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Violinisten Nahaufnahme

Hochschulsinfonieorchester Orchesterpraxis hautnah

Das Hochschulsinfonieorchester ist eines der Herzstücke der Hochschule für Musik. Das Orchesterspiel stellt neben solistischer und kammermusikalischer Schulung den zentralen Schwerpunkt einer praxisnahen Ausbildung sowohl von Orchestermusikern als auch Musikpädagogen dar. Neben den hochschuleigenen Professoren unterrichten viele Mitglieder der Sächsischen Staatskapelle und der Dresdner Philharmonie. Kooperationen, Praktika und die Möglichkeit, als Substitut, Aushilfe oder AkademistIn zu arbeiten, schaffen zahlreiche Chancen des direkten Berufseinstiegs.

Profil

Seit 2025 wird das Orchester von Prof. Roland Kluttig geleitet. Der Ausbildungsschwerpunkt des klassisch-romantischen sowie des zeitgenössischen Repertoires wird durch die Aufführung selten gespielter Werke und Uraufführungen stetig erweitert. Regelmäßig bringt das Hochschulsinfonieorchester studentische Kompositionen zur Uraufführung. Gesonderte Arbeitsphasen widmen sich der Aufführungspraxis Alter Musik.

Mit diesem vielseitigen Profil hat sich das Hochschulsinfonieorchester in Dresden, regional, überregional und im Rundfunk nachhaltig profiliert.

Proben und Termine

Studierende finden Informationen zu Probenzeiten, Ansprechpartnern und Downloads auf der Lehrveranstaltungsseite

Projekte

Projektphase: 13.10-14.10.2026

Aufführungen: KEINE

 

Programm
Richard Wagner: Lohengrin Vorspiel und Vorspiel zum 3. Akt 
Carl Maria von Weber: Freischütz Ouvertüre

 

Mitwirkende
Musikalische Leitung: Prof. Roland Kluttig
Hochschulsinfonieorchester

 

 

 

Projektphase: 03.11.-18.11.2026

Aufführung:
18.11.2026, 11.00 Uhr, Semperoper Dresden
 

Programm
Anton Bruckner:4. Sinfonie Es-Dur 1878/1880 (66 `)
Wolfgang A. Mozart: Flötenkonzert G-Dur

 

Mitwirkende
Mitwirkende
Hochschulsinfonieorchester / Dirigent: Prof. Roland Kluttig
Solo: Amandine Lavancier (Klasse Prof. Stéphane Réty)

 

Die 4. Sinfonie von Bruckner gilt als seine populärste und auch am leichtesten zugängliche. In gewisser Weise bedeutet diese Sinfonie für Bruckner den Durchbruch. Ihre Klangflächen, das Idyll des Trios und die Dur-Moll Wechsel beschwören mehr als sonst den Geist Franz Schuberts herauf und begründen insofern die Zuschreibung „Die Romantische“. Das erste Flötenkonzert KV 313 in G-Dur von Mozart im Auftrag eines holländischen Musikliebhabers auf einer Reise nach Mannheim und Paris entstanden, hat es Mozart - wie man in einem Brief an den Vater nachlesen kann - erhebliche Mühe gekostet. In diesem Brief fällt auch die Bemerkung, für ein Instrument schreiben zu müssen, welches er scheinbar nicht mochte… eine Bemerkung die er mit hinreißenden Flötensoli in den Klavierkonzerten und seiner ja wohl berühmtesten Oper „Die Zauberflöte“ selbst hinreichend widerlegt hat. 

 

Projektphase: 23.11.2025 - 15.12.2026


Aufführungen: 27.11.2026, 19.00 Uhr, Konzertsaal HfM Dresden / 15.12.2026, 20.00 Uhr, Konzertsaal HfM Dresden

Programm
Arnold Schönberg: Kammersinfonie Nr. 1 E-Dur op. 9 
Erwin Schulhoff: Streichquartett und Bläser
Wilhelm Grosz: Jazzband für Violine und Klavier
Kurt Weill: Frauentanz (mit Sopran)
Paul Aron: Klavierlieder

Mitwirkende
Hochschulsinfonieorchester 
Leitung: Prof. Roland Kluttig

Das Konzert erinnert an den Dresdner Komponisten und Pianisten Paul Aron leitete von 1921 bis 1931 die Reihe „Neue Musik Paul Aron“ und machte zahlreiche zeitgenössische Werke in Dresden bekannt. Nach 1933 musste er fliehen, zunächst in die Tschechoslowakei, später über Kuba in die USA. Im Zentrum des Konzerts steht Schönbergs „Kammersinfonie op. 9“; hinzu kommen Wilhelm Grosz’ „Jazzband“ und ein spätromantischer Liederzyklus Arons. Das Programm macht die stilistische Vielfalt jener Zeit hörbar und erinnert an Musiksprachen, die der Nationalsozialismus gewaltsam zum Schweigen brachte. Zugleich ermöglicht es Studierenden intensive kammermusikalische Arbeit. Das Konzert ist ein Beitrag zu TACHELES – dem landesweiten „Jahr der jüdischen Kultur“.

 


Sinfoniekonzerte und Kammermusik

Regelmäßige Matineen in der Semperoper geben den Studierenden die Möglichkeit, große sinfonische Literatur in einem weltweit einmaligen Saal zu spielen. Hinzu kommen Aufführungen im eigenen Konzertsaal der Hochschule, der seit seiner Eröffnung im November 2008 für das Orchester eine künstlerische Heimstatt geworden ist und perfekte Probenbedingungen garantiert.
Wichtige Akzente mit modernem und ungewohntem Repertoire, Gesprächskonzerte, Werkstattaufführungen und Repertoireproben sowie Gastspiele, u.a. in der Kölner Philharmonie, runden die Ausbildung in Orchester- und Kammermusik ab.
Ein Kammermusikwettbewerb innerhalb der Hochschule sowie regelmäßiges Arbeiten in von den Studierenden zusammengestellten Ensembleformationen gehören ebenso zum Profil der Ausbildung.

Chorsinfonik und Opernproduktionen

In jedem Jahr werden chorsinfonische Projekte gemeinsam mit dem Hochschulchor unter Leitung von Hans-Christoph Rademann, Leiter der Internationalen Bachakademie Stuttgart, und anderen Ensembles wie der Dresdner Singakademie umgesetzt.
Für die Opernproduktionen, in denen Opernklasse und Hochschulsinfonieorchester zusammenarbeiten, steht das Kleine Haus des Staatsschauspiels Dresden zur Verfügung. Jährlich werden dem Publikum eigene Inszenierungen vorgestellt und in den Spielplan aufgenommen. Das Repertoire reicht dabei von der Barockzeit bis zur unmittelbaren Moderne.

Gastdirigenten

Bedeutende Gastdirigenten standen und stehen am Pult: Sir Colin Davis, Peter Gülke, Vladimir Jurowski, Michael Sanderling, Wayne Marshall, Semyon Bychkow, Marek Janowski, Anthony Bramall, Hartmut Haenchen, Martin Turnovsky, Sebastian Weigle u.a.

Rückblick 2018: Workshop mit Prof. Michael Sanderling

Im Mai 2018 war Prof. Michael Sanderling, Chefdirigent der Dresdner Philharmonie, für einen zweitägigen Workshop an der HfM Dresden zu Gast. Die Studierenden waren von der Zusammenarbeit begeistert.

Lesen Sie hier einen kleinen, informativ-unterhaltsamen Rückblick.