Carl Maria von Weber und das Fremde
Wissenschaftliches Symposium anlässlich des 200. Todestags
Carl Maria von Weber und das Fremde
29.05.26 Freitag 14:00-18:00
Hochschule für Musik Dresden, Kleiner Saal
, Wettiner Platz 13
, Dresden
Eintritt
Eintritt frei
Kompositorische Modelle • kulturelle Zuschreibungen • diskursanalytische Perspektiven
Carl Maria von Weber hat sich während seiner gesamten Schaffenszeit ungewöhnlich intensiv mit der Verarbeitung „national-charakteristischer“ Themen beschäftigt. Seine musikalische Weltkarte reichte von Polen, Russland, Ungarn, Spanien, Schottland, Grönland bis nach Indien, China und dem arabischen orient. Welche Vorstellungen verbanden sich im frühen 19. Jahrhundert mit diesen Völkern? Wie ging Weber kompositorisch mit dem fremden Material um? Wie verhielt sich dieser Kosmopolitismus zu den gleichzeitigen Bestrebungen, eine deutsche Nationalkultur zu definieren? Führende Expertinnen und Experten der Weber-Forschung und der Kulturwissenschaften widmen sich diesen bislang wenig beleuchteten Fragen in einem zweitägigen Symposium.
Kooperation mit der Internationalen Carl-Maria-von-Weber-Gesellschaft
14:00 – 14:15
Grußworte
14:15 – 15:15
Prof. Dr. Tiago de Oliveira Pinto (Weimar)
Natur und Exotik – die sich wandelnde Welt der Musik im 19. Jahrhundert
15:15 – 15:30
Pause
SEKTION 1
PRÄGUNGEN DER MUSIKALISCHEN SPRACHE
WEBERS – EINFLÜSSE, MERKMALE
15:30 – 16:15
Prof. Dr. Stefan Keym (Leipzig)
Weber und die französisch-deutsche Tradition programmatischer Instrumentalmusik: von Gluck bis Liszt
16:15 – 17:00
Prof. Dr. Heinz von Loesch (Berlin)
In der Versenkung verschwunden: Webers Klaviervariationen zwischen brillantem Stil und Nationalkolorit
17:00 – 17:45
Dr. Robert Creigh (Sandpoint ID, USA / online)
The Pedagogical Roots of Weber’s Exoticisms: Georg Joseph Vogler’s Method and Its Transmission
