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Oboen-Mundstück

25.05.19, Samstag, 19:30
Hochschule für Musik Dresden, Konzertsaal, Wettiner Platz/Schützengasse, Dresden

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Eintritt
Euro 8,00/erm. 6,00

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Programm
Jan Dismas Zelenka: Triosonate F-Dur Nr. 1
Friedrich Schenker: Monolog
Antal Doráti: Fünf Stücke für Oboe
Jan Dismas Zelenka: Triosonate c-Moll Nr. 6

Ausführende
Prof. Burkhard Glaetzner/Oboe, Prof. Céline Moinet/Oboe, Qing Lin a.G./Oboe, Prof. Philipp Zeller/ Fagott
Prof. Andreas Hecker/Cembalo, Norbert Anger/Violoncello,Torsten Hoppe/Kontrabass

Bereits zum vierten Mal findet unter der Leitung von Prof. Céline Moinet ein Oboenfest an der Hochschule für Musik Dresden statt. In diesem Jahr ist Burkhard Glaetzner zu Gast. Von 1966 bis 1982 war er Solo-Oboist im Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig unter Herbert Kegel und Wolf-Dieter Hauschild, seit 1969 außerdem Lehrbeauftragter für Oboe an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, an der er zum ordentlichen Professor berufen wurde. 1992 ging er als Professor für Oboe an die Hochschule der Künste Berlin, die heutige Universität der Künste. Im Jahre 1990 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Forums Zeitgenössischer Musik Leipzig.  Zwei Jahre später war er als Mitglied der „Konstituierenden Arbeitsgruppe“ Mitbegründer und Vizepräsident der Freien Akademie der Künste Leipzig und wurde ordentliches Mitglied der Klasse Musik der Sächsischen Akademie der Künste Dresden. 2013 fungierte er beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb der Stiftung Preußischer Kulturbesitz als Juryvorsitzender im Fach Bläserkammermusik. 2017 war er Schirmherr des vom Landesmusikrat Berlin ausgerufenen Instrument des Jahres (Oboe). Glaetzner ist Kuratoriumsmitglied der Freunde des MDR Sinfonieorchesters e. V.

Noch zu DDR-Zeiten regte er die Entstehung eines Oboen-Repertoires in der DDR und Osteuropa an. Er brachte mehr als 100 Werke, darunter Oboenkonzerte von Reiner Bredemeyer, Georg Katzer, Friedrich Schenker, Christfried Schmidt, Friedrich Goldmann, Luca Lombardi, Gerhard Rosenfeld, Krzysztof Meyer und Toru Takemitsu zur Uraufführung.

Bei internationalen Musikwettbewerben mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, gründete Glaetzner 1968 zusammen mit Wolfgang Weber (Violoncello) und Klaus Schließer (Fagott) das Aulos-Trio. Später rückte für Schließer Gerhard Erber (Klavier) nach. Mit dem Trio widmete er sich der Barockmusik und in zunehmendem Maße auch der zeitgenössischen Musik. Gemeinsam mit dem Komponisten und Pianisten Friedrich Schenker initiierte er 1970 die Gruppe Neue Musik Hanns Eisler. Mit Ingo Goritzki (BRD) trat Burkhard Glaetzner (DDR) im Oboen-Duo auf. Yun I-sang und Reiner Bredemeyer u. a. schrieben für sie Duette. Bei Solostücken arbeitete Glaetzner darüber hinaus u. a. mit Nicolaus A. Huber, Hans-Karsten Raecke, Karl Ottomar Treibmann und Max E. Keller zusammen. Außerdem entwickelte er aus langjähriger Arbeit mit verschiedenen Spezialisten der Barock-Interpretation 1983 das Ensemble „I Solisti Instrumentali Leipzig“. Von 1988 bis 2003 war Glaetzner künstlerischer Leiter des Kammerorchesters Neues Bachisches Collegium Musicum. Konzertreisen durch Europa, Asien und Amerika sowie zahlreiche mit internationalen Preisen ausgezeichnete Musikproduktionen ergänzen seine vielfältigen Tätigkeiten als Solist, Dirigent und Pädagoge.

Kombitickets an allen Reservix-Vorverkaufskassen, unter www.reservix.de und an der Abendkasse.

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