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Hellen Weiß

Violine

Hellen Weiß, geboren in Hamburg, konzertierte im In- und Ausland mit namhaften Orchestern wie dem Swedish Radio Symphony Orchestra, dem Orchestra della Toscana, der Czech Philharmonic, den Hamburger Symphonikern und dem Collegium Musicum Basel in bedeutenden Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg, Berwaldhallen Stockholm und dem Rudolfinum Prag.

2020 wurde ihre CD beim Label NAXOS für den Opus Klassik nominiert und gewann den Pizzicato Supersonic Award. 2024 erschien ihre CD mit Werken von Strauss und Dohnányi beim Label CPO, die von der Kritik hochgelobt wurde.

Bereits mit 14 Jahren trat Sie als Solistin mit den Hamburger Symphonikern auf und gewann ein Jahr später den 1. Preis beim internationalen Rundfunkwettbewerb in Prag, bei dem sie als Gesamtsiegerin des Wettbewerbs ausgezeichnet wurde. Sie war langjährige Stipendiatin und mehrfache Preisträgerin des Musikinstrumentenfonds der Deutschen Stiftung Musikleben und erhielt den Steinway-Preis für Klavier.

Als regelmäßiger Gast bei Musikfestivals konzertierte sie u.a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Musikfestival Heidelberger Frühling, bei den Mendelssohn-Festtagen Leipzig und beim German Forum New York. Zu ihren Kammermusikpartnern zählten u.a. Nils Mönkemeyer, Nicolas Altstaedt, Gabriel Schwabe, Maximilian Hornung, Matan Porat und Benjamin Moser. Dabei wurden ihre Solo- und
Kammermusikkonzerte weltweit im Radio und Fernsehen, u.a. beim NDR, WDR, DeutschlandRadio, SWR und Sveriges Radio, übertragen.

Sie lehrt an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und gibt weltweit Meisterkurse. Ihre Studenten haben bereits Stellen und Akademien in führenden Orchestern wie der Staatskapelle Berlin, Rundfunk Sinfonieorchester Berlin, Dresdner Philharmonie gewonnen und konnten Erfolge bei internationalen Wettbewerben vorweisen.

Hellen Weiß spielt eine Matteo Goffriller Violine (Venedig, 1698) - eine großzügige Leihgabe aus Privatbesitz. Sie wechselt zwischen einem Violinbogen von Dominique Peccatte und einem Barockbogen von Rüdiger Pfau.