"Wenn man aufhört, das Falsche zu tun, tut sich das Richtige von selber." (F. M. Alexander) Die Alexander-Technik beschäftigt sich mit dem Prozess der Be-
wusstwerdung und der Ganzheit-
lichkeit von Körper und Geist durch kontinuierliche und auf-
merksame Selbstbeobachtung. Es werden keine Übungen ausgeführt – vielmehr kann die Technik sofort praxisorientiert und effektiv im Alltag und beim Musi-
zieren angewandt werden. Der Kurs zielt darauf ab, gemeinsam mit den Studierenden die Verän-
derungen von Üben, Musizieren und Bühnenpräsenz durch Alexander-Technik zu untersuchen. Voraussetzungen für diese Veränderungen sind eine aktive Aufmerksamkeit, eine durchlässige, bewusste Körperbeweglichkeit und nicht zuletzt Freude und Genuss. Anstatt des Erlernens einer vermeintlich "vorbildlichen" (und oft in Wirklichkeit starren) Haltung geht es um das Erlangen genau dieses beweglichen und durchlässigen Zustandes. Hierzu wird im Kurs an alltäglichen sowie an instrumentenspezifischen Bewegungen gearbeitet. Themen wie Bühnenpräsenz, Lampenfieber und Prävention von gesundheit-
lichen Defiziten werden als Schwerpunkte behandelt.
All dies dient dem Ziel, durch das Wiedererlangen von Natürlichkeit (anstatt kontraproduktiver Anstrengung und unnötiger Verbissenheit) ein aufmerksamer, neugieriger, kreativer, durchlässiger Musiker zu werden und später im Berufsleben auch dauerhaft zu bleiben. Der Kurs lädt ein, die Neugierde und natürliche Kreativität beim Musizieren und Üben (wieder-) zu finden.
Leitung Sabine Frick, Cellistin und Lehrerin für Alexander-Technik
Zeit Fr 11:30–13:00
Ort Rhythmikon







