publikum gibt es kein Konzert. Und vor allem verdient man zu wenig, wenn nur vier Leute vor der Bühne zuhören.

In diesem Workshop untersuchen wir Mittel und Wege, wie man im Jazz sein Publikum findet und bindet – und damit eine wirtschaftliche Basis für unseren Spieltrieb legen kann.

 

… aus Sicht des Musikers        

These: "Die Musik" ist selten der erste Kontakt zum Publikum - Eigenwerbung beginnt lange vor der ersten Note. / Das Visuelle hat heutzutage einen besonders hohen Stellenwert. / Nicht nur die Musik, sondern alle Bilder und Texte "sprechen" und verraten viel über den jeweiligen Urheber - ob gewollt oder nicht.

Was macht einen guten Pressetext aus?                                                                               

Was macht ein gutes Band-Foto aus?                                                                                          

Was macht ein gutes EPK / Musikvideo aus?                                                                  

Was macht eine gute Homepage aus?

 

… aus Sicht des Publikums

These: Nicht nur die Musik, sondern auch die Spielhaltung der Musiker und das Ambiente am Konzertort entscheiden über die Qualität des Konzertes. / Das Publikum ist nicht nur Applausspender, sondern i.d.R. auch Financier eines Konzertes. / Beide Seiten können (und sollten) voneinander lernen.

Was wünscht sich "das Publikum" von den Musikern?                                                          

Welche Ansprüche stellt "das Publikum" an das Konzerterlebnis, wann ist es ein "gelungener Abend"? Was wünscht Ihr Euch von Musikern auf der Bühne?                          

Welche Ansprüche stellt Ihr an ein Konzerterlebnis?                                                           

Welche Teile des Publikums helfen den Musikern nicht nur ideell, sondern auch finanziell?                 

Warum schädigen "Umsonstkonzerte" nicht nur mir, sondern auch Kollegen und sogar dem Publikum?                                                                                                                      

Wie sähe Euer Wunschpublikum aus?

 

Vermittlung zwischen Musiker und Publikum

These: Man spielt sowohl für sich als auch für das Publikum. / Musikalische und persönliche Integrität sind hohe Werte. / Je mehr man über einen Musiker und seine Musik erfährt, desto leichter fällt es, eigene Anknüpfungspunkte zu finden. / Keine Werbemaßnahme schlägt die persönliche Verbindung. / Jede Musik findet ihr Publikum.

Was ist die Zielgruppe für Eure Musik?                                                                                  

Wie erreicht man diese Zielgruppe?                                                                                   

 Wie kann man sein Publikum nicht nur finden, sondern auch binden und vergrößern?

 

Benjamin Schaefer (geb. 1981) studierte Jazzklavier und Komposition an der Kölner Musikhochschule, war Mitglied des Landesjazzorchesters NRW und des Bundesjazzorchesters, Tourneen führten ihn in 24 Länder auf 4 Kontinente. Mit seinen eigenen Projekten Benjamin Schaefer Trio (2004-14), Expressway Sketches (seit 2008) und Quiet Fire (seit 2014) gastierte er in Jazzclubs und auf zahlreichen Festivals im In- und Ausland. Die Arbeit der Bands ist auf mittlerweile acht Alben dokumentiert, die bei namhaften Labels erschienen und sich national wie international bester Kritiken erfreuen. Live-Auftritte wurden von nahezu allen deutschen Rundfunkanstalten mitgeschnitten. Das Benjamin Schaefer Trio gewann 2007 beim “Concours du Jazz Européen” in Avignon den Publikumspreis und den Preis für die beste Komposition. Im gleichen Jahr erhielt es zudem den “Niedersächsischen Jazzpreis”. Von 2010 bis 2013 wurde das Trio im Rahmen des stART-Programms von Bayer Kultur gefördert. 2011 wurde Benjamin Schäfer der Förderpreis der Stadt Köln (Horst und Gretl Will-Stipendium für Jazz und Improvisierte Musik) zuerkannt. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit arbeitet Benjamin Schaefer seit 2009 als Dozent für Jazz-Klavier an der HfMT Köln und ist seit 2013 Vorstandsmitglied der Union Deutscher Jazzmusiker (UDJ).

