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Thema: Klangnetz Dresden

02.11.19, Samstag, 15:30 - 18:15
Hochschule für Musik Dresden, Kleiner Saal, Wettiner Platz 13, Dresden

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Kooperation der Semperoper Dresden und des Instituts für Neue Musik der Hochschule für Musik Dresden im Rahmen von Klangnetz Dresden
Leitung: Johann Casimir Eule/Semperoper und Prof. Dr. Jörn Peter Hiekel/HfM Dresden

György Ligetis Oper „Le Grand Macabre“ zählt zu den ebenso bedeutenden wie oft gespielten Stücken des neueren Musiktheaters. In dieser Tagung, die durch ein Portraitkonzert ergänzt wird, geht es zum einen um neue Perspektiven der Deutung und Kontextualisierung dieses Werkes, das am 3. November seine Dresdner Erstaufführung erleben wird. Doch zum anderen geht es um den Versuch, das Schaffen dieses bemerkenswerten Komponisten, der in vielfacher Hinsicht ein Grenzgänger war, einer umfassenden Neubewertung zu unterziehen – und dabei gerade sein Musiktheaterwerk als wichtigen Kristallisationspunkt seines Denkens kenntlich zu machen.

15:30            Begrüßung

15:45-16:30  Von Kylwiria nach Breughelland. Zur Entstehung des „Grand Macabre”
                     Referentin: Dr. Heidy Zimmermann/Basel

16:30-17:15  Das Imaginäre und das (Über-)Deutliche. György Ligeti und sein Werk „Le Grand Macabre“
                     im
Kontext der Musik nach 1950
                     Referent: Prof. Dr. Jörn Peter Hiekel/Dresden

17:30-18:15  Der Triumph des Todes? Zur Ambivalenz der Apokalypse bei Pieter Breughel
                     Referent: Prof. Dr. Jürgen Müller/Dresden

19:30            Konzert mit Werken von György Ligeti
                     Ramifi cations für 12 Solostreicher (1967–1969), Monument für 2 Klaviere (1976), Streichquartett Nr. II (1968),
                     Kammerkonzert für 13 Instrumentalisten (1967)
                     Ensemble El Perro Andaluz sowie Studierende der HfM Dresden
                     Leitung: Tomas Westbrooke
                     Eintritt: 8,00/erm. 6,00 Euro

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