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Opernproduktion "La finta giardiniera / Die Gärtnerin aus Liebe"

„In der Oper ‚La finta giardiniera‘/‚Die Gärtnerin aus Liebe‘ geht es um Liebesbeziehungen und wie schwer es ist, jemanden loszulassen, zurück zu gewinnen und darum, dass Beziehungen toxisch und sogar gewalttätig werden können. Jeder der sieben Hauptdarsteller hat sein persönliches Päckchen zu tragen und hat Gründe, sich auf eine bestimmt Weise zu verhalten. Weil viele unserer Verhaltensweisen auf unseren Erlebnissen aus der Kindheit beruhen, wird den Hauptdarstellerinnen und Hauptdarstellern jeweils ein Alter Ego in Form eines Kindes an die Seite gestellt“, so Prof. Susanne Knapp, künstlerische Leiterin der Opernklasse im Vorfeld der diesjährigen Opernpremieren der Hoch­schule für Musik Dresden am 27. und 30. April 2024 im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Die Produktion der Opernklasse arbeitet in diesem Jahr erstmalig mit der Nachwuchsförderklasse „Kinderklasse“ und den Studierenden der Instrumental -und Gesangspädagogik mit dem Spezialisierung Rhythmik/Elementare Musikpädagogik zusammen. „Wir wollen mit den neuen Rollen, die so im Stück von Mozart nicht vorgesehen sind, verdeutlichen, dass jedes Verhalten eine Ursache hat und die eigene Persönlichkeit das Ergebnis der Prägung in der Kindheit ist“, so Knapp: „Die Figuren befinden sich auch selbst noch im Wandel und versuchen im Laufe des Stücks Antworten auf die Fragen zu finden: Wer bin ich? Wen liebe ich? Woran merke ich, dass ich geliebt werde? Lieben Männer und Frauen gleich? Wer will ich sein - und wie zeige ich das? Das sind Themen, die bis heute Heranwachsende beschäftigen.“

Erstmals findet die Opernproduktion gemeinsam mit einem Musikvermittlungsprojekt unter der Leitung von Martha Benkendorf statt. „Schülerinnen und Schüler werden Proben und eine Schulvorstellung besuchen und können den Gesangsstudierenden Fragen stellen. Schulklassen laden wir gesondert zu einem Einführungsworkshop zum Stück ein und sind gespannt, ob sich das junge Publikum mit dem verwirrenden Singspiel Mozarts heutzutage identifizieren kann “, so Benkendorf.

Es handelt sich um eine Koproduktion der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden und dem Staatsschauspiel Dresden.

 

Musikalische Leitung: Prof. Ekkehard Klemm
Regie: Prof. Susanne Knapp
Studienleitung: Prof. Franz Brochhagen
Musikalische und szenische Erarbeitung der Nachwuchsförderklasse „Kinderklasse“: Prof. Christine Straumer
Musikalische Erarbeitung und Choreografie für Studierende der Instrumental -und Gesangspädagogik mit dem Schwerpunkt Rhythmik: Prof. Svetlana Smertin

Bühne: Pauline Malack (Hochschule für Bildende Künste Dresden)
Kostüme: Sabrina Geißler, Marthe Streubel (Hochschule für Bildende Künste Dresden)
Maske: Jannes Donner, Lore Ricker, Flora Schwinger (Hochschule für Bildende Künste Dresden)
Theatermalerei: Lara Mück, Vivien Holst (Hochschule für Bildende Künste Dresden)
Theaterplastik: Hanna Kraft (Hochschule für Bildende Künste Dresden)

Mit Studierenden der Opernklasse, Studierende der Instrumental -und Gesangspädagogik mit dem Schwerpunkt Rhythmik und der Nachwuchsförderklasse „Kinderklasse“ der Hochschule für Musik Dresden
Hochschulsinfonieorchester
 

Premiere Wolfgang Amadeus Mozart: ‚La finta giardiniera‘ / ‚Die Gärtnerin aus Liebe‘
27.04.24, Samstag, 19:00 & 30.04.24, Dienstag, 19:00

Kleines Haus 1 des Staatsschauspiels Dresden, Glacisstraße 28, Dresden
26 € | 21 € | erm. ab 11,50 € | Karten erhältlich im Schauspielhaus (Mo-Fr 10:00–18:30, Sa 12:00–18:30), im Kleinen Haus (Mo-Fr 14:00–18:30), unter T 0351 4913555, online oder an der Abendkasse

Weitere Vorstellungen: 04.05./19:00, 08.05./11:00, 12.05./16:00, 16.05./19:30, 23.05./19:30, 26.05./19:00 Uhr

 

 


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