 

18.5.2018 Zeitmanagement

Seminar mit Susan Kindler

14 – 17 Uhr

K 3.04

Susan Kindler wurde 1971 in Berlin geboren und ist seit 1992 in der Agentur-, Medien,- Verlags- und Kreativbranche tätig. Die wichtigsten Stationen führten sie vom TV-Sender SAT.1 über den Marken-Spezialisten MetaDesign, den Berliner Verlag für Bildungsmedien Cornelsen zum Softwareunternehmen T-Systems MMS in Dresden. Als Coach, Trainerin und Management-Beraterin bringt sie langjährige Erfahrung aus dem IT-Projekt- und Prozessmanagement, dem Web-Management und Marketing sowie der Strategie- und Kundenberatung in ihre Arbeit ein.

 

26. und 27.5.2018 Performance Coaching

Workshop mit Nicole Wiese

zweitägiger Workshop am Samstag und Sonntag jeweils 10 – 16 Uhr in der W 4.07

Ihr seid Studierende der Fachrichtung Jazz, Rock, Pop oder habt eine Band? Eure nächste Bühnenshow steht kurz bevor?

Dann seid Ihr in diesem Workshop genau richtig!

Vorbereitung

Jede Band bestimmt einen Song aus ihrem Repertoire an dem sie in diesen 2 Tagen arbeiten wollen. Das kann der Song sein der sich in den Proben nie richtig rund anfühlt oder die Single, sprich der Song, bei dem das Publikum bisher am besten mitgegangen ist. Die Wahl liegt bei euch. Gut vorbereitet, mit Equipment und textsicher starten wir in den ersten Tag.

 

Tag 1

Dieser Tag ist den Frontmännern/-frauen vorbehalten. Alle gemeinsam schauen wir uns den ausgewählten Song einmal an. Lernen am lebenden konkreten Fallbeispiel. Für die einen heißt es beobachten und erkennen, für den aktuellen Frontmann learning by doing. So wird jeder Frontmann einmal `behandelt´ und am Ende des Tages mit einer festgelegten Performance und vollem Kopf da raus marschieren.

Ein Crash Kurs - es erwartet euch also durchaus auch Theorie: facing, performance tools, Semiotik, Bedeutung von Wegen auf der Bühne, No go`s und MustHaves, Keys und Rescue Spots.

Ihr geht nicht als Tänzer aus diesem Workshop. Nicole Wiese arbeitet mit der natürlichen Körpersprache des Sängers, dem Bewusstmachen und den entsprechenden Stärken desjenigen.

Der Tag wird abgeschlossen mit einer FAQ-Runde, heißt, ihr könnt alle Fragen die euch zum Thema Performance schon immer beschäftigt haben los werden.

 

Tag 2

An Tag 2 stoßen die Bands zu den Frontmännern dazu. Hier wird sowohl die Performance des einzelnen Musikers als auch die der Band als Ganzes betrachtet und ebenfalls an direkten Fallbeispielen gelernt. Die Performance der Band wird auf die bereits festgelegte Performance des Frontmannes vom Vortag adaptiert, um ein rundes Ganzes zu schaffen - ob nun Punk Rock oder Chansons.

Auch hier erwartet euch Theorie: Die 9 Felder der Bühne, Bühnenaufstellung, warum ist die Mitte einer Bühne schwierig, wie betretet ihr als Band die Bühne, doch die Kernfrage an dem Tag lautet:

Was wollt ihr als Band bei diesem Song ausstrahlen, was meint ihr auszustrahlen und was strahlt ihr tatsächlich aus? Kann ich mein Publikum bewusster lenken? Wie schaut der Betrachter?

Auch dieser Tag schließt mit einer FAQ-Runde.

