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Workshops JRP

Aktuelles Workshopprogramm

Tango Workshop

mit Augustin Luna und Prof. Nora Buschmann

14.10.2019  10-19:30 Uhr

15.10.2019  10 – 16 Uhr

Raum: N.N.

Unter dem Motto „Tango“ steht der erste Workshop im Studienjahr an der Dresdner Hochschule für Musik, bei dem die Studenten mit dem argentinischen Gitarristen Augustin Luna sich intensiv mit der Musik und der Interpretation beschäftigen. Die Ergebnisse dieser intensiven Erfahrung mit dem lateinamerikanischen Musikgenre präsentieren die Sänger und Sängerinnen der Klasse von Prof. Céline Rudolph und die Gitarristen der JRP-Abteilung sowie des Studiengangs Weltmusik am 15.10.2019 im Jazzclub Tonne

In der zweiten Hälfte ist Augustin Luna sowohl Solo als auch im Duo mit Prof. Nora Buschmann zu hören. Luna ist ein weltweit gefragter Solist an der akustischer Gitarre sowie Professor an der „Universidad de La Plata“. Nora Buschmann unterrichtet an der Dresdner Hochschule seit 2015 Gitarre, ist auf zahlreichen Festivals zu Gast und steht im regen Austausch mit zeitgenössischen Komponisten, deren Werke sie regelmäßig auf- und uraufführt.

 

Workshop mit Yaron Deutsch

"Die E-Gitarre in der Neuen Musik heute"

07.05.2019 17 Uhr

W407

in Kooperation mit dem Klangnetz Dresden e.V. 

Yaron Deutsch wurde 1978 in Israel geboren ; er ist Gitarrist und künstlerischer Leiter des Ensembles Nikel. 

Bereits im Alter von 18 Jahren gründete und leitete er sein erstes Ensemble – Ofek III – ein Fusion-Trio, das unter anderem seine eigenen Kompositionen aufführte. 1999 begann er sein Studium an der Rubin Academy for Music and Dance in Jerusalem bei den Gitarristen Steve Paskof und Yossi Levi. 2006 gründete er gemeinsam mit dem Saxophonist Gan Lev das in Tel Aviv beheimatete Ensemble for Contemporary Music -  Ensemble Nikel. 

Gemeinsam mit seinem Ensemble war Deutsch für zahlreiche Welturaufführungen verantwortlich, darunter Werke von Raphaël Cendo, Sivan Cohen Elias, Chaya Czernowin, Clemens Gadenstätter, Philippe Hurel, Eduardo Moguillansky, Marco Momi, Helmut Oehring, Stefan Prins und Michael Wertmüller. Als Solist trat er mit den Ensembles Ascolta (Stuttgart) und Court Circuit (Paris) auf, sowie mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Maestro Zubin Mehta, dem Klangforum Wien, dem RAI Orchestra (Turin) und dem RSO Wien unter der Leitung von Peter Eötvös und Pascal Rophe. Außerdem spielt er – gemeinsam mit Eva Reiter, als Duo mit dem Namen BAND - Viola da gamba und Blockflöte und komponiert auch für diese Formation. Die beiden Musiker widmen sich in ihrer Arbeit der Kombination von alten und zeit- genössischen Instrumenten bei gleichzeitig intensivem Einsatz von Elektronik. 

Abgesehen von seiner Tätigkeit als Musiker ist Deutsch auch Direktor des "Tzlil Meudcan", einem internationalen Ferienkurs und Festival für Zeitgenössische Musik in Israel. Er initiierte und gründete diese Einrichtung zur Förderung zeit- genössischer Musik und gewann KomponistInnen wie Chaya Czernowin und Steven Takasugi für die Leitung der Kompositionsklassen, sowie zahlreiche Kollegen und Gäste aus führenden Ensembles in Europa, die junge MusikerInnen in zeitgenössischer Aufführungspraxis unterrichten. Zur Zeit lebt Deutsch in Tel Aviv und Wien. 

 

Impulstage: The Creative Process

Workshop mit Jerry Granelli & Céline Rudolph

DER INNERE RAUM und die Anwendung im AUSSEN

Montag, 29.04. 10 - 18 h  Kleiner Saal und 112

Dienstag, 30.04. 10 - 18 h Kleiner Saal

Mittwoch, 01.05. 10 - 16 h + 17 h Konzert Kleiner Saal

Anmeldung über Sebastian Haas (stopspam_22514f823de8dc221669afd6cac4602e)

MORNINGS the inner work of the creative process

Introducing mind training of creative process, nowness and meditation practice. The first step is knowing ourselves, the first instrument the music encounters. Creative process practices, understanding musical lineage, and playing with the view of serving the music. Openness, compositional choices rather than „I want“ choices, fear, and self-consciousness. All the obstacles to being in the moment. Exercises using sound, listening, hearing and movement. Playing solos, duets, and trios. Spontaneous composition. Being completely disciplined in our craft. Being prepared. Knowing your mind, the source of your fear. Being in the moment.

AFTERNOONS the outer work of the creative process

Application of the inner work. Performance. Playing with others. Both spontaneously composing and working with form. Prepare 5 pieces of repertoire the whole group knows from memory.

CONCERT 1.Mai 17h Kleiner Saal

Mit Jerry Granelli, Céline Rudolph und den Workshopteilnehmern.

14 – 17 h 

Raum W003

 

WORKSHOPPING ORIGINAL IDEAS – Das kollektive Weiterentwickeln eigener Kompositionen und der kreative Prozess im Ensemble.

