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01.06.19, Samstag, 19:30
Hochschule für Musik Dresden, Konzertsaal, Wettiner Platz/Schützengasse, Dresden

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Eintritt
Euro 8,00/erm. 6,00

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Austauschkonzert des Werkstattorchesters Dresden e.V. gemeinsam mit dem Orchester „Molto Assaï“ aus Bordeaux (Frankreich)

Programm
Georges Bizet: Prélude aus „Carmen“ und Carmen Suite No. 1
Nikolai Rimski-Korsakow: 1. Satz aus „Scheherazade“
Maurice Ravel: Pavane pour une infante défunte
Pietro Mascagni: Intermezzo sinfonico aus „Cavalleria rusticana“
Johannes Brahms: Ungarischer Tanz No. 1
Antonín Dvořák: 4. Satz aus der 9. Sinfonie e-Moll op. 95 „Aus der neuen Welt“
Ralph Vaughan Williams : English Folk Song Suite
John Williams/Arr. Calvin Cluster: Highlights from „Jurassic Park“

Dirigenten
Antonia Plobner
Julian Ptaszek
KL Lionel Gaudin-Villard (Molto Assaï)
KL Matthew Lynch (Werkstattorchester Dresden e.V.)

Künstlerische Gesamtleitung: KL Matthew Lynch

Mit freundlicher Unterstützung durch die DREWAG Dresden

Vor 66 Millionen Jahren sterben die Dinosaurier aus, werden aber in der Gegenwart für einen paläontologischen Erlebnispark mittels Gentechnologie wiedererschaffen. Im 8. Jahrhundert entstehen aus indischen und mittelpersischen Vorlagen die arabischen Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht, die auch heute noch ein Klassiker der Weltliteratur sind und vielfach adaptiert wurden. Die „neue Welt“ Amerika wird von einer Vielzahl von Personen der „alten Welt“ (darunter Leif Eriksson, Christoph Kolumbus und Giovanni Caboto) entdeckt.

Alte und Neue Welten begegnen sich ständig und stetig, was auch Komponisten zu zahlreichen Kompositionen inspirierte: Rimski-Korsakow erzählt musikalisch Geschichten von Scheherazade nach, die sie dem König Schahriyâr vortrug, um ihrer Exekution zu entgehen. Mascagni beschreibt im Intermezzo sinfonico einen österlichen Frieden in einer sonst tragischen, unsteten Bauernwelt. Bizet schafft mit Carmen einen realistischen Einblick in das durchtriebene Leben von Schmugglern, Toreros und Soldaten, einem Milieu, was damals wie heute auf seine Art aktuell ist. Dvořák ließ sich während seines dreijährigen Aufenthalts in Amerika durch ureigene Melodien der „neuen Welt“, Melodien der Indianer, zu seiner 9. Sinfonie e-Moll inspirieren und schuf damit sein wohl populärstes Werk.

Von allen diesen Welten inspiriert, möchten wir Sie herzlich zu einem besonderen Konzert einladen. Nach den erfolgreichen Austauschkonzerten mit dem Akademicki Chór Politechniki Wrocławskiej in Breslau und Dresden freuen wir uns, erneut ein Ensemble aus einem Nachbarland begrüßen zu dürfen – das Orchester „Molto Assaï“ aus Bordeaux (Frankreich). Neben gemeinsamen Proben und Unternehmungen steht das abschließende Gemeinschaftskonzert im Zentrum dieses Austausches, in dem wir Ihnen alte und neue Welten musikalisch näherbringen wollen!

Kombitickets an allen Reservix-Vorverkaufskassen, unter www.reservix.de und an der Abendkasse.

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