Die Erfahrungen in diesem Bereich zeigen: besonders Künstlerinnen und Künstler, die als Einzelkämpfer an ihrem Arbeitsplatz oft keine direkten Arbeitgeber und meist kein Organigramm der beruflichen Beziehungen vorfinden, profitieren von informellen Kontakten und einem gut vernetzten Beziehungsgeflecht.
Im Dialog zum Berufseinstieg
Eine Mentorin oder ein Mentor ist eine Person, die bereits den Berufseinstieg geschafft hat und seit mehreren Jahren fest im Berufsleben steht. Durch persönliche Gespräche kann die Mentorin oder der Mentor auf unterschiedlicher Art und Weise eine Beratungs- und Unterstützungsbeziehung zum Mentee aufbauen. Die Inhalte der sogenannten Tandem-Beziehung bestimmen die Mentor und der/ die Mentee selbst, wobei die Themen sich vom eigenen Lebensweg, dem Einstieg ins Berufsleben, vom künstlerischen Schaffen bis hin zur Familiengründung erstrecken können.
Neben einer individuellen Begleitung erhalten die Mentees durch die Mentoring-Beziehung:
- einen Einblick in die Arbeit bzw. Arbeitsplatz einer Fach- oder Führungskraft
- einen hierarchie-, geschlechter- und generationsübergreifenden Erfahrungsaustausch
- Informationen zu informellen Mechanismen und Spielregeln in der Arbeitswelt
- eine emotionale Stärkung und Beratung beim Realisieren der eigenen Ziele und Ideen
- einen inhaltlichen und/ oder künstlerischen Austausch
- eine Einführung in ein berufsrelevantes Netzwerk