FLY MAGIC ist ein progressives Jazz-Quartett aus New York City, das seit über sieben Jahren eine eigene Klangästhetik vorantreibt und dabei Elemente aus Jazz, Post-Rock, Minimalism, Neuer Musik, Folk und Experimental miteinander verbindet. Als echte working band, die mehrere Alben veröffentlichte und international ausgiebig tourt, versteht es das Ensemble, eigene kompositorische Ideen im Kollektiv zu entwickeln. Dabei spielen außermusikalische Einflüsse oftmals eine besondere Rolle. Zum Beispiel bezieht Gitarrist Keisuke Matsuno seine Inspiration aus japanischer Kultur und dem Klangideal des traditionellen Shakuhachi-Flötenspiels: Auf der Suche nach der perfekten Balance zwischen reinem Ton und Geräusch verfremdet er seinen Gitarrenklang mit Hilfe analoger Effektpedale. Elektronische Klangfarben vermischen sich mit den akustischen Klängen von Saxofon, Bass und Schlagzeug und erschaffen neuartige Timbres.

Inhalt und Ablauf des Workshops

Im Rahmen eines interaktiven Workshops möchten wir den Studierenden der Dresdner Musikhochschule Werkzeuge an die Hand geben, ihre persönliche künstlerische Ästhetik zu erkennen und zu entfalten. Der Workshop besteht aus zwei Teilen. Im ersten spielen wir ein oder mehrere unserer Stücke vor und vermitteln den Studierenden anschließend im Detail, auf welcher Grundlage einzelne kompositorische und improvisatorische Entscheidungen entstanden sind. Wir beschreiben, woher unsere Ästhetik rührt und besprechen wichtige Aspekte wie Stil. Daraufhin folgt eine Diskussion mit den Studierenden zu den Themen der Ideengewinnung und dem kreativen Schaffensprozess. Zu den Fragestellungen zählen: Woher stammen unsere Ideen? Wie vermeiden wir Reproduktion und finden stattessen neue musikalische Wege als Komponisten und Interpreten? Außermusikalische Aspekte wie z.B. kulturelle Prägung sind dabei genauso wichtig wie kreativitätsfördernde Arbeitsweisen (z.B. Flow-Erfahrungen oder Kreativitätstechniken wie das sog. divergent vs. convergent thinking).

Das Proben proben

Im zweiten Teil des Workshops nehmen wir die „Kunst des Probens“ unter die Lupe und wollen buchstäblich das Proben proben. FLY MAGIC lädt die Studierenden ein, ihre eigenen Werke oder unfertige Skizzen mitzubringen und ermöglichen Ihnen die Erfahrung, diese gemeinsam mit unserer eingespielten Band weiterzuentwickeln. Die Studierenden stoßen als neue Bandmitglieder also zu FLY MAGIC hinzu und proben mit uns ihre Stücke. Ziel ist es zum einen, den Studierenden in situ zu vermitteln, wie die individuelle Kreativität einzelner Bandmitglieder für die Evolution ihrer Komposition genutzt werden kann. Denn oftmals ist das Mitbringen eines neuen Stückes zur Bandprobe erst der Anfang einer spannenden Reise, die ein Stück absolviert, bevor es seine finale Gestalt annimmt. Durch das Experimentieren mit Tempo, Timbre, Form, Dynamik, Arrangement und Harmonik sollen neue musikalischen Horizonte erkundet werden. Zum anderen geben wir praktische Tipps zur Probenleitung und versorgen die Studierenden mit Feedback dazu, wie sie ihre Ideen der Band vermitteln. 

Hierbei schöpfen wir aus unserer langjährigen Erfahrung als aktive Mitglieder der New Yorker Jazzszene, wo Probenzeit in der Regel knapp bemessen ist und demnach effizient gestaltet werden muss. Wir behandeln außerdem die vielfältige Rolle des Bandleaders und des Sideman und besprechen Leadership-Strategien, die darauf abzielen, das Maximum an Kreativität eines jeden Musikers zu mobilisieren. Die Student_innen, die gerade nicht spielen, sondern den Prozess beobachten, werden in Feedbackrunden mit einbezogen. 

Sollten die Studierenden nicht genügen eigenes Material mitbringen, haben wir alternativ eigene Stücke dabei, anhand derer wir die angesprochenen Themen veranschaulichen können.

Zusammengefasst lauten die Workshopziele:

  • Vermittlung von Werkzeugen, mit denen Student_innen ihre eigene künstlerische Aussage schärfen können.
  • FLY MAGIC stellt ihre eigene Arbeit vor und veranschaulicht dabei Konzepte der Ideengewinnung und das Zusammenspiel elektronischer und akustischer Klangfarben.
  • FLY MAGIC probt gemeinsam mit den Studierenden deren eigene Kompositionen und zeigt anhand exemplarischer Proben, wie das kreative Potenzial einzelner Ensemblemitglieder zur Weiterentwicklung des musikalischen Materials führen kann.
  • Vermittlung von Tipps zum Thema Bandleading, Komposition, Improvisation und Probenleitung.

Timo Vollbrecht – Sax   http://timo-vollbrecht.squarespace.com/about/

Keisuke Matsuno – Git   http://keisukematsuno.tumblr.com/about

Bernhard Meyer – Bass  http://bernhardmeyer.net

Sebastian Merk – Drums   http://www.sebastian-merk.de

 

Infos: http://timo-vollbrecht.squarespace.com

 

14:30 – 18:30 h 

Raum: W 1.12

Schlagzeugspielender Exil-Koelner und Jazz-Zentrum-des-Universums-Bewohner Jochen Rueckert stellt sein Quartet vor. Die New Yorker Band mit dem Gitarristen Lage Lund, Bassist Orlando LeFleming und Saxofonisten Mark Turner spielt von Rueckert verfasste Stuecke, die - ueberraschend- mehr zuversichtlich swingen als sich in Primzahl-Metren verfangen, wie man es von einem deutschen Schlagzeuger erwartet haette.

