Lichtblitze
Ein chorsinfonischer Konzertabend zum 200. Todestag Carl Maria von Webers
Lichtblitze
29.05.26 Freitag 19:00
Hochschule für Musik Dresden, Konzertsaal
, Wettiner Platz/Schützengasse 29
, Dresden
Eintritt
20 € | erm. 15 €
Hochschulsinfonieorchester
Hochschulchor der HfM Dresden
Dirigat : Ekkehard Klemm
Künstlerische Gesamtleitung: Ekkehard Klemm
Carl Maria von Weber: „Der erste Ton“ (1808)
Eva Eva Wegener, Klasse: Prof. Claudia Schmidt-Krahmer
Adam Ludwig Koch, Klasse: Prof. Matthias Henneberg
Chorsoli
Sopran Nadja Beck (29.05.2026), Klasse: Nico Müller
Lu Wang (30.05.2026), Klasse: Prof. Yamina Maamar
Alt Cora Hums, Klasse: Patrick Grahl
Tenor Sebastian Posen, Klasse:Patrick Grahl
Anton Webern: „Das Augenlicht“ op. 26 (1935)
Stefan Behrisch: „Europa“ (Uraufführung)
Sopran Xiang Li, Klasse: Prof. Yamina Maamar
Tenor Oliver Chubb, Klasse: Lothar Odinius
Anton Webern: „1. Kantate“ op.29 (1939)
Sopran Xiang Li , Klasse: Prof. Hans-Christoph Rademann
Carl Maria von Weber: „Jubel-Kantate“ (1818)
Jubel-Kantate (1818)
Sopran Cecilia Gaetani (29.05.)
Kurumi Sueyoshi (30.05.), Klasse: Prof. Hendrikje Wangemann
Alt Cora Hums, Klasse: Patrick Grahl
Tenor Kota Katsuyama, Klasse: Prof. Jörg Hempel
Bass Ferenc Sipos, Klasse: Prof. Jörg Hempel
Duett
Sopran Nadja Beck, Klasse: Nico Müller
Lu Wang (29.05.2026), Klasse: Prof. Yamina Maamar
Cora Hums (30.05.2026), Klasse: Patrick Grahl
Anlässlich des 200. Todestages widmet sich die HfM Dresden ihrem Namenspatron Carl Maria von Weber mit der Wiederentdeckung zweier nahezu vergessener chorsinfonischer Werke des Komponisten. Die selten aufgeführte melodramatische Kantate „Der erste Ton“ (1808) und die feierliche „Jubel-Kantate“ (1818) bilden den Rahmen für ein Programm, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft musikalisch miteinander verbindet. Ausgehend von der Frage nach den schöpferischen Kräften des Menschen, dem Ursprung von Musik und der künstlerischen Verarbeitung existenzieller Erfahrungen, treten diese Werke in einen spannenden Dialog mit zwei chorsinfonischen Miniaturen Anton Weberns, die mit ihrer klanglichen Dichte und strukturellen Klarheit zu den markantesten Kompositionen der Zweiten Wiener Schule zählen. Im Mittelpunkt des Abends steht die Uraufführung eines neuen Werkes von Stefan Behrisch, Professor für Komposition in Dresden. In zeitgenössischer, genreübergreifender Klangsprache reflektiert Prof. Behrisch die Konflikte unserer Zeit – und deren Überwindung: Einheit in Vielfalt. Anders ausgedrückt: „Europa“. Die „Jubel-Kantate“, deren Autograph seit 2020 in der SLUB Dresden bewahrt wird, erklingt erstmals seit über 150 Jahren wieder im Konzert. Ein Abend musikalischer Wiederentdeckungen und zeitgenössischer Klangwelten – historisch fundiert, emotional bewegend, künstlerisch aktuell.
