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06.04.22, Mittwoch, 18:00
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Eintritt
Eintritt frei

Referentin: Dr. Noelle Heber (Berlin)

Den Link zur Teilnahme an der Online-Vorlesung finden Sie HIER.
Bitte melden Sie sich mit Vor- und Nachnamen bei dem Zoom Meeting an.

Vom gregorianischen Choral über die Mehrchörigkeit eines Heinrich Schütz bis zur Minimal Music von Steve Reich: Kein anderer Text der Bibel wurde so häufig und unterschiedlich vertont wie das Buch der Psalmen. Die Ringvorlesung widmet sich diesen Vertonungen und hinterfragt scheinbar Selbstverständliches. Wie haben Komponist*innen die Psalmtexte vertont? Warum auf diese oder jene spezifische Art und Weise? Welche Vormeinungen und kulturelle Prägungen kommen dabei zum Tragen? Mit einem Schwerpunkt auf Kompositionen nach Heinrich Schütz bis in die Gegenwart und der kulturgeschichtlichen Dimension der Psalmen reflektieren die Referent*innen diese Fragen und blicken auf über vierhundert Jahre Beschäftigung mit gleichsam kanonisierten Texten.

Noelle Heber beschäftigt sich mit der Calov-Bibel – dem einzigen auf uns gekommenen Buch aus Bachs theologischer Bibliothek – und blickt speziell in das Buch der Psalmen und auf die Lesespuren, die der Thomaskantor dort hinterlassen hat.

Konzeption und Leitung: Dr. Benedikt Schubert (ESF-Nachwuchsforscher*innen-Gruppe „Schütz‘ Schüler*innen; in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Michael Heinemann)

Das Programm der Ringvorlesung 2022 in der Übersicht

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