Jochen's Vermeidung der formellen Ausbildung, vor allem in Jazz-Komposition, sorgt fuer einen erfrischenden Mangel an elitaerem Unsinn in seiner Musik.
Das Quartet spielt seit mittlerweile ueber 7 Jahren; nach unzaehligen Tourneen kann man das feingeschliffene Zusammenspiel auf tiefsten Ebenen hoeren, fern von Effekthascherei, Eitelkeit oder Einschmeichelung.

Das Quartet veroeffentlichte im Herbst 2016 sein drittes Album, "Charm Offensive" diesmal wieder auf Pirouet Records.
Man kennt Jochen von den letzten 11 Jahren des Marc Copland Trios, dem Kurt Rosenwinkel New Quartet der 2000er, Nils Wogram’s Root70 und dem Melissa Aldana trio, seiner Praesenz in der elektronischen Musik als “Wolff Parkinson White” und seinem Buch “Read the Rueckert- travel observations and pictures of hotel rooms”.

Mark Turner – Sax

Jochen Rueckert – Drums

Lage Lund – Guitar

Orlando Lefleming – Bass

 

Weitere Infos unter: https://www.jochenrueckert.net

Uhrzeit: 14 Uhr – 18:30 Uhr

Raum: N.N.

Der Drummer Jim Black und der Pianist Elias Stemeseder kommen für einen Band Workshop nach Dresden. Am Abend um 21:30 Uhr folgt ein Konzert in der Blauen Fabrik (https://blauefabrik.de) mit ihrem Duo „Bunky Swirl“. 

Jim Black, geboren 1967 in Kalifornien, studierte in Boston am Berklee College of Music und nahm in dieser Zeit bereits erste Alben mit der Gruppe „Human Feel“ auf (u.a. mit Chris Speed und Kurt Rosenwinkel). In den Neunzigern zog er nach Brookly und arbeite dort mit verschiedenen namhaften Musikern wie Dave Douglas, Tim Berne, Carla Bley. Außerdem setzte er sich intensiv mit elektronischer Musik auseinander. 

Weitere Infos unter: http://www.jimblack.com/

Elias Stemeseder, geboren 1990 in Salzburg, studierete bis 2015 am Jazz-Institut Berlin und lebt seitdem in New York. Er ist Teil verschiedener musikalischer Formationen u.a. Jim Black Trio, John Zorn‘s Bagettelles, Greg Cohen Quintet, Robert Landfermann Quintet und vielen mehr. 

Weitere Infos unter: http://www.eliasstemeseder.com

 

Workshop mit Prof. Frank Bungarten (git)

"Die Kunst des Übens"

10 – 18 h 

Kleiner Saal

 

Seinen Workshop eröffnet Prof. Frank Bungarten mit dem nicht ganz ernst gemeinten Motto

„Ich bin zu faul, um schlecht zu üben ...“

Die Performance, aber auch die tägliche Erfüllung eines Musikers hängt in erster Linie von der Qualität des Übens ab. Wie schaffen wir es aus alten Übe-Mustern auszubrechen und effizient mit Freude, Motivation und dem richtigen Zeitmanagement zu üben? Wie gehen wir mit dem Frust und der Angst um, wenn es nicht so läuft wie wir es gerne hätten? Diesen Fragestellungen wird Prof. Frank Bungarten auf den Grund gehen.

Der Workshop ist offen für alle Teilnehmer verschiedenster Stilistiken und unabhängig vom Instrument und findet im Einzelunterricht und Forum für alle statt.

Alle Fragen rund ums „Üben“ können in den Kurs eingebracht werden. Frank Bungarten bringt die ganze Erfahrung eines langen Musikerlebens mit und sagt: „Ich habe keine Theorien, aber auf jede Frage eine Antwort.

Frank Bungarten gehört zu den erfolgreichsten und anerkanntesten Solisten der Klassischen Gitarre. Seine künstlerische Haltung der kompromisslosen künstlerischen Wahrheitssuche und die Breite und Nachhaltigkeit seines Wirkens lassen ihn auch über die Gitarrenszene hinaus Gehör finden.

Seit der Verleihung des ersten Preises im Gitarrenwettbewerb von Granada durch Andres Segovia spielte er als Solist in über vierzig Ländern der Erde auf Einladung bedeutender Festivals oder im Auftrag des Goethe-Instituts.

Gleichzeitig unterrichtet er seit Anfang der 80er Jahre
an Musikhochschulen, bis heute als Professor in
Hannover und nebenbei für zwei Jahrzehnte an der Hochschule Luzern. Dazu gab er unzählige Meisterkurse mit Studierenden aus aller Welt. Seine CDs, die ein riesiges Repertoire dokumentieren, setzen seit dreißig Jahren klangliche und inhaltliche Maßstäbe und wurden vielfach ausgezeichnet. Zweimal, 2005 und 2011, wurde Frank Bungarten der ECHO Klassik als „Instrumentalist des Jahres“ verliehen.

10 – 18 Uhr

Der aus Stockholm stammende Gitarrist und Sänger Andy Fite behandelt in seinen Workshop die Themenfelder Gitarre, Stimme, Improvisation und Songwritung. 

Weitere Infos unter: 

www.andyfite.net/workshops/

5.6.-6.6.2018

5.6.  15 – 18 Uhr

6.6.  11 – 14 Uhr

Raum W003

Von der Rille zur Krone - leidenschaftliche Überlegungen zum Gral-Wort „Groove"

Der Frankfurter Schlagzeuger Oli Rubow liebt den Rhythmus, seitdem er in die Hände klatschen kann. Wurde die musikalische Entwicklung noch stark vom Jazz geprägt, so bewegt er sich seit Ende der Neunziger leidenschaftlich zwischen den verschiedensten elektronischen Stilrichtungen der DJ-und Club-Kultur und begeistert sich heute gleichermaßen für die Ästhetik elektrifizierter Beats, sowie für das Handgemachte, Improvisierte.

