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22.06.22, Mittwoch, 18:00
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Eintritt
Eintritt frei

Referent: Prof. Dr. Michael Heinemann (Dresden)

Den Link zur Teilnahme an der Online-Vorlesung finden Sie HIER.
Bitte melden Sie sich mit Vor- und Nachnamen bei dem Zoom Meeting an.

Vom gregorianischen Choral über die Mehrchörigkeit eines Heinrich Schütz bis zur Minimal Music von Steve Reich: Kein anderer Text der Bibel wurde so häufig und unterschiedlich vertont wie das Buch der Psalmen. Die Ringvorlesung widmet sich diesen Vertonungen und hinterfragt scheinbar Selbstverständliches. Wie haben Komponist*innen die Psalmtexte vertont? Warum auf diese oder jene spezifische Art und Weise? Welche Vormeinungen und kulturelle Prägungen kommen dabei zum Tragen? Mit einem Schwerpunkt auf Kompositionen nach Heinrich Schütz bis in die Gegenwart und der kulturgeschichtlichen Dimension der Psalmen reflektieren die Referent*innen diese Fragen und blicken auf über vierhundert Jahre Beschäftigung mit gleichsam kanonisierten Texten.

Der Versuch Franz Liszts, die Differenz von Frömmigkeit und avanciertem Tonsatz in seiner geistlichen Musik zu überwinden und dabei eine alternative Kirchenmusik zu schaffen, wie er sie bereits in seinen Pariser Jahren angestrebt hatte, ist das Thema von Michael Heinemann.

Konzeption und Leitung: Dr. Benedikt Schubert (ESF-Nachwuchsforscher*innen-Gruppe „Schütz‘ Schüler*innen; in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Michael Heinemann)

Das Programm der Ringvorlesung 2022 in der Übersicht

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