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Phoniatrische und musikermedizinische Präventionskonzepte in der Lehre

Professionelle Sängerinnen und Sänger leiden aufgrund hoher stimmlicher Belastungen häufig unter Stimmstörungen. Mit Dirk Mürbe und Benhard Richter sprechen sich zwei Fachleute, die sowohl als Phoniater als auch als Sänger qualifiziert sind, für eine Integration von Prävention in die Hochschulausbildung aus. Sie stellen ein Curriculum für das Fach „Stimmphysiologie und Stimmgesundheit“ vor, das Studierenden physiologisch-akustische Grundlagen der Stimme und des Hörens sowie Wissen zu Stimmhygiene und zur Vorbeugung von Stimmstörungen vermittelt. Das Fach soll als Pflichtveranstaltung im Bachelorstudiengang Gesang verankert werden und 30 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten über ein oder zwei Semester umfassen. Zusätzlich betonen die Autoren den Bedarf an kontinuierlicher Fortbildung, sowohl für die betreuenden Fachärzte (Phoniatrie/Pädaudiologie und HNO-Heilkunde) als auch für die Sängerinnen und Sänger selbst.

Die Publikation ist unter nachfolgendem Link frei zugänglich:

https://link.springer.com/article/10.1007/s00106-026-01805-6


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