Neben seiner langjährigen Zusammenarbeit mit Basslegende Hellmut Hattler und den Lounge-Pionieren von ›De Phazz‹, sowie diversen eigenen Projekten (u.a. ›Netzer‹, ›Luminos W‹), gab es immer wieder interessante Gastspiele, beispielsweise bei den Bigbands des HR und NDR, den ›Fantastischen Vier‹, bei ›Cro‹, ›Henrik Schwarz‹, oder ›Jazzanova‹. 

Oli Rubow hat aber auch eine Ader für das Didaktische: neben viel Geschriebenem - zwei Lehrbüchern (›E-Beats am Drumset‹, ›Das moderne Schlagzeugquartett‹), der Workshopreihe ›Vom Zitat zum Ich‹ im drums&percussion Magazin und dem Weblog e-beats.net - doziert der leidenschaftliche Rhythmusgestalter an der Frankfurter Musikhochschule. Und gibt Workshops.

In der Dresdner Musikhochschule packt er den Teilnehmern einen stilungebundenen Inspirationskoffer und erklärt, wie sich mit minimaler Ausrüstung, kreativen Ideen und der Integration von Strom und Elektronik zeitgemäße Grooves gestalten lassen.

Man darf gespannt sein: es werden Geschichten erzählt, Geheimnisse verraten und gemeinsam getrommelt!


Archiv

Vergangene Workshops

2017

Arthur Hnatek ist ein 27 jähriger, aus der Schweiz stammender Drummer und Mulitinstrumentalist. Er machte seinen Bachelor an der renommierten New School for Jazz in New York und erhielt Unterricht von John Hollenbeck, Mark Guiliana u.a. 

Er spielte auf den großen Jazz Festivals wie Montreux, North Sea und Montreal. Aktuell ist er mit Tigran Hamasyan, Erik Truffaz und seinem Soloprojekt SWIMS zu hören. Weitere Infos unter: https://www.arthurhnatek.com

In seinem Workshop behandelt er Themen wie „Rhythmische Fähigkeiten“, „Low-Dynamics“ und erklärt seine Kompositionen auf seiner CD „Mockroot“. 

12-18 h 

W1.12

Dieser Workshop wird vom StuRa der HfM Dresden organsisiert. Ein Teilnehmerbeitrag in Höhe von 10 € wird erhoben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

 

Workshop mit Gilad Hekselman (git)

http://www.giladhekselman.com/

11 h - 13 h

Raum 112

Gilad Hekselman (* 3. Februar 1983 in Kfar Saba) ist ein israelischer, in den Vereinigten Staaten arbeitender JazzgitarristKomponist und Bandleader.

Hekselman wuchs in Alfey Menashe auf; er spielte ab sechs Jahren Klavier, ab neun Gitarre. In seiner frühen Jugend trat er im israelischen Kinderkanal auf, wo ihn befreundete Musiker mit Jazzmusik vertraut machten. Nach Abschluss der Thelma Yellin High School of the Arts zog er nach New York, wo er ab 2004 Jazz und Zeitgenössische Musik an The New School studierte, außerdem klassische nordindische Musik bei dem Sarod-Spieler Sanjay Sharma. Daneben trat er regelmäßig im Jazzclub Smalls auf und legte 2006 sein Debütalbum Split Life vor, das er mit dem Bassisten Joe Martin und dem Schlagzeuger Ari Hoenig aufgenommen hatte. 2006 gastierte er mit seinem Trio auf dem Jazz Festival Montreux; im selben Jahr begann die Zusammenarbeit mit Mark Turner. Er spielte außerdem mit Petros KlampanisJean-Michel PilcNikoletta Szőke und Rory Stuart. Hekselman lebt in Brooklyn. Ben Ratliff, ein Jazzkritiker der New York Times, hörte in Hekselmans Spiel Anklänge an Pat Metheny und John Scofield und bescheinigte ihm das ganz eigene Talent, Melodien zu finden, „die bleiben“.

12.06.-14.06.2017
12.06. 16-20 h
13.06. 11-19 h
14.06. 11-14 h
Raum: NN
Der brasilianische Pianist Helio Alves studierte am Berklee College of Music und lebt in New York. Er gründete eigene Trios mit John Patitucci und Al Foster und war bei mehreren Alben beteiligt, die für einen Grammy nominiert wurden.
Der Workshop ist für alle Studenten offen, der Schwerpunkt liegt auf brasilianische Musik und dient zur Vorbereitung auf die Vocal Night am 14.06.2017 im Jazzclub Tonne.

 

22.04.2017 ganztägig
Raum: NN
Weitere Infos unter:
www.t-hoppstock.de

 

24.04.2017 ganztägig
Raum: NN
Weitere Infos unter:
www.focus-gitarre.de

 

05.05.2017 14-18 h
Raum: W 0.30
Grégory Privat - piano

The musical tradition of his native Martinique is, perhaps unsurprisingly, one of the defining strands in the musical DNA of pianist Grégory Privat, who was born there in 1984. The earliest musical influence on Grégory Privat was his father, a pianist and a member of one of the best-known Martinican bands, “Malavoi.” He was already encouraging the young Grégory to take piano lessons from the age of six. After ten years of classical piano training, Privat fils started composing and improvising: jazz became his musical home territory. For the next stage of his playing, it was a steep learning curve of sessions and gigs in Toulouse, the French city to which Privat had moved in order to pursue studies to qualify as an engineer. That experience garnered in Toulouse served him well when he moved to Paris, where his name started to become known on the jazz scene. The French capital‘s jazz life is vibrant and relatively open to different styles. At 27, Privat took the plunge, abandoned his well-paid office job for good, and finally began to concentrate solely on music. Before long he was playing with the most illustrious of the musicians originally from Guadeloupe such as the saxophonist Jacques Schwarz-Bart, the trumpeter and Miles Davis devotee Franck Nicolas and the master of Gwoka, the percussionist and drummer Sonny Troupé, who was to become his musical companion and close friend. Privat also worked with some of the key figures on the European scene, such as Stéphane Belmondo, Rémi Vignolo and a musician currently making major breakthroughs with his highly individualistic style of jazz-rock, Guillaume Perret.

