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Alexander-Technik

Wenn man aufhört, das Falsche zu tun, tut sich das Richtige von selber.” (F. M. Alexander)
Die Alexander-Technik beschäftigt sich mit dem Prozess der Bewusstwerdung und der Ganzheitlichkeit von Körper und Geist durch kontinuierliche und aufmerksame Selbstbeobachtung. Es werden keine Übungen ausgeführt – vielmehr kann die Technik sofort praxisorientiert und effektiv im Alltag und beim Musizieren angewandt werden. Der Kurs zielt darauf ab, gemeinsam mit den Studierenden die Veränderungen von Üben, Musizieren und Bühnenpräsenz durch Alexander-Technik zu untersuchen. Voraussetzungen für diese Veränderungen sind eine aktive Aufmerksamkeit, eine durchlässige, bewusste Körperbeweglichkeit und nicht zuletzt Freude und Genuss. Anstatt des Erlernens einer vermeintlich „vorbildlichen“ (und oft in Wirklichkeit starren) Haltung geht es um das Erlangen genau dieses beweglichen und durchlässigen Zustandes. Hierzu wird im Kurs an alltäglichen sowie an instrumentenspezifischen Bewegungen gearbeitet. Themen wie Bühnenpräsenz, Lampenfieber und Prävention von gesundheitlichen Defiziten werden als Schwerpunkte behandelt. All dies dient dem Ziel, durch das Wiedererlangen von Natürlichkeit (anstatt kontraproduktiver Anstrengung und unnötiger Verbissenheit) ein aufmerksamer, neugieriger, kreativer, durchlässiger Musiker zu werden und später im Berufsleben auch dauerhaft zu bleiben. Der Kurs lädt ein, die Neugierde und natürliche Kreativität beim Musizieren und Üben (wieder-) zu finden.
An den Thementagen sind vor allem die Wechselwirkungen von Körper und Psyche - das sog. Embodiment - und die Alexander-Technik als potenzielle Technik zur Reduktion von Lampenfieber inhaltliche Schwerpunkte.

Organisation

Beginn WiSe: 15.10.2021
Zeit Fr 13:30-15:00 (vierzehntägig)
Zusätzlich zwei Thementage im Blockunterricht am 11.12.21 und 15.01.22 jew. 10:00-18:00.
Ort Rhythmikon (Wettiner Platz 10a/ Hinterhof, 1. OG)
Teilnahme nur über Einschreibung!

 

 

 

Leitung