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Hatha-Yoga für Musikstudierende

Training von Haltung, Bewegung, Atmung und geistiger Stille

Der Begriff Yoga stammt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie Vereinigung mit dem Göttlichen, dem Ursprünglichen. Grundanliegen des Yoga ist die Rückbindung (religio) daran. Der achtgliedrige Yoga-Pfad vereint verschiedene Traditionen des indischen und tibetanischen Kulturraumes, die bis zu 6.000 Jahre zurückreichen. Die beiden ersten Stufen dieses Selbsterfahrungstrainings regeln die Beziehungen des Menschen zu sich selbst und zu seinen Mitmenschen. Stufe drei und vier bestehen aus Körper- und Atemübungen (Hatha-Yoga). Die Stufen fünf bis acht sind Anleitungen zur Konzentration (Raja-Yoga) und inneren Versenkung (Meditation). Nach hinduistischer Auffassung sind die einzelnen Wege nicht voneinander zu trennen. Im Westen wird jedoch meist nur Hatha-Yoga praktiziert und aus dem umfassenden spirituellen Anspruch herausgelöst.

Hatha-Yoga kann als vorbeugendes Gesundheitsprogramm verstanden werden. In Anbetracht der Beobachtung, dass Gesundheitsstörungen häufig durch ungünstige Haltung, Atmung und Ernährung mitbedingt sind, werden drei Hauptpraktiken angewandt: Asanas (Körperstellung), Pranayama (Atemkontrolle) und Kriyas (innerliche Reinigung). Die disziplinierte Ausübung dieser Übungen kann die Konzentrations- und Entspannungsfähigkeit schulen und zu körperlicher und seelischer Gesundheit beitragen.
Die Übungen zielen nicht auf sportliche Anstrengung und Konditionsgewinn ab, sondern auf eine Entwicklung des Körperbewusstseins der Energiegewinnung und somit auf eine der wichtigsten Voraussetzungen für harmonisch ausgewogene Bewegungen beim Musizieren.

Organisation

Beginn WiSe: 20.10.20
Kurs 1: Di 12:00-13:00
Kurs 2: Di 13:30-14:30
Ort  Bewegungsraum (S 0.21/ Neubau, UG)
Teilnahme nur über Einschreibung!