“All the elements of Caribbean music are present in me,” says Privat. “They find their way intuitively and naturally into my music. But I always try to go somewhere else, to discover new styles each and every day. It is a great privilege to meet musicians from other cultures. I’m really grateful that I am able to gather together such amazing experiences. My aim is to find a voice of my own which brings something new into the music. I want to be surprised myself by what I do. I want to create music capable of making the world a more magical place.”

 

10.03.2017
Jim Snidero - alto sax (USA)
Paul Kirby - piano (UK)
Martin Zenker - bass (Germany)
Rick Hollander - drums (USA/Germany)

Jim Snidero (sax) publizierte eine der bekanntesten Übungshefte für Improvisation, Timing und Artikulation. Er unterrichtet an der New School Jazz and Contemporay Music, an der Universität New Jersey sowie in Indiana und Princeton. Die Inhalte seiner Workshops sind: Improvisation, Saxophontechnik, Jazztheorie und Analyse, Transkiptionsmetodik, Aufbauen eines Songrepertoires, "Outside" Concepts" und Zeitmanagement.
Außerdem war Snidero festes Mitglied des Toshiko Akiyoshi Jck Hollanstra, arbeitete als Begleitmusiker für Frank Sinatra und Eddie Palmieri und spielte in den Bigbands von Mel Lewis und Charles Mingus.

 

06.03.2017
Tord Gustavsen, einer der international renommiertesten skandinavischen Jazzpianisten, verbindet in seiner Musik seit vielen Jahren von Sakraler Musik und Poesie mit der Klangsprache des Nordischen Jazz, des Gospel und des Blues. Auf mittlerweile sieben CD-Verö ffentlichungen unter seinem Namen bei ECM RECORDS hat er eine eigene musikalische Sprache gefunden: lyrisch, hymnisch, leise und perfekt ausbalanciert, voll poetischer Tiefe – ein fast sakraler Jazz. In der beim OSLO JAZZ FESTIVAL 2016 mit dem Domchor aufgefü hrten MASS verwebt Gustavsen seine musikalische Sprache in instrumentalen Interludien mit den Worten der lateinischen Messe zu einem
eindrücklichen Werk zwischen Jazz und moderner Nordischer Chormusik. Das Kyrie der Messe wurde im Juli 2016 im Gedenkgottesdienst fü r die Opfer des Attentats von Anders Breivik im Beisein der UC berlebenden, dem Norwegischen Ministerprä sidenten und der Kö nigsfamilie uraufgefü hrt. www.tordgustavsen.com

Der Blue Church Choir ist ein für diese Aufführung zusammengestelltes interdisziplinäres Projektensemble der Hochschule fü r Musik Carl Maria von Weber Dresden unter der Leitung von Keno Hankel, und wurde von der Jazz Sängerin Professor Esther Kaiser (Berlin) begleitet und gecoacht. Der Initiator des Konzertes, Uwe Steinmetz, arbeitet als Komponist, Saxophonist und Dozent über das Europäische Umland hinaus u.a. in Indien, Äthiopien, Brasilien, Korea und den USA und erhielt nationale und internationale Auszeichnungen für seine künstlerische Arbeit. Neben der Tätigkeit als Jazzsaxophonist wurde seine solistische Arbeit seit 20 Jahren im Grenzbereich von Sakraler Musik und Modern Jazz mit Jazzensembles, Streichquartetten und Chören auf bisher 12 CDs und filmisch für die ARD und dem ZDF dokumentiert. www.u-musik.us

 

11.02.2017 11 -15 h
Raum 115
Óskar Gudjonsson - sax
Ómar Gudjonsson - guitar, piano
Magnús Trygvason Eliassen - drums
Davíd Fiór Jónsson - hammond organ, piano, guitar

Selten ist eine Band derart intensiv, vielschichtig und entspannt zugleich. Ein ganz besonderer, über Jahre gewachsener Bandsound, warm und freundlich wie ein Kontrapunkt zur Landschaft Islands, deren einsame Weite man in den Soundscapes von ADHD wiederfindet. Es scheint, als schöpfe diese Band Energie aus der Geothermie ihrer Heimatinsel, so warm und tief ist die Klangfarbe ihrer Musik: vor allem Oskar Guðjónssons Saxophon vermag das zu erzeugen, umspielt von der Gitarre seines kongenialen Bruders Òmar Guðjónsson und unterlegt von Davíð Þór Jonssons inbrünstiger, zuweilen szenischer Hammond B3 – immer an der Grenze zwischen Perfektion und Wahnsinn.

 

23.01.2017-26.01.2017
Der Berliner Pianist erarbeitet mit dem hfmdd jazz orchestra vier Tage lang seine Musik und präsentiert das Ganze bei einem Konzert am 26.01.2017 19:30 h im Konzertsaal der HfM Dresden.

 

10.-12.01.2017 (für das Band Summit am 12.01.2017)
mit Rock Ensemble, Jazz Chor u.a.
Im Rahmen eines Workshops mit Tom Jackson (ehemaliges Mitglied der David Bowie Band) präsentiert das David Bowie Ensemble das komplette letzte Album des Ausnahmemusikers.

