Zwischen 1981 und 1993 war die damalige Musikwissenschaftliche Abteilung an zahlreichen internationalen Veranstaltungen im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele federführend beteiligt: Vier Konferenzen zur deutschen Romantik, sieben Konferenzen zur Dresdner Operngeschichte sowie Konferenzen zur Deutschen Oper in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, zur Musikpflege der Dresdner Frauenkirche, zu Giacomo Meyerbeer, Felix Draeseke und Jan Dismas Zelenka. Darüber hinaus fanden in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen Symposien zu Heinrich Schütz, Carl Maria von Weber, Rudolf Mauersberger und zur Geschichte des Dresdner Kreuzchores statt. In der hauseigenen Schriftenreihe wurden die Konferenzberichte veröffentlicht; Ausnahmen bilden die Tagungsberichte zu Schütz bzw. zu Mauersberger und zum Kreuzchor, die beim Peters-Verlag Leipzig bzw. innerhalb der "Dresdner Hefte" erschienen sind.
Mit der Technischen Universität Dresden wurden darüber hinaus Konferenzen zur Romantik und zur Kunstreflexion über den 13. Februar 1945 veranstaltetet, desgleichen 1998 zur Frühromantik mit dem Dresdner Geschichtsverein e.V. und dem Kulturamt der Landeshauptstadt Dresden. Den alten Beziehungen zu Osteuropa Rechnung tragend, fand 1996 ein Kolloquium mit Musikologen des Konservatoriums St. Petersburg und des Instituts für Musikwissenschaft zu musikalischen Berührungspunkten zwischen Sachsen und Russland statt.
Einen Forschungsschwerpunkt hat das Institut in der Vielfalt der höfischen wie bürgerlichen Musik und -pflege der wettinischen Residenz- und Kunststadt Dresden gefunden. Zur Erkundung der vielfältigen Verbindungen Dresdens zur Musik der Gegenwart fanden gemeinsam mit dem Dresdner Zentrum für zeitgenössische Musik in den Jahren 1996, 1998 und 2000 Tagungen unter dem Thema "Dresden und die avancierte Musik im 20. Jahrhundert" statt.
Im Oktober 2003 richtete die Hochschule eine große internationale Fachkonferenz zum Spätwerk von Dmitri Schostakowitsch aus. Im Mai 2004 folgte – in Kooperation mit den Dresdner Musikfestspielen – ein Kolloquium zum Thema "Märchenoper". Im Oktober 2004 wurde in Kooperation mit dem Europäischen Zentrum Hellerau das Kolloquium "Kulturelle Identität(en)" veranstaltet, im November 2004 ein zweitägiges internationales Kolloquium über Bernd Alois Zimmermann. Im Juni 2005 befassten sich Tagungen mit „Musikalischen Wechselbeziehungen zwischen Sachsen und Böhmen in Vergangenheit und Gegenwart“ sowie der Musik von Adriana Hölszky, im November 2005 zum Thema „Hindemith und die Neue Musik der DDR“. Im Mai 2006 folgte ein Symposion zum Thema „Musik im mittelalterlichen Dresden“, im Oktober 2006 über „Freiräume und Spannungsfelder. Zur Situation der zeitgenössischen Musik“ (in Kooperation mit dem Europäischen Zentrum Hellerau) sowie eine internationale Fachkonferenz zum Werk des Namensgebers der Hochschule, Carl Maria von Weber.
Im Jahr 2007 gab es Konferenzen zum Thema "Klanglandschaften. Musik und gestaltete Natur" (im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele) sowie zum Thema "Hören und Denken. Musik und Philosophie" (erneut in Kooperation mit dem Europäischen Zentrum der Künste Hellerau). 2008 wurden - häufig in unterschiedlichen Kooperationen - u.a. Konferenzen zu den Themen "Neue Musik und Film" sowie "1968 – aus musikalischer Perspektive", 2009 zu Bohuslav Martinů sowie "Perspektiven der Musik nach 1989" und 2010 anlässlich des 50. Todestages von Günter Raphael abgehalten. Im Stadium der (z. Tl. noch fernen) Planung befinden sich ein Internationales Symposion zum Thema "Carl Maria von Weber und das Virtuosentum seiner Zeit" (2011) und die Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung (2013).






