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Szenenfoto aus Zauberflöte
Aktuell

In Vorbereitung:

Wolfgang Amadeus Mozart
Die Hochzeit des Figaro KV 492
Oper in 4 Akten nach einem Libretto von Lorenzo da Ponte

Koproduktion der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, des Staatsschauspiels Dresden und der Hochschule für Bildende Künste Dresden

Premiere
Freitag, 27.04.12, 19:00 Uhr
Kleines Haus des Staatsschauspiels Dresden

Weitere Vorstellungen
Fr 04.05./Do 17.05./Do 24.05. und Mi 30.05.12 sowie Do 14.06. und Sa 23.06.12, jeweils 19:00 Uhr
und am So 10.06.12, 16:00 Uhr

Solisten: Studierende der Opernklasse
Orchester: Hochschulsinfonieorchester
Musikalische Leitung: Prof. Ekkehard Klemm
Inszenierung: Prof. Andreas Baumann
Gesamtausstattung: Agathe MacQueen (HfBK)
Projektleitung: Dr. Katrin Bauer

„In 'Figaros Hochzeit' hat der sehr geschickte Textdichter Da Ponte dem Beaumarchais die politischen Zähne ausgebrochen. Nur so war es möglich, die Oper zu machen. Aber Mozarts Musik gibt dem Text eine neue brillante Schärfe, eine geistreiche Eleganz, und politisiert ihn wieder durch Musik“. Zitat Hanns Eisler

Was an diesem „tollen Tag“ los ist, wurde in unzähligen Aufführungen auf den Bühnen der Opernwelt erzählt:

Graf Almaviva, Vertreter des morbiden Adels, ist der Liebe zu seiner Frau Rosina längst überdrüssig und will Susanna, deren Dienerin, am Tage ihrer ersehnten Hochzeit mit Figaro, verführen. Wie von einer Obsession getrieben will der Graf jenes feudale Recht der ersten Nacht (jus primae nocte), das er selbst durch schlau eingefädelte und dennoch durchschaubare Reformen abgeschafft hat, kurz vor Toresschluss noch einmal in Anspruch nehmen. Er scheitert aber letztlich an der List von Susanna und der Gräfin. So steht es in Beaumarchais' Schauspiel "La folle Journée ou le Mariage de Figaro" und auch bei Da Ponte, Mozarts genialem Librettisten, der aus der literarischen Vorlage eines seiner schlüssigsten und realistischsten Libretti geschaffen hat. – Es ist eine Geschichte mit authentischem Bezug zur Zeit Mozarts. Aber der Komponist gestaltet weit über die sozialen Konflikte der Protagonisten hinaus komplizierte psychologische Vorgänge, die hinter der Fassade legaler Liebesbeziehungen ihre schockierenden Wirkungen und ihre Gültigkeit bis in unsere Tage haben…



Ausblick:

Das tapfere Schneiderlein

Kleine Oper mit einem lustigen Helden nach den Gebrüdern Grimm (2006)
Musik von Wolfgang Mitterer
Text von Helga Utz
Musikalische Leitung: Prof. Franz Brochhagen
Regie: Kay Link
Deutsche Erstaufführung

Premiere: 8.12.2012 im Kleinen Haus des Staatschauspiels Dresden

Zum ersten Mal präsentiert die Opernklasse der Hochschule für Musik ein Werk für Kinder, das aber auch den begleitenden Erziehungsberechtigten Vergnügen bereiten soll! Erzählt wird das bekannte Märchen vom Schneiderlein, das sieben auf einen Streich erledigt und durch List und eine gehörige Portion Charme die widerspenstige Königstochter erobert.
Der Österreicher Wolfgang Mitterer zählt zu den profiliertesten Komponisten-persönlichkeiten der musikalischen Avantgarde; er verbindet zwanglos Improvisation mit Organisation und realisiert seine überbordende Klangphantasie durch einen spielerisch - virtuosen Umgang mit den neuesten Möglichkeiten der Elektronik.