 

2014

05.06.2014
Der Professor für Jazzgesang aus Weimar coached einen Tag lang die Studenten der Gesangsabteilung in Improvisation und Stimmtechnik.

 

11.06.2014
Der Echo Preisträger und Gewinner des WDR Jazzpreises 2014 erteilt den Pianisten Unterricht in Einzel- und Gruppencoachings. Schwerpunkte liegen auf Improvisation, Klang und Persönlichkeit.

 

28.+30.05.2014
Ende Mai ist Sebastian Studnitzky zu Gast an der Hochschule fürJazzgesang aus Weimar coached einen Tag lang die Studenten der Gesangsabteilung in Improv arbeiten. Schwerpunkt liegt im Erarbeiten eines eigenen Sounds mit selbstgeschriebenen Songs.

 

12.05.2014
Für diesen Workshop konnten wir den Schlagzeuger Philipp Scholz gewinnen. Er hatte das Programm von Prof. Thomas Zoller 2012 mit der Spielvereinigung Sued auf CD aufgenommen und wird über Besonderheiten dieser Musik mit Rhythmusgruppe des hfmdd jazz orchestras erarbeiten.
Philipp Scholz hat in Dresden und Leipzig studiert und gewann bereits m Alter von 17 Jahren den Wettbewerb "Jugend jazzt". Aktuell ist er in Formationen mit Werner Neumann und Robert Lucaciu zu hören.

 

08. + 09.04.2014
An den beiden Tagen erhalten die Schlagzeuger die Möglichkeit, Standardwerke der BigBand Literatur zu erarbeiten und diese am zweiten Tag mit dem hfmdd jazz orchestra auszuprobieren. Werke von Sammy Nestico, Neal Hefti und Thad Jones/Mel Lewis stehen auf dem Programm.
Holger Nell arbeitete schon mit allen Rundfunkbigbands zusammen und ist regelmäßig Dozent beim Bundesjugendjazzorchester und an verschiedenen deutschen Hochschulen tätig. Momentan ist er Dozent an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.

 

28.03.2014
In diesem Workshop erarbeiten die Trompeten des hfmdd jazz orchestra das aktuelle Programm "Bob Brookmeyer / Bob Florence" und lernen allgemeine Fähigkeiten des Satzspiels in einem großen Jazzensemble. Besonders im Vordergrund stehen die Themen Timing, Intonation, Phrasierung und Blending.
Dan Collette stammt aus New York und lebt in Berlin. Er spielte als Leadtrompeter auf CD's von Manhattan Transfer, Nancy Sinatra, Tony Bennett und der Buddy Rich BigBand. Aktuell ist er in Berlin als 1. Trompeter des Berlin Jazz Orchestras und des Symphonic Pop Orchestras tätig.

2016

28.10.2016
Zeit und Ort: W 1.12 10-17 h
Kalle Kalima (g. 1973) ist einer der interessantesten finnischen Vertretern der europäischen Jazz-Szene. In Kalimas Musik finden sich Elemente von Jazz und Rock in interessante Art und Weise zusammen. Ausschlaggebend ist jedoch eine gehörige Portion Verrücktheit – finnische Kreativität eben. Der in Berlin wohnende Gitarrist und Komponist hat vor seinen Studium auf Berliner Hanns Eisler Musikhochschule auch an der SibeliusAkademie in Helsinki studiert. Im ersten Teil des Workshops arbeitet Kalle Kalima mit den Gitarristen an instrumentspezifischen Themen und Stilistiken. Im zweiten Teil steht die Ensemblearbeit im Vordergrund.

 

02.11.2016
Zeit und Ort: 10 h W 1.12
Stanley Clarke, lebende Fusion-Legende und einer der wichtigsten Jazz-Musiker der letzten vier Jahrzehnte, steht für vieles, was den Jazz-Rock der letzten 45 Jahre berühmt gemacht hat: die Emanzipation des Bassspiels, die Virtuosität auch auf dem E-Bass, die Verschmelzung von Pop und Jazz, Latinmusic und Jazz und die Parallelität von Kontrabass und E-Bass. Der 4-fache Grammy-Sieger Clarke leitet er eines der besten Klaviertrios zusammen mit Hiromi und Lenny White.

Im Jahre 1971 kam der 20-Jährige Clarke aus Philadelphia erstmals nach New York und wurde gleich Mitglied der Bands von Art Blakey, Stan Getz, Horace Silver, Joe Henderson und Gil Evans. Clarke stand zu diesem Zeitpunkt vollkommen unter dem Einfluss von Charles Mingus und tut es immernoch. Auf seiner aktuellen CD «UP» - sein letzter Grammy-Hit - widmet er Mingus ein paar Solo-Nummern. Clarke wollte zu dieser Zeit in die Klassik, Mitglied eines Sinfonieorchesters werden. Chick Corea änderte seine Meinung und Zielsetzung und gründete mit ihm wenig später die epochemachende Band «Return to Forever». Weltruhm und sagenhafte Erfolge waren die Folge. Clarke konzentrierte sich später aufs Filmproduzieren und die Filmmusik, hatte auch dort mit Michael Jackson, Tina Turner und «Boyz n the Hood» viel Erfolg und erntete einige Emmys! Welttourneen mit Larry Carlton, Al Di Meola, Jeff Beck, Keith Richards, Jean Luc Ponty, McCoy Tyner, Chaka Khan, George Duke, Chick Corea, Béla Fleck und Marcus Miller waren in den letzten 20 Jahre seine Stationen.

 

12.11.2016
Zeit und Ort: R. W 1.12 12-16 h
Die Rhythmusgruppe von Klaus Doldingers Passport gibt ihr Erfahrungen am Bass, Gitarre und Drums weiter. Timing, Groove und Equipment stehen im Vordergrund.

