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Das schlaue Füchslein

Nein, ein Märchen ist es wahrlich nicht, was unsere Opernklasse mit Leos Janáčeks Oper „Das schlaue Füchslein“ (1924) auf die Bühne des Kleinen Hauses bringt. Tatsächlich malt die diesjährige Kooperation der HfM mit der Hochschule für Bildende Künste (HfBK) und dem Staatsschauspiel Dresden düstere Bilder von der Menschheitszukunft: Statt Füchsen streifen hier graue Mutanten durch eine öde Felslandschaft und halten den Menschen den Spiegel ihrer Sünden an der Natur vor. Das ist befremdlich und erschreckend – und auch in vielfacher Hinsicht ambitioniert.

Das Werk ist für junge Stimmen eine Herausforderung und auch im Orchester braucht es viel Gespür, um die unglaublich schönen musikalischen Bilder zu malen, die mit der ihnen eigenen Mischung aus Lyrik und Volksliedhaftigkeit bezaubern. Die jungen Musiker meistern das Stück souverän und das Hochschulsinfonieorchester zaubert viele schöne Momente.

Zu den Solisten ist in der Presse zu lesen: "Teaa An ist stimmlich wie darstellerisch eine entzückende Füchsin/Mutantin und findet mit Martha Sotiriou als Fuchs/Mutant einen starken Widerpart. Als Förster zieht Beomseok Choi sofort in seinen Bann. Rahel Brede bleibt auf die spröde Rolle der Försterin beschränkt, zeigt dies aber überzeugend – und Seongsoo Ryu darf als Schulmeister sogar komödiantisches Talent beweisen." (16.5.2017, N. Czerwinka)

Nächste Vorstellungen: 24.5. (19:30 Uhr), 29.5. (18:00 Uhr), 31.5. (19:30 Uhr), 6.6. (19:30 Uhr) und 10.6. (19:30 Uhr)

Weitere Informationen zu Besetzung und Handlung unter www.hfmdd.de/veranstaltungen