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Prof. Emil Rovner

Violoncello

Emil Rovner wurde 1975 in Gorki, Russland, geboren. Bereits als Zehnjähriger debütierte er als Solist mit dem Sinfonieorchester Gorki. Seine Cellostudien führten ihn zu Ivan Monighetti nach Madrid und Basel und zu Boris Pergamenschikow an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Daneben studierte er Gesang bei Ulrich. Messthaler und  Dirigieren bei Margarita Samorukova. Enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet Emil Rovner mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten wie Sofia Gubaidulina, Valentyn Silvestrov, Heinz Holliger, Per Norgard, Tigran Mansurian, Evgeny Shcherbakov.

Emil Rovner gewann zahlreiche Preise an internationalen Cello-Wettbewerben, darunter den 1. Preis und zwei Sonderpreise beim Johann Sebastian Bach Wettbewerb in Leipzig welcher den Beginn seiner internationalen Konzerttätigkeit markierte. Auf Empfehlung von Vladimir Ashkenazy debütierte Emil Rovner als Solist mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Gary Bertini. Seitdem gastiert er regelmässig als Solist mit bedeutenden Orchestern wie den St. Petersburger Philharmonikern, der Tschechischen Kammerphilharmonie, dem Berliner Sinfonie-Orchester, der Camerata Bern, dem Moskauer Sinfonieorchester, dem Sinfonieorchester Basel, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Kammerorchester Basel, dem Münchner Kammerorchester u.v.m.

Zu seinen jüngsten Projekten in den Jahren 2017 und 2018 gehören Debüts als Solist mit dem Sinfonieorchester des Tschechischen Rundfunks in Prag (Dvorak Konzet), beim Schostakowitsch Festival in Chorisch, beim Casals Festival in Prades, mit dem Presidential Orchestra in Ankara (Schumann Konzet), sowie bei den Festivals in Madrid, Prag, Bonn, Graz, im KKL Luzern u.v.m. Im Juni 2017 wirkte er als Cellist und Sprecher bei der Uraufführung des Einfachen Gebets von Sofia Gubaidulina und im September 2017 als Cellist und Sänger bei der Uraufführung der Kyrie in Memoriam Boris Nemtsov von Evgeny Shcherbakov.

Emil Rovner ist ein passionierter Kammermusiker und musiziert unter anderem mit Künstlern wie Pavel Gililov, Martin Helmchen, Alla Ivanzhina, Patrick Gallois, Michel Lethiec, Ana Chumachenko und Sol Gabetta. Seine 2010 erschienene Debüt CD mit Werken von Mieczyslaw Weinberg (Weltersteinspielung) wurde von der Zeitschrift FonoForum mit fünf Sternen ausgezeichnet und für den Echo Klassic Preis nominiert. Die CD mit Alla Ivanzhina mit den Werken von Weinberg und Boris Tschaikowsky erhielt ebenfalls begeisterte Kritiken.

Seit Oktober 2007 ist Emil Rovner Professor und Fachrichtungsleiter für Violoncello an der Hochschule für Musik Dresden. Er spielt ein Violoncello des Geigenbaumeisters Yair Hod Fainas (Paris, 2012). Emil Rovner ist Juror bei internationalen Cello Wettbewerben wie beispielsweise dem Prager Frühling Wettbewerb 2018.