Christian Lettner studierte in Graz und Linz Schlagzeug und spielte bereits mit der WDR BigBand, Nils Lindgren und ersetze 2000 den langjährigen Schlagzeuger Wolfgang Haffner bei Klaus Doldingers Passport. Des Weiteren war er festes Mitglied bei Joe Kraus - Basic Jazz Lounge.
Der britisch-deutsche Jazz-Gitarrist Martin Scales nahm im Alter von 19 Jahren Privatstunden bei Peter O’Mara und gründete sein eigenes Jazz Ensemble mit Johannes Enders und seinem Bruder Patrick Scales. Sein Studium absolvierte er an der New School in New York und an der Hochschule für Musik Köln. Seit 2007 ist er festes Mitglied der hr-BigBand und Dozent für Jazz-Gitarre in Freiburg.
Patrick Scales ist seit 1994 festes Mitglied bei Klaus Doldingers Passport. Er war Dozent für E-Bass an der Hochschule für Musik in Mannheim und lehrt seit 2008 an der Hochschule für Musik und Theater München. Er arbeitete unter anderem schon mit Pee Wee Ellis, Chuck Loeb, Randy Brecker und Johnny Griffin zusammen.

 

18.11.2016
12-16 h W 1.12
Der Workshop zum Thema „Popmusik/Studio/Live“ richtet sich an Gitarristen/Bassisten/Drummer sowie alle interessierten Studenten.
Carl-Michael Grabinger ist weltweit unterwegs als einer der gefragtesten Live- und Studiodrummer, aber auch als Musical Director zahlreicher Bands, wie z.B. Jazznova & Cassandra Steen. Er spielte für unter anderem mit: Henrik Fleischlader Trio, Andreas Bourani, Mark Foster, Cro und Revolverheld.
Alex Grube zählt trotz seines jungen Alters bereits als einer der gefragtesten Live- und Studiobassisten seiner Zeit. Nach seinem Studium an der Popakademie in Mannheim, zog Grube nach Hamburg und konnte sich als 1st-Call-Bassist in der Studio-Szene behaupten.
 

Workshop mit Josh Sinton (drums)
13.12.2016
11 h - 15 h
"Creative Reuse of Materials and Parameters of Improvisation"
In this workshop I’ll present some tactics and methods for creatively reusing precomposed material. This isn’t so much a guide to arranging as it is a series of methods for personalizing another artist’s material. I’ll be using the methods I developed to write the Ideal Bread album “Beating the Teens” as examples. The most important method I’ll have the students play is one where parameters of a piece of music are controlled while others are left open to improvisation. This is something I’ve developed on my own through intensive study of the music of John Cage, Steve Lacy, Anthony Braxton and Ornette Coleman. By the end of the workshop, students will sense the possibility of using almost any precomposed material as a vehicle for uniquely personal statements."
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14.12.2016
Zeit und Ort: 11-14h und 15-18 h
W 1.12
Workshop für alle Musiker
"JETZTJETZTJETZT" Improvisation in der Musik
Wie kann es sein, dass in einem großen fliegenden Vogelschwarm kein Vogel in den anderen stößt, selbst bei virtuosen und unvorhersehbaren Flug-Figuren?
Wie kann es sein, dass gut eingespielte Musiker ohne vorzuzählen oder ohne Abmachung ein Stück Musik exakt zusammen beginnen, oder zusammen das Tempo verändern, selbst Tonalität oder Rhythmus zusammen erfinden?
Wie kann ich musikalische Ideen finden? Was bedeutet instant composing?
Wie kann ich musikalisch verstehen und verstanden werden ohne durch denken zu spät zu sein?
Diese und unzählige andere Fragen die auf dem Weg zur Musik anzutreffen sind, werden im Workshop behandelt.
Die Empathie zu allen musikalischen Parameter ist die Voraussetzung um Entscheidungen zugunsten eines Ganzen zu treffen.
Reaktionen und Auswirkung bedürfen größter Wachheit um wahrgenommen und verwertet zu werden. Gleichzeitig ist das Verständnis für unterschiedliche Wahrnehmungen von Bedeutung.
Die traditionelle Musik-Ausbildung bezieht die Improvisation nur sehr beiläufig in den Studienplan mit ein. Allen Kompositionen gehen Improvisationen voraus, die dem Komponisten die Nahrung zu Kompositionen liefern.
Dem interessierten Musiker, Musikliebhaber bietet sich hier die Gelegenheit, ungeachtet stilistischer Fragen, sich dem inneren Wesen des Momentes der Kreation zu nähern.

 

17.06.2016
Es geht hierbei nicht ausschließlich um indische Rhythmik und Musik im Allgemeinen.
Meister Chatterjee ist nicht nur einer der größten und bekanntesten Namen in der Nordindischen Klassischen Musik (spielt u.a. mit Ravi Shankar, Vilayat Khan, Pandit Jasraj), sondern mittlerweile auch kultureller Botschafter für die UN und hält weltweit Vorträge über ein friedvolles und inspirierendes Miteinander. Unter anderem baut er seit einigen Jahren eine Jugendmusikschule in Kabul / Afghanistan auf, um die dortige - größtenteils unterdrückte oder zerstörte - Kultur wiederzubeleben.
Der in Indien geborene Musiker lebt seit über 20 Jahren in New Jersey (USA) und leitet das größte indische Kulturzentrum in New York, Chhandayan.
Als konzertierender Weltklassemusiker steht er unter anderem auch in westlichen Fusionprojekten auf der Bühne, so zum Beispiel u.v.a. mit Branford Marsalis, Ravi Coltrane oder den Bostoner Philharmonikern.

