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Hochschulsinfonieorchester Orchesterpraxis hautnah

Das Hochschulsinfonieorchester ist eines der Herzstücke der Hochschule für Musik. Das Orchesterspiel stellt neben solistischer und kammermusikalischer Schulung den zentralen Schwerpunkt einer praxisnahen Ausbildung sowohl von Orchestermusikern als auch Musikpädagogen dar. Neben den hochschuleigenen Professoren unterrichten viele Mitglieder der Sächsischen Staatskapelle und der Dresdner Philharmonie. Kooperationen, Praktika und die Möglichkeit, als Substitut, Aushilfe oder AkademistIn zu arbeiten, schaffen zahlreiche Chancen des direkten Berufseinstiegs.

Profil

Seit 2025 wird das Orchester von Prof. Roland Kluttig geleitet. Der Ausbildungsschwerpunkt des klassisch-romantischen sowie des zeitgenössischen Repertoires wird durch die Aufführung selten gespielter Werke und Uraufführungen stetig erweitert. Regelmäßig bringt das Hochschulsinfonieorchester studentische Kompositionen zur Uraufführung. Gesonderte Arbeitsphasen widmen sich der Aufführungspraxis Alter Musik.

Mit diesem vielseitigen Profil hat sich das Hochschulsinfonieorchester in Dresden, regional, überregional und im Rundfunk nachhaltig profiliert.

Proben und Termine

Studierende finden Informationen zu Probenzeiten, Ansprechpartnern und Downloads auf der Lehrveranstaltungsseite

Projekte

Projektphase: 24.03.-04.06.2026

Aufführungen: 24.04., 19:30 | 05.05, 19:30 | 12.05., 19:30 | 15.05., 19:30 | 21.05., 19:30 | 24.05., 19:00 | 31.05., 16:00 

 

Programm
Wolfgang Amadeus Mozart: Don Giovanni

 

Mitwirkende
Musikalische Leitung: Prof. Valtteri Rauhalammi / Regie: Prof. Susanne Knapp
Solisten und Solistinnen der Opernklasse 
Hochschulsinfonieorchester

 

Ein Mensch, der uns berührt, wird ein Teil von uns. Wer ist dieser Don Giovanni, der serienmäßig Frauen verführt, überwältigt und verlässt? Der ihre geordnete Welt und damit auch die ihrer Mitmenschen ins Chaos stürzt, der seinen Diener Leporello jede weibliche Eroberung archivieren lässt und in Kauf nimmt, gejagt und verfolgt zu werden und ein Leben auf der Flucht zu führen? Wer sind diese Frauen, die ihm verfallen, erliegen, sich seiner nicht entziehen können? Don Giovanni spielt in der Finsternis. Die Menschen begegnen sich nachts und in der Dämmerung, immer zwischen Wachen und Träumen, Bewusstsein und Unterbewusstsein. Das Labyrinth, durch das ihre Flucht und Verfolgung sie treibt, führt sie an einen Ort, es führt sie zu ihrem eigenen innersten Kern.

 

Projektphase: 12.05.-30.05.2026

Aufführung: 
29.05.2026, 19.00 Uhr, Konzertsaal HfM Dresden
30.05.2026, 19.00 Uhr, Konzertsaal HfM Dresden

Lichtblitze

 

Programm
Carl Maria von Weber: „Der erste Ton“ (1808)
Anton Webern: „Das Augenlicht“ op. 26 (1935)
Stefan Behrisch: „Europa“ (Uraufführung)
Anton Webern: „1. Kantate“ op.29 (1939)
Carl Maria von Weber: „Jubel-Kantate“ (1818)

 

Mitwirkende
Solisten
Hochschulchor
Hochschulsinfonieorchester
Dirigent: Prof. Ekkehard Klemm und Studierende Chordirigieren

 

