Workshops, Kurse, Vorträge
The Etiquette of Ensemble Playing
Sonntag, 11.10.2020
10-18 Uhr
Kleiner Saal/Aula
SOUNDSVILLE (Alberto Marsico - Hammond Organ, Gio Rossi - Drums, Lars Kutschke guitar)
WORKSHOP: THE ETIQUETTE OF ENSEMBLE PLAYING
Subjects:
- how to place the tunes into the set list
- Introduction, endings
- solos: how many, order of solos, etc...
- accompaniment: how to comp behind solos or singers
- the Dynamics. how to build up (or bring down) the dynamics of your solo.
- improvising, phrasing and musical decisions: how to tell an interesting story, develop phrases, playing the chord changes vs. ignoring them
- to play or not to play: using rests and laying out as a powerful tool
- how to interpret themes and melodies
Alberto, Gio and Lars …
share a deep love for the Blues , Gospel and Spiritual music. Those form the core ingredients of the sound of the Trio, and are melted with Jazz Elements, Funk and Soul and an occasional leap over the Ocean to British Rock, The Fab Four all the way to Hard Rock and Psychedelic. So, naturally Soundsville’s repertoire besides Originals (mainly written by Marsico) contains Gospel- and Blues Standards as well as re-makes of Hits by Lennon/ Mc Cartney and Steely Dan , Billy Preston or Donnie Hathaway. There’s plenty of love for Jazz and improvisational finesse to dig into - but the Trio’s sound is always deeply rooted in Alberto’s and Gio’s rock-solid Grooves and they make sure to take it back to greasy soulful Blues whenever they feel they want to.
The band has two albums available:
SOUNDSVILLE and BLUES FOR ALICE IN WONDERLAND
Soundsville is happy to come to a town near You soon! Check out sounds and videos here and make sure to catch them live.
Alberto Marsico
started playing piano but quickly switched to Hammond organ under the guidance of such masters as Jack Mc Duff (1994) and Shirley Scott (1996). He loves all musical styles that involve the Hammond organ and is at home playing blues, soul, gospel and jazz. Alberto has toured and recorded all over the world: San Francisco, Los Angeles, Sydney, Singapore, Bangkok, Shanghai, Tokyo, London, Moscow, Oslo, Berlin, Brussels, Madrid, Paris, Amsterdam. He held workshops and organ masterclasses all over Europe in the most prestigious Conservatories (Leizpig, Dresden, Enschede, Oslo, Naples). In 2014 Alberto was featured in two Verve Records Cds, with Fabrizio Bosso and Jeremy Monteiro. He also recorded six Cds as a leader and over fifty as a sideman.
Gio Rossi
is looking back at 30 years of activity as a drummer in the field of Jazz and Blues, Big Band, Theatres, Cruise Ships. He has collaborated with world-class artists such as Joey de Francesco, Jesse Davis, Tad Robinson, Alex Schultz, Sugar Ray Norcia, Scott Hamilton and many others. He has participated in many international festival: North Sea Jazz Festival (with Soundsville), Cognac Blues, Ascona Jazz, Manly Jazz Festival to name a few, also performing in many clubs in New York, Los Angeles, San Francisco, Sydney, Moscow, Singapore, Berlin, Paris, Vienna, Bruxelles, Kuala Lampur, Amsterdam, Prague, Oslo and many other cities worldwide.
Gio Rossi has recorded more that 40 Cds.
Zentrum für Musiktheorie
Atelier Musiktheorie
13.05.2025, Dienstag 18:00 Uhr
Hochschule für Musik Dresden, Raum W 4.07, Wettiner Platz 13, 01067 Dresden
Das Zentrum für Musiktheorie begrüßt Sie ganz herzlich zum »Atelier Musiktheorie«
Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen führen eigene Stilkopien und Studien auf und ermöglichen Einblicke in die theoretische und künstlerische Auseinandersetzung mit musikalischen Werken, Stilen und Kompositionstechniken.

Loops, Kanons, soggetti cavati
16.06.25 Montag 11:30 - 15:30
Hochschule für Musik Dresden, Raum W 4.07, Wettiner Platz 13, 01067 Dresden
Latenter Kontrapunkt in der Klavier- und Kammermusik des 19. Jahrhunderts
Meisterkurs Musiktheorie mit Prof. Dr. Ariane Jeßulat (Berlin)
Während einschlägige romantische Kontrapunktlehren wie der Contra-punkt von Heinrich Bellermann den Ursprung strengen kontra-punktischen Satzes in vokaler Komposition sehen, geht es in diesem Kurs darum, das Weiterleben des contrapunctus artificiosus – wie ihn z. B. Angelo Berardi im 17. Jahrhundert lehrt – im instrumentalen Idiom des 19. Jahrhunderts nachzuweisen. Dies kann allerdings durch Transformationen von Rhythmus, Register und Klangfarbe so versteckt sein, dass von soggetti cavati gesprochen werden muss. Vor allem an Beispielen von Johannes Brahms wird gezeigt, wie kontrapunktische Phänomene, die in der Regel als „abstrakt“ verstanden oder mit dem „Spätstil“ (auch im Sinne von von „zu spät sein“) belegt werden, ein formelhaftes Komponieren des frühen Barock zum Teil ganz explizit aufgreifen und gleichzeitig reihenbasiertes Komponieren im 20. Jahrhundert vorbereiten. Instrumentation und Registrierung sind dabei keine weichen Parameter, sondern für die Struktur wesentlich. Ein Rückbezug auf die Kontrapunktlehren des 19. Jahrhunderts lässt schließlich die Hypothese zu, dass der dort vorherrschende Begriff von Strenge mehr von dieser romantischen Kombinatorik herrührt als von der Musik des frühen Barock.
Zur Vorbereitung auf den Meisterkurs können folgende Kompositionen studiert werden:
• L. v. Beethoven, Streichquartett B-Dur op. 130, Cavatina
• J. Brahms, Sieben Fantasien, op. 116, 2
• J. Brahms, Streichsextett F-Dur, op. 118
• F. Mendelssohn-Bartholdy, Streichquartett a-Moll Op. 13, langsamer Satz
• F. Chopin, Barcarole
• M. Mussorgski, Bilder einer Ausstellung, Promenade (alle Varianten)
• E. Grieg, Holberg-Suite, Air
• Kate Bush, Babooshka
Anmeldung erbeten: robert.rabenalt@mailbox.hfmdd.de
Eintritt frei

