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Franklin-Methode

Der Geist steuert den Körper - der Körper gibt den Ton an - der Ton macht die Musik

Eine der größten Entdeckungen des 21. Jahrhunderts ist die Formbarkeit des Gehirns. Dieses wird durch die Umstände, wie wir leben, ständig weiterentwickelt. Wie jegliches Lernen basiert auch die Franklin-Methode® auf der Neuroplastizität. Die Franklin-Methode® legt dar, wie man das Gehirn "benutzen" kann, um Körperfunktionen zu verbessern. Sie ist eine Synthese aus Imagination, erlebter Anatomie und Bewegung.
Ungünstige Haltungs- und Bewegungsmuster sind oft darauf zurückzuführen, dass man nicht weiß, wie der Körper funktioniert. Wenn man ein fehlerhaftes Bild von der Biomechanik des Körpers hat, steuert das Gehirn die Bewegungsabläufe nur so präzise, wie das vorhandene Bild eben ist.
Deshalb ist die Vermittlung von funktioneller Anatomie ein Schwerpunkt im Unterricht. Es werden alle für Haltung und Bewegung positiven Aspekte der anatomischen Gegebenheiten hervorgehoben und dabei möglichst viele Sinne angesprochen. Ziel ist es, das Wunderwerk Körper in seiner Virtuosität und Genialität an sein ursprüngliches, ihm innewohnendes Wissen zu erinnern, eigene wirksame Bilder für den optimalen Einsatz des Spiel- und Stimmapparates zu entwickeln und so körperlichen Problemen vorzubeugen.
Das Gelernte macht unabhängig von Geräten oder festgelegten Übungen. Es lässt sich spielerisch in den Alltag einbauen, vereinfacht und "veredelt" ganz spezifische und individuelle Tätigkeiten, ob man steht, sitzt, tanzt, musiziert oder mehreres auf einmal macht.
Eric Franklin, Tänzer und Choreograph, entwickelte seine Methode in den 1990er Jahren und ist seitdem ein auf dem gesamten Globus gefragter Bewegungslehrer.

Organisation

Beginn WiSe: 02.11.20 (nur im WiSe)
Zeit Mo 10:15-11:45
Ort Rhythmikon (Wettiner Platz 10a/ Hinterhof, 1. OG)
Teilnahme nur über Einschreibung!