 

Mitbringen:

Stift & Zettel, bequeme Klamotte, Bühnenoutfit, Equipment & Instrumente, ausgewählten Song und Abspieler für Playback

 

Dozentin Nicole Wiese machte ihren Studienabschluss 2004 in London und arbeitet seither freiberuflich als Choreographin, Performance Coach und Movement Director. Hauptsächlich im Musikbusiness zu Hause arbeitete sie u.a. bereits mit KraftKlub, LionsHead, Glasperlenspiel, Lena oder Jennifer Rostock. Sie choreographierte 2017 die KraftKlub Festivaltour mit 70 Performern. Die Band erhielt dafür die Krone als besten Live Act 2017 - den größten deutschen Radiopreis.

 

Bewerbungen bitte mit Bandname, Besetzungsliste und Musikgenre bis Montag den 14.Mai 2018 an stopspam_1bc7da045fbc385b447753ea5003a2b5

15. und 22.6.2018 Meisterschüler-Coaching

Coaching mit Sabine Frick (Cellistin)

Anmeldungen mit konkretem Termin- und Zeitwunsch bitte an stopspam_1bc7da045fbc385b447753ea5003a2b5

mögliche Inhalte des einstündigen Coaching-Gespräches sind

- konkrete Pläne und Ziele für die Zeit nach der Hochschule, Wege dahin sowie daraus resultierende Handlungsfelder

- Marktkenntnis

- konkrete Durchsicht der Bewerbungsunterlagen mit Beurteilung der Aussagekraft der Fotos, Vita und dert Selbstdarstellung

- Social Media Präsenz

- Behörden-Check: Welche Behörden können unterstützen oder müssen zwingend angelaufen werden? KSK, Steuer, Gewerbe, Arbeitsamt …

14.6.2018 Das Auge hört mit!

Workshop über das ideale Bühnenkostüm mit Maja Knoch und Katrin Schmidt

HfBK Dresden, Güntzstraße 34, Raum 142

10 – 17 Uhr

 

Schillernde Exzentrik, schlichte Eleganz oder auch der bewusste Verzicht auf ein visuelles Image werden im Moment des Betretens der Bühne automatisch zu einem optischen Statement der oder des Darbietenden über sich selbst und beeinflussen unbewusst die Beurteilung der musikalischen Qualität durch das Auditorium.

Dieser Kurs möchte interessierten Musiker*innen und Sänger*innen grundlegende Kenntnisse darüber vermitteln, wie die musikalische Darbietung durch eine gelungene Bühnengarderobe unterstützt werden kann.

Es werden vielfältige Faktoren wie etwa Musikstil, Auftrittssituation und Solo- oder Ensemblespiel beleuchtet und deren Einfluss auf die Wahl der geeigneten Kleidung diskutiert.

Die richtige Materialauswahl, das Spiel mit Form und Farbe, das Modellieren einer Silhouette und die Möglichkeiten, eine eigenständige Bühnenpersönlichkeit zu entwickeln werden einzeln oder in der Gruppe erarbeitet.

Der Kurs findet in Kooperation mit der HfBK Dresden und dem dortigen Studiengang Kostümgestaltung statt.

Der Workshop ist ausgebucht.

1.6.2018 Startwissen für Freiberufler

Seminar mit Barbara Raute-Reichenbach

K 3.04

10 – 16 Uhr

Musikerinnen und Musiker starten häufig als Freiberufler in die Berufspraxis. Viele Fragen tun sich auf.

Was ist ein Freiberufler in den Augen des Finanzamtes, insbesondere in Abgrenzung zum Gewerbetreibenden? Welche Konsequenzen hat dies für die Rechnungslegung und die Steuererklärung? Wie geht man mit Nebentätigkeiten als freier Mitarbeiter oder in abhängigen Beschäftigungen um? Welche Konsequenzen ergeben sich durch Mischtätigkeiten? Außerdem liefert die Dozentin einen Überblick über relevante Unternehmensrechtsformen.

Einen zweiten Schwerpunkt bilden die branchenspezifischen Besonderheiten hinsichtlich der im Kunstbereich relevanten Fördermöglichkeiten. Wie stimmt man das inhaltliche Konzept mit der Finanzplanung, der Buchführung und Steuer ab?

