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Institutsrat

  • Prof. Dr. Jörn Peter Hiekel (Leiter des Instituts)
  • Prof. Manos Tsangaris
  • Prof. Christian Münch

Innerhalb der Dresdner Hochschule für Musik hat die zeitgenössische Musik unterschiedlichster Stilrichtungen einen vergleichsweise großen Stellenwert. Dies ist an einer Vielzahl von Konzerten und theoretischen Veranstaltungen ablesbar, die hier stattfinden und ungewöhnliche Akzente setzen. Hierzu zählen regelmäßige Seminare zur "Aufführungspraxis Neuer Musik" Konzerte mit Studenten und Lehrenden der Hochschule, aber auch Veranstaltungen mit Gästen.

Im Jahre 2005 wurde nun eigens ein Institut für Neue Musik gegründet, das auf die sinnfällige Zusammenführung aller Aktivitäten in diesem Bereich zielt. Es geht um die Durchführung von Workshops, Symposien, kommentierten Veranstaltungen und - teilweise außergewöhnlich konzipierten - Konzerten. Einige Veranstaltungen des Instituts sind so ausgerichtet, dass sie nach besonderen Formen der Vermittlung suchen, die auch schwierige Zusammenhänge anschaulich machen.
Brian Ferneyhough zu Besuch

Eine neue Konzertreihe wurde ins Leben gerufen: sogenannte Short Concerts in denen ein neues Werk mit einem alten kombiniert wird und ein Moderator versucht, Brücken oder Widersprüche auszuloten. Vom Grundkonzept her zielt das Institut auch auf Kooperationen. Gemeinsam mit dem Societaetstheater Dresden etwa wird die Reihe Global Ear veranstaltet, in der Klänge aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt vorgestellt werden. Zu jedem dieser Konzerte gibt es in der Hochschule Workshops mit namhaften Interpreten oder Komponisten.

Fortgeführt werden die zu einer viel beachteten, festen Institution gewordenen Workshops mit namhaften Komponisten aus dem In- und Ausland sowie mit wichtigen sächsischen Komponisten.
In Zusammenarbeit mit dem Musikwissenschaftlichen Institut sollen zudem Forschungsprojekte auf den Weg gebracht werden, die sich namentlich mit Perspektiven der neueren sächsischen und ostdeutschen Musikgeschichte, aber auch mit Dimensionen der Neuen Musik insgesamt beschäftigen. Auch bei solchen Projekten wird es darum gehen, sie in angemessener Weise innerhalb der Hochschule zu kommunizieren. Die Arbeit des Instituts möchte durch seine Veranstaltungen nicht zuletzt auch den internen Dialog zwischen Lehrkräften und Studierenden der Hochschule befördern.

Von 2008 bis 2011 leitet und koordinierte das Institut für Neue Musik das mit verschiedenen Partnern in Dresden gegründete KlangNetz Dresden, das mittlerweile als rechtlich selbstständiger Verein von der Hochschule für Musik Dresden als An-Institut anerkannt wurde und vom Vereinsvorsitzenden Prof. Dr. Jörn Peter Hiekel geleitet wird.

Externer Link: "KlangNetz Dresden".

In diesem Zusammenhang wurden auch neue Konzert- und Vermittlungs-Reihen begonnen (so u.a. die Reihe Komponieren in Sachsen) und auch – gemeinsam mit der Dresdner Philharmonie – das Projektensemble "KlangNetz Dresden" gegründet. Und in Kooperation mit der Staatskapelle Dresden wird nun der jährlich wechselnde "Cappell-Compositeur" auch ausführlich in der Dresdner Hochschule für Musik präsentiert und dort unterrichten.