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Egbert Junghanns

Gesang

Egbert Junghanns wurde im sächsischen Erzgebirge geboren.
Seine ersten musikalischen Anregungen erhielt er im Dresdner Kreuzchor, wo er bereits früh solistische Aufgaben übernahm. Danach studierte er an der Musikhochschule Dresden Gesang. Hier wurde ihm das Mendelssohn-Stipendium und die Carl-Maria-von-Weber-Plakette verliehen.
Seine Laufbahn begann am Opernhaus Karl-Marx-Stadt/Chemnitz und setzte sich an der Semperoper Dresden fort, wo er viele Fachpartien sang.
Gastspiele führten ihn an die Oper Leipzig, die Staatsoper Berlin und an das Gärtnerplatztheater München.


Egbert Junghanns gewann mehrere Preise bei Internationalen Wettbewerben u.a. in Karlsbad und Wien. Er ist Schumann-Preisträger und errang den 1. Preis beim VII. J.S.Bach-Wettbewerb in Leipzig.
Sein breites und vielfältiges Repertoire führte in in viele europäische Kulturzentren wie Madrid, Rom, Moskau; Prag, Venedig; Mailand; Wien, Paris, sowie nach Japan, Brasilien, Israel und in die USA.
Er konzertierte unter namhaften Dirigenten wie Rafael Frühbeck de Burgos, Kurt Masur, John Nelson, Sir Colin Davis, Bernard Haitink, Marek Janowski, Georg Christoph Biller, Roderich Kreile, Erwin Ortner, Hans Christoph Rademann und Peter Schreier sowie mit bedeutenden Orchestern wie
Staatskapelle Dresden, Staatskapelle Berlin, Dresdner Philharmonie, Gewandhausorchester Leipzig, DSO Berlin, Camerata Academica Salzburg, Ensemble Orchestral de Paris, New Japan Philharmonic, Chicago Symphony Orchestra, St. Luke's Orchestra N.Y. und der Tschechischen Philharmonie.
Mit Ludwig Güttler und seinen Ensembles verbindet ihn eine langjährige Partnerschaft.
Zahlreiche Einspielungen von Egbert Junghanns liegen auf CD vor.

Er konzertierte u.a. am Teatro Comunale di Bologna, mit dem Orchestre de la Suisse Romande in Genf und Lausanne, in Israel mit dem IPO und dem Jerusalem Symphony Orchestra sowie mit der Matthäus-Passion von J.S.Bach unter der Leitung von Peter Schreier in Frankreich, Japan, beim Prager Frühling und im Wiener Musikverein.
Für das Label cpo spielte er 2017 August Enna: Heiße Liebe (Matthäus) beim NDR ein. Am Gärtnerplatztheater München sang er die Titelpartie in "Majakowskis Tod" von Dieter Schnebel. Es folgten Aufführungen mit dem Thomanerchor Leipzig (Matthäus-Passion), A.Dvorak: Stabat Mater und das Deutsche Requiem von J.Brahms in Thessaloniki, Kurt-Weill mit HK Gruber beim MDR im Gewandhaus Leipzig wie auch "les noces" von I.Strawinski im Konzerthaus Berlin.
Erstmals sang er den Scherasmin in C.M.v.Webers "Oberon" (Stuttgarter Philharmoniker) im Münchner Prinzregententheater und in der Stuttgarter Liederhalle, das "Deutsche Miserere" von Paul Dessau mit dem Konzerthausorchester Berlin. Ebenda war er in der "Deutschen Sinfonie" von Hanns Eisler, in Georg Katzer's "Medea" und in der "Jüdischen Chronik" zu hören.
Nach stimmbildnerischen Tätigkeiten bei der Singakademie Dresden und dem Universitätschor Dresden unterrichtet er seit 2014 an der Hochschule für Musik Dresden Gesang.