Einen dritten Schwerpunkt bilden die zielführende Öffentlichkeitsarbeit und Überlegungen zum Marketing. Auch wenn dies in den Ohren von Musikerinnen und  Musikern merkwürdig klingen mag – aber als Unternehmerinnen und Unternehmer  müssen sie auch diesen Bereich ihrer Freiberuflichkeit von Beginn an planen.

Außerdem Thema ist die soziale Absicherung zwischen Zwang und Notwendigkeit: Überblick über das System der gesetzlichen Sozialversicherung, Kranken-Versicherung, Renten-Versicherung, Pflege-Versicherung, Arbeitslosen-Versicherung und gesetzliche Unfall-Versicherung), Zusammenwirken und Möglichkeiten der privaten Versicherung als Ergänzung oder Alternative zum gesetzlichen System (Absicherung im Falle von Krankheit, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit, Unfall und Alter), die Rolle der Künstlersozialkasse im System der gesetzlichen und der privaten Sozialversicherungsträger, Sozialversicherungsrechtliche Auswirkungen bei wechselnden Tätigkeiten und Vermischung von Tätigkeitsarten (abhängig beschäftigt, selbstständig, nebenberuflich freiberuflich, Minijob, künstlerisch oder nichtkünstlerische Tätigkeit, Freiberufler oder Gewerbe) Welche Änderungen und Entwicklungen sind im System der Sozialversicherung politisch gewollt, vielleicht auch notwendig und absehbar zu erwarten?

Dozentin Barbara Raute-Reichenbach studierte zunächst Pädagogik und machte ihr Diplom in Literaturwissenschaften. Danach studierte Sie Theaterwissenschaften, Betriebswirtschaft, Sozialversicherung, Marketing und Psychologie. Sie sammelte  Berufserfahrungen in Kunst- und Kultureinrichtungen, u.a. am Theater, in der Kulturverwaltung, der Organisations- und Öffentlichkeits-arbeit, im kaufmännischen Bereich sowie in der Marktforschung und der Erwachsenenbildung. Seit 1995 arbeitet sie selbständig als Unternehmensberaterin, Trainerin und Coach. Raute-Reichenbach ist geschäftsführende Inhaberin von KREACON e.K. (

www.kreacon.de). Daneben arbeitet sie als Dozentin in Berufskunde, Berufsrecht und Kulturmanagement an diversen Hochschulen und Universitäten. Rauthe-Reichenbach lebt und arbeitet hauptsächlich in Dresden.

 

Das Seminar ist ausgebucht.

6.7.2018 Gema: Urheber-, Nutzungs- & Verwertungsrechte

Vortrag mit Marion Flemming, Abteilungsleiterin im Gema Kundencenter Dresden

Freitag 06.07.2018 10:00 – 11:30
Gema Kundencenter Dresden, Zittauer Straße 31, Vortragssaal

Du hast Fragen zu Urheber-, Nutzungs- und Verwertungsrechten im Musikbereich? Dann ist die Gema der richtige Ansprechpartner für dich.

„In der GEMA haben sich Komponisten und Textdichter als Urheber von Musikwerken sowie Musikverleger zusammengeschlossen. Die GEMA vertritt als Verwertungsgesellschaft weltweit die Ansprüche ihrer Mitglieder auf Vergütung, wenn deren urheberrechtlich geschützten Musikwerke genutzt werden. Zugleich engagiert sie sich in zahlreichen Förderprojekten für eine vielfältige Musikkultur.“ (www.gema.de)

In diesem Vortrag stellt sich die Gema als Verwertungsgesellschaft vor, gibt einen Überblick über ihre Dienstleistungen für Mitglieder*innen und referiert über das Recht am eigenen Werk sowie über die Wahrung der Rechte Dritter.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der HfBK Dresden. Anmeldungen bitte direkt über die Website der HfBK:

www.hfbk-dresden.de/studium/career-service/workshops-seminare-vortraege/01-versicherung-recht-finanzen/0107-gema-urheber-nutzungs-verwertungsrechte/

Licht an! Bühnenlicht für Bands und Bühnen- und Kostümgestalter

einwöchiger Workshop mit Andreas Barkleit

Verträge für Musiker

Workshop mit Felix Räuber