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Geschichte

Zum Profil einer Musikhochschule gehört das Fachgebiet "Musikwissenschaft". Der musikgeschichtliche Unterricht wurde in den Jahren nach der Hochschulgründung (1952) durch den ersten Rektor Dr. Karl Laux und durch Persönlichkeiten wie Dr. Herbert Meißner, Karl Hempel, Hans Böhm und Gottfried Schmiedel geprägt, in den 1970/80er Jahren u.a. durch Dr. Frank-Harald Greß, Dr. Friedbert Streller, Dr. Gerd Schönfelder, Eberhard Kremtz, Dr. Hans John sowie durch die Lehrbeauftragten Dr. Dieter Härtwig und Eberhard Steindorf. Seit 1977 besteht eine hochschuleigene Abteilung Musikwissenschaft, aus der im Jahre 1993 unter Einbeziehung des von Dr. Wolfram Steude gegründeten Heinrich-Schütz-Archivs das Institut für Musikwissenschaft hervorgegangen ist. Dem langjährigen Institutsleiter Prof. Dr. Hans John folgte 2002 Prof. Dr. Manuel Gervink.

Lehre und Forschung des Instituts erstrecken sich über den gesamten Bereich der Historischen Musikwissenschaft, von Alter Musik bis zur Musik der Gegenwart, die überdies schwerpunkthaft vom Institut für Neue Musik vertreten wird. Das Fach Musikwissenschaft ist Bestandteil der künstlerischen, musikpädagogischen sowie der Lehramtsstudiengänge in Bachelor und Master; es kann außerdem als Aufbaustudiengang mit dem Abschluss der Promotion studiert werden. Darüber hinaus bietet die Hochschule für Musik die Möglichkeit der Habilitation im Fach Musikwissenschaft an. Die Arbeitsergebnisse des Instituts werden vielerorts publiziert; hier sind besonders die Hochschulpublikationsreihen in den Verlagen Sandstein und Kamprad zu nennen.