Anlässlich des 200. Todestages widmet sich die HfM Dresden ihrem Namenspatron Carl Maria von Weber mit der Wiederentdeckung zweier nahezu vergessener chorsinfonischer Werke des Komponisten. Die selten aufgeführte melodramatische Kantate „Der erste Ton“ (1808) und die feierliche „Jubel-Kantate“ (1818) bilden den Rahmen für ein Programm, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft musikalisch miteinander verbindet. Ausgehend von der Frage nach den schöpferischen Kräften des Menschen, dem Ursprung von Musik und der künstlerischen Verarbeitung existenzieller Erfahrungen, treten diese Werke in einen spannenden Dialog mit zwei chorsinfonischen Miniaturen Anton Weberns, die mit ihrer klanglichen Dichte und strukturellen Klarheit zu den markantesten Kompositionen der Zweiten Wiener Schule zählen. Im Mittelpunkt des Abends steht die Uraufführung eines neuen Werkes von Stefan Behrisch, Professor für Komposition in Dresden. In zeitgenössischer, genreübergreifender Klangsprache reflektiert Prof. Behrisch die Konflikte unserer Zeit – und deren Überwindung: Einheit in Vielfalt. Anders ausgedrückt: „Europa“. Die „Jubel-Kantate“, deren Autograph seit 2020 in der SLUB Dresden bewahrt wird, erklingt erstmals seit über 150 Jahren wieder im Konzert. Ein Abend musikalischer Wiederentdeckungen und zeitgenössischer Klangwelten – historisch fundiert, emotional bewegend, künstlerisch aktuell.

 


Sinfoniekonzerte und Kammermusik

Regelmäßige Matineen in der Semperoper geben den Studierenden die Möglichkeit, große sinfonische Literatur in einem weltweit einmaligen Saal zu spielen. Hinzu kommen Aufführungen im eigenen Konzertsaal der Hochschule, der seit seiner Eröffnung im November 2008 für das Orchester eine künstlerische Heimstatt geworden ist und perfekte Probenbedingungen garantiert.
Wichtige Akzente mit modernem und ungewohntem Repertoire, Gesprächskonzerte, Werkstattaufführungen und Repertoireproben sowie Gastspiele, u.a. in der Kölner Philharmonie, runden die Ausbildung in Orchester- und Kammermusik ab.
Ein Kammermusikwettbewerb innerhalb der Hochschule sowie regelmäßiges Arbeiten in von den Studierenden zusammengestellten Ensembleformationen gehören ebenso zum Profil der Ausbildung.

Chorsinfonik und Opernproduktionen

In jedem Jahr werden chorsinfonische Projekte gemeinsam mit dem Hochschulchor unter Leitung von Hans-Christoph Rademann, Leiter der Internationalen Bachakademie Stuttgart, und anderen Ensembles wie der Dresdner Singakademie umgesetzt.
Für die Opernproduktionen, in denen Opernklasse und Hochschulsinfonieorchester zusammenarbeiten, steht das Kleine Haus des Staatsschauspiels Dresden zur Verfügung. Jährlich werden dem Publikum eigene Inszenierungen vorgestellt und in den Spielplan aufgenommen. Das Repertoire reicht dabei von der Barockzeit bis zur unmittelbaren Moderne.

Gastdirigenten

Bedeutende Gastdirigenten standen und stehen am Pult: Sir Colin Davis, Peter Gülke, Vladimir Jurowski, Michael Sanderling, Wayne Marshall, Semyon Bychkow, Marek Janowski, Anthony Bramall, Hartmut Haenchen, Martin Turnovsky, Sebastian Weigle u.a.

Rückblick 2018: Workshop mit Prof. Michael Sanderling

Im Mai 2018 war Prof. Michael Sanderling, Chefdirigent der Dresdner Philharmonie, für einen zweitägigen Workshop an der HfM Dresden zu Gast. Die Studierenden waren von der Zusammenarbeit begeistert.

Lesen Sie hier einen kleinen, informativ-unterhaltsamen Rückblick.