Ariane Jeßulat, geb. 1968, studierte Schulmusik und Musiktheorie an der Universität der Künste Berlin und arbeitete anschließend als Dozentin für Musiktheorie am musikwissenschaftlichen Seminar der Humboldt-Universität Berlin. Von 2004 bis 2015 war sie Professorin für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Würzburg. Seit 2015 ist sie Professorin für Musiktheorie an der UdK Berlin. Sie wurde 1999 an der UdK Berlin promoviert und 2011 an der Humboldt-Universität Berlin habilitiert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Musik des 19. Jahrhunderts, historische Improvisation vom 16.– 18. Jahrhundert und experimentelle Musik nach 1950. Sie arbeitete von 2015 bis 2021 im Redaktionsteam der Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie (ZGMTH) und ist aktuell Mitarbeiterin im Redaktionsteam der französischen Zeitschrift Musurgia. Seit 2020 ist sie PI im DFG-Graduiertenkolleg 2638 Normativität, Kritik, Wandel an der Freien Universität Berlin und leitet seit 2021 ein Teilprojekt im DFG-Sonderforschungsbereich 1512 Intervenierende Künste. Seit 1989 arbeitet sie als Performerin und Komponistin im von Dieter Schnebel gegründeten Ensemble für zeitgenössische und experimentelle Musik die maulwerker und leitet seit 2007 Vokalensembles für polyphone Improvisation im Stil der Renaissance und des frühen Barock.
Insights: Zwischen den Zeilen
Interdisziplinäre Vortragsreihe des Zentrums für Musiktheorie
Die Vortragsreihe »Insights : Zwischen den Zeilen« gibt Einblicke in das facettenreiche Gebiet der Musiktheorie. Die hier eingeladenen Gäste untersuchen in Kernbereichen der Musiktheorie und angrenzenden Disziplinen Musik und ihre Regeln, Wirkungen, Besonderheiten und Geheimnisse, die sich nicht selten auch „zwischen den Zeilen“ verbergen. In Vorträgen, Forschungsberichten und Präsentationen erfahren wir, was sie entdeckt haben und wie Erkenntnisse musikalisch-praktisch umgesetzt oder in der Lehre vermittelt werden können.

Intertextualität als Werkzeug in Analyse, Satztechnik und Performance
16.06.25 Montag 18:00
Hochschule für Musik Dresden, Raum W 4.07 , Wettiner Platz 13 , 01067 Dresden
Vortrag von Prof. Dr. Ariane Jessulat (Berlin) in der interdisziplinären Vortragsreihe »Insights : Zwischen den Zeilen«
Die Musik des 19. Jahrhunderts wird meist unter dem Aspekt der Originalität bewertet: Gerade, was nach Beethoven komponiert wurde, war dem ständigen Urteil minderer Originalität ausgesetzt. So ist es auch kein Zufall, dass die musikwissenschaftliche Intertextualitätsforschung in ihren späten Anfängen, nämlich erst in den 1990er Jahren, diese defensive Haltung aufgegriffen und Intertextualität in der Komposition, also deutliche Bezüge auf ältere Kompositionen, als Spielart von Einflussangst gedeutet hat.
Dabei wird übersehen, dass die kreative Auseinandersetzung mit der Musik anderer höchst vielfältige Ziele und Wirkungen haben kann, und auch im 19. Jahrhundert vermutlich viel weniger unbewusst unterlief als durchaus konzeptuell eingesetzt wurde. Die Musik von Fanny und Felix Mendelssohn, Robert Schumann und Edvard Grieg, aber auch von Johannes Brahms und Stephen Heller ist für ihre intertextuellen Qualitäten bekannt. Der Vortrag konzentriert sich auf intertextuelle Echos zwischen kürzeren Charakterstücken oder kammermusikalischen Werken auf der einen Seite und großen sinfonischen oder sonatenhaften Formen auf der anderen Seite.
Eintritt frei
Musik und Digitalität
Die Workshops zum Thema "Musik und Digitalisierung" können für viele Studiengänge als reguläre Lehrveranstaltungen (z.B. als Wahlpflichtmodule) belegt werden. Wenn Sie die Veranstaltungen im Rahmen des Wahlpflichtmoduls "Musik und Digitalität" belegen wollen, können Sie sich hier anmelden
Eine Teilnahme ohne Anmeldung ist ggf. auch möglich.
Zeit: Mo 25.05. 10:00 - 16:00
Raum: W 3.23 Tonstudio
Dozent: Christoph Mann
Workshop zum Thema Verräumlichung von Klängen in einer Konzertsituation.
- Kurze Einführung in theoretische Grundlagen zum Thema Ambisonics.
- Praktischer Aufbau einer 8-kanaligen Beschallungsanlage inklusive Subwoofer.
- Setup und Einrichtung eines Wiedergabecomputers unter Verwendung von Reaper und den IEM Ambisonics-Plugins.
Die Möglichkeit eigene Klangbeispiele mitzubringen ist gegeben.
