Zum Hauptinhalt springen

Dr. Stephan Schönlau

Stephan Schönlau wuchs in Kapstadt auf und studierte Tonsatz und Klavier an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Nach einem Masterstudium in Musikwissenschaft an der Universität zu Köln siedelte er zur Promotion für drei Jahre nach Manchester (Großbritannien) über. Seine Forschung dort wurde von Stipendien des DAAD, des NWCDTP und der University of Manchester maßgeblich unterstützt.

Seit dem Wintersemester 2017/18 lehrt Dr. Schönlau Musiktheorie an der Universität der Künste Berlin und seit dem Wintersemester 2020/21 außerdem an der Hochschule Carl Maria von Weber Dresden, sowie Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er unterrichtet seit acht Jahren Musikstudierende aus aller Welt, sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch, unter anderem an der HfMT Köln und der University of Manchester.

Sein aktueller Forschungsschwerpunkt bildet die englische Musik des 17. und frühen 18. Jahrhunderts. Dabei verwendet er Analysemethoden, die weitgehend auf der Kompositionstheorie der Zeit beruhen und damit ein tieferes Verständnis dieser Musik sowie des musikalischen Denkens der Zeit ermöglichen. Er betätigt sich außerdem als Cembalist (Schwerpunkt Basso continuo) und Chorsänger.

Hauptpublikationen

„Farinel’s Ground and other ‘Follyes’ in English Sources of the late Seventeenth and early Eighteenth Centuries”, Early Music, 49/1 (2021), in Kürze erscheinend.

„Another Strain of Polewheel’s Ground”, Journal of the Viola da Gamba Society

, 13 (2019), 67–86; frei zugänglich unter vdgs.org.uk/journal/Vol-13.pdf

„Creative Approaches to Ground-Bass Composition in England, c.1675–c.1705“, Dissertation, University of Manchester, 2019, frei zugänglich unter www.research.manchester.ac.uk/portal/files/151701981/FULL_TEXT.PDF

„Emulating Lully? Generic Features and Personal Traits in the Passacaglia from Henry Purcell’s King Arthur (1691)“, Rivista di Analisi e Teoria Musicale, 2014 (1–2), S. 119–146.

Kompositionstechnik in den Studies für Klavier von Charles Ives (Hamburg, 2012).