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Kongress zur Blockflötenpädagogik in Dresden
Vom 3. bis 5. Oktober 2025 fand im Heinrich-Schütz-Konservatorium – und damit erstmals in Dresden – der Kongress der European Recorder Teachers Association (ERTA) statt. Der Verband befasst sich mit allen Fragen rund um den Blockflötenunterricht und zu Information, Vernetzung und Austausch im Blockflötenbereich. Er führt jährlich an unterschiedlichen Orten Kongresse durch mit dem Fokus, Impulse zum lebendigen Musizieren im Blockflötenunterricht zu geben. Der Kongress in Dresden wurde hervorragend von KollegInnen des HSKD in Zusammenarbeit mit der ERTA organisiert.
Im Rahmen des Kongresses fand ein Nachwuchskonzert statt. Darin bot sich die Gelegenheit für ein gemeinsames Projekt mit großem Blockflötenconsort, gespielt von Studierenden der HfM Dresden sowie Schülerinnen und Schülern am Landesgymnasium für Musik und ihren Lehrkräften. Es wurden Werke des Frühbarock sowie des 20./21. Jahrhunderts unter der Leitung und Mitwirkung von Prof.in Uta Schmidt und Katja Johanning-Lehmann aufgeführt. Teil des Programms war u.a. ein Werk des Dresdner Komponisten Prof. Rainer Lischka. Während des Konzerts wurden verschiedene räumliche Aufstellungen für besondere Klangeffekte genutzt.
Teilnehmende Studierende der Fachrichtung Lehramt Musik mit Hauptfach Blockflöte warenAnnegret Beyermann, Pauline Reinheckel, Charlotte Claudia Schwämmlein und die Absolventin Christiane Buck.
Neben der intensiven Probenarbeit für das anspruchsvolle Konzert fand ein Kurs mit der argentinischen Blockflötistin Pamela Monkobodzky statt, den Katja Johanning-Lehmann organisiert hatte. „Hierbei tauchten wir in die Welt der Freien Improvisation mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln ein, was für uns alle eine inspirierende Erfahrung war“, so Prof.in Uta Schmidt.
Zum Konzert schrieb Thomas Baack für die Fachzeitschrift Windkanal:
Bereits die Auftaktveranstaltung wurde musikalisch von der Bläsergruppe des gastgebenden Heinrich-Schütz-Konservatoriums festlich umrahmt. Dabei erhielt man bemerkenswerte Einblicke in die Dresdner Musikszene. Diese wurden am Samstag durch das Konzert einer Projektgruppe aus Schülern des Sächsischen Musikgymnasiums und Studenten der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber mit Werken Dresdner Komponisten vertieft. Höchst erfreulich war vor allem das sehr hohe spieltechnische Niveau aller Mitwirkenden und die Disziplin, mit der die komplizierte Choreographie der einzelnen Auftritte vom Aufstellen der Notenpulte bis zum Schlussapplaus bewältigt wurde. Das hat großen Spaß gemacht und wurde vom Publikum entsprechend gefeiert. (Windkanal Ausgabe 2025/4, S. 36; Thomas Baack)



