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Prof. Pauline Sachse

Viola

Pauline Sachse folgt 2013 dem Ruf an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden, wo sie seither als Professorin unterrichtet.  Ihre Position als Solo Bratschistin des Rundfunk Sinfonieorchester Berlin und ihre Gastprofessur an der Hanns Eisler Musikhochschule gibt sie wenig später auf, um sich ganz der neuen Aufgabe und ihren umfangreichen kammermusikalischen und künstlerischen Tätigkeiten zu widmen.

Als gefragte Kammermusikerin konzertiert sie mit Künstlern wie Isabelle Faust, Stella Doufexis, Tabea Zimmermann, Lars Vogt, Lauma Skride, Christian Tetzlaff, Anna Prohaska, Martin Helmchen, Marie-Elisabeth Hecker, Harriet Krijgh, Martin Fröst, Antje Weithaas, Benjamin Schmid und Janine Jansen.  Sie ist regelmäßig zu Gast bei Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Heidelberger Frühling, dem Festival „Spannungen“ in Heimbach, dem Moritzburg Festival, den Schwetzinger Festspielen und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Ihre Ausbildung erhielt die gebürtige Hamburgerin an der Musikhochschule Hanns Eisler und der UDK in Berlin sowie an der Yale University (USA) bei Jesse Levine, Wilfried Strehle und über viele Jahre bei Tabea Zimmermann, deren Assistenz an der Musikhochschule Hanns Eisler sie 2007 übernahm.  Ein Studium beim Alban Berg Quartett setzte weitere wichtige Impulse.

Pauline Sachses breit gefächertes Repertoire spiegelt sich auch in ihrer Diskographie wider.  So hat sie neben Werken von Schumann, Brahms, Schostakowitsch und Hindemith auch diverse Ersteinspielungen und Uraufführungen realisiert, z.B. die „Hamlet Echoes“ von Christian Jost oder die Ersteinspielung verschiedener Frühklassischer Sonaten von Franz Benda und Giorgio Antoniotto.

Sie spielt auf einer 1610 von Paolo Maggini in Brescia erbauten Viola sowie auf einem Neubau von Patrick Robin von 2017.