 

08.06.2016
Der studierte Bassist Emanuel Uch ist schon seit langem als gefragter Tontechniker und Betreiber eines Mixin-/ Masteringstudios in Dresden unterwegs. Der Workshop führt die Studenten in die Welt der Audiotechnik von Verkabelung bis hin zu Effekten und Equipment. Weitere Infos unter:
Homepage
 

09.-12.05.2016
Der Intensivworkshop mit Alexander von Schlippenbach richtet sich an alle SängerInnen und Instrumentalisten. Es wird die Musik von Schlippenbach erarbeitet und am 12.05.16 im Rahmen eines Konzertes im Jazzclub Tonne dargeboten. Weitere Infos unter:
Homepage
 

09.02.2016
Phil Donkin - bs
Jochen Rueckert - dr
Ben Wendel - ten sax
Glenn Zaleski - p

 

12.01.+13.01.2016
Der Multiinstrumentalist John Schröder galt in den 70er Jahren als "Gitarren-Wunderkintet und am 12.05.16 isten Schallplattenaufnahmen im Duo mit Joe Gallivan und im Quartett mit der Fusion Gruppe Zuppa Romana. 1994 trat er der Band "Der Rote Bereich" bei. Mit seinem Gitarrenschüler Kalle Kalima gründete er die Band "Momentum Impakto". Er spielte mit vielen bekannten Jazzmusikern, wie z.B. Chet Baker, James Moody, Joe Lovano und Randy Brecker zusammen.
Am Abend des 12.01. spielt er mit Sebastian Merk und Teilnehmern des Workshops im Jazzclub "Blue Note".

 

2015

07.12.2015
Jason Seizer - sax
Pablo Held - piano
Matthias Pichler - bass
Fabian Arends - drums

Der Workshop mit dem Quartett des Saxophonisten und Produzenten (Pirouet Records) richtet sich an alle Instrumentalisten und Vokalisten. Es wird neben dem Thema Ensemblespiel auch eine Einführung in die Musikproduktion durch Jason Seizer geben.
Weitere Infos unter: www.jason-seizer.com

 

12.11.2015
Der Jazz-Schlagzeuger Wolfgang Haffner zählt zu einem der bekanntesten deutschen Drummer. Er spielte bei Peter Herbolzheimer, der NDR und HR BigBand so wie bei Klaus Doldingers Passport. Seine eigene Musik ist im Funk zu Hause. Für sein Album "Heart of Matter" arbeitete er mit Götz Alsmann, Till Brönner und Thomas Quasthoff zusammen.

 

09.11. + 11.11.2015
Der Posaunist und BigBand Leiter Jiggs Wigham begrüßen wir zu einem Workshop mit dem hfmdd jazz orchestra. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Timing, Phrasierung, Blendung und Sectionplaying.
Am zweiten Tag steht das Thema Improvisation und das Spielen in kleineren Besetzungen im Vordergrund.

 

07.11.2015
Der Saxophonist aus Berlin beschäftigte sich ausgiebig mit den impovisatorischen Möglichkeiten mikrotonaler Musik. Er entwickelte Skalen und Klänge welche in den Jazzkontext mit eingebunden werden können. Auf dem System von Johnny Rheinhard basierend erstellte er eine Griftabelle für Altsaxophon welche die Oktave in 128 Tonschritte aufteilen lässt.

 

21.05.15 + 09.06.15
Die beiden Kubaner Elio Rodriguez Luis und Alexis Herrera Estevez erarbeiten ein Programm mit dem Latinensemble und präsentieren ihr Ergebnis bei dem Band Summit am 18.06.2015

 

13.05.2015
Der englische Fingerstyle-Gitarrist erlernte bereits mit 5 Jahren das Fingerpicking auf der Gitarre. Mittlerweile lebt er in Nashville/Texas und spielt dort mit seinem Ensemble "Hote Club of Nashville", das sich stilistisch zwischen amerikanischen Western Swing und europäischen Gypsy Jazz bewegt. Der Workshop richtet sich besonders an die Gitarristenklasse.

 

21.-23.04.2015
"Being in the moment"
"Wir werden das Hören neu entdecken und vorwiegend Kommunikation in kleinen Formationen erforschen" - Das ist das Motto des Workshops mit dem Drummer Jerry Granelli. Das Gelernte werden die Studenten im Rahmen der Vocal Night im Jazzclub Tonne am 23.04.2015 präsentieren. Weitere Infos zum Konzert unter:
Jazzclub Tonne
 

09.01.2015
Rolf Zielke - Piano / Komposition
“Seit 1996 lebe ich in Berlin und arbeite mit internationalen Contemporary Jazz Projekten, mit brasilianischen, afro-kubanischen und mit orientalischen Musikern. Der musikalische Brückenschlag von Jazz und Südamerika bis zur Musik der Türkei hat in besonderer Weise meine künstlerische Arbeit geprägt. Mit diesem musikalischen Background verarbeitete ich auch Kompositionen der ‘Klassischen’ sowie der ‘Neuen Musik’.”
Rolf Zielke unterrichtet am „Jazz Institut Berlin“ („JIB“), an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, an der UdK und an der Universität Potsdam.
Rolf Zielke ist der Verfasser des Lehrbuches “Working with Odd Meter in Contemporary Jazz” – Veröffentlichung voraussichtlich 2014.

 

Trompete und Electronics - nicht gerade neu aber doch immer noch sehr selten! Joo Kraus ist einer der Vorreiter auf diesem Terrain, bereits Mitte der Achtziger Jahre experimentierte er mit Verzerrern, Wah Wah’s und Echoschleifen. Mittlerweile ist er von einem ganzen Arsenal analoger und digitaler Tools umgeben, und bewegt sich damit stilistisch quasi überall hin: Deep House, Trip Hop, Space Jazz…
In seinem Workshop Joolectronic lässt Joo die Teilnehmer sehen, wie er’s macht, und sie bekommen Lust